Architekturobjekte


Wälderhaus Hamburg

21109 Hamburg, Am Inselpark 19

Ein Referenzprojekt von OBO Bettermann

Ein Referenzprojekt von OBO Bettermann

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Am Inselpark 19, 21109 Hamburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

01.2012

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Architekturbüro Andreas Geller Architects & Designers

Hamburg

Deutschland

Bauherr

Landesverband Hamburg e.V.

Deutschland

Gebäudedaten

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

6.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

OBO-Systeme im Kontrast zwischen Holz, Beton und organischer Einrichtung

Die Kabeltragsysteme von OBO wurden nicht nur in Hinsicht auf ihrer Funktionalität in den offenen Decken verbaut, sondern auch aufgrund ihrer exzellenten Brandschutzeigenschaften.

In Hamburgs Neuer Mitte auf der Elbinsel Wilhelmsburg wurde 2012 das nachhaltige Wälderhaus erbaut, ein weltweit einzigartiges Multifunktionsgebäude, das neue architektonische Konzeptionen hinsichtlich Brandschutz und Energieversorgung umsetzt. Die bereits in den 1990ern konzipierte Idee der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e. V. wurde als Exzellenzprojekt der Internationalen Bauausstellung Hamburg 2013 verwirklicht. Die Entwürfe für das Wälderhaus kommen von dem Hamburger Architekturbüro Andreas Geller Architects & Designers, die mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Stahlbeton und Massivholz das Gesamtthema des Hauses, „Wald und Holz“, von der Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz bis in die Bausubstanz aus Fichtenholz umgesetzt haben.

Auf den 6000 m² des Gebäudes finden sich Räume für die interaktive Erlebnisausstellung „Science Center Wald“ sowie für Veranstaltungen, Seminare, Gastronomie und Hotelbetrieb. Die Konstruktion ist dabei auf Nachhaltigkeit, eine optimierte und CO2-arme Energieversorgung sowie eine umweltgerechte Bewirtschaftung ausgelegt. Zudem wurde ein komplett neues Brandschutzkonzept gemäß den neuen europäischen Bemessungsregeln (Eurocodes) umgesetzt, was ein Novum in der Geschichte des Holzbaus darstellt.

Im Rahmen dieser sehr speziellen und naturorientierten Gestaltung war OBO Bettermann für die Elektroinstallation zuständig, die mit der hauseigenen Photovoltaikanlage, der flexiblen, organischen Gestaltung der Veranstaltungs- und Ausstellungsräume und den strikten Brandschutzkonzepten kompatibel sein musste.

Es wurden sowohl Kabeltragsysteme als auch Unterflur-Systeme mit Bodensteckdosen von OBO Bettermann verbaut. Insbesondere bei der Versorgung aus dem Boden wurde auf dem rohen Betonboden im Erdgeschoss Wert auf eine asymmetrische, organische Verteilung der Bodensteckdosen gelegt. Diese sollten sowohl für unterschiedliche Raumnutzungen angepasst sein, als auch zu dem Gesamtkonzept des Hauses passen, in dem vor allem Holz im Vordergrund steht und sich technische, anorganische Details eher zurückhalten.
Die Kabeltragsysteme von OBO wurden nicht nur in Hinsicht auf ihrer Funktionalität in den offenen Decken verbaut, sondern auch aufgrund ihrer exzellenten Brandschutzeigenschaften. Insbesondere im Kontext des konzeptionellen Kontrasts des Interieurs zwischen der Betonung von Holz als Material und der rauen Schlichtheit des zeitgenössischen Industrie-Charmes leisten die Kabelrinnen von OBO Bettermann neben dem technischen auch einen wichtigen ästhetischen Beitrag in diesem ungewöhnlichen und hochmodernen Gebäude.
 

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