Architekturobjekt 1 von 14.632

Architekturobjekte


Umbau Andreaskirche München Fürstenried

81475 München, Walliserstraße 11

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: SCHINDHELMARCHITEKTEN BDA

Eingangsbereich unter Empore - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Kirchenraum - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Winterkirche I - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Winterkirche II - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Empore - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Treppeneinbau I - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Hauptzugang - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Treppeneinbau II - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Kirchenraum - Umbau Andreaskirche München Fürstenried

© Andreas Hoernisch

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: SCHINDHELMARCHITEKTEN BDA

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Walliserstraße 11, 81475 München, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Umbau

Fertigstellungstermin

12.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Schindhelm Architekten BDA

Birkenleiten 41

81543 München

Deutschland

Tel. 089 24413970

mail@schindhelmarchitekten.de

Verwendete Produkte

GIMA Girnghuber

Mauerwerk

Klinker und Riemchen für Backsteinfassaden

Dr. Pfanner

Naturstein-Belag

Naturstein-Treppen

Secco Sistemi

Stahlbau

Stahlprofile für Falt- und Schiebeelemente

Gebäudedaten

Bauweise

Mauerwerksbau

Tragwerkskonstruktion

Ziegelmauerwerk

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Nutzfläche

2.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Ensemble der Evang. Luth. Andreaskirche in München Fürstenried wurde in den 60iger Jahren von Gustav Gsaenger entworfen. Das Konzept sieht eine mehrgeschossige, rechteckige Kirchenanlage mit Pfarrhaus, Gemeindesaal und Nebenräumen vor. Der eigentliche Kirchenraum befindet sich im Obergeschoß. Ein freistehender Glockenturm dient als weithin sichtbares Zeichen.
Das Gebäude wurde in massiver Ziegelbauweise erstellt. Die kombinierte Tragkonstruktion aus Sichtziegelmauerwerk und Stahlbeton prägt den raumgreifenden Charakter des Kirchenraums. Raumhohe Fensterfronten an den seitlichen Längsfassaden setzen den Innenraum ins Licht und schaffen eine, auch von außen erlebbare Verknüpfung von Kirchenraum und Vorbereich.
Das Kirchengebäude wird in zwei Abschnitten umgebaut. Die umgestaltete Treppenanlage im Eingangsbereich ordnet die Erschließung neu. Durch Umnutzung werden zusätzliche Räume für multifunktionale Nutzung geschaffen, die auch für externe Veranstaltungen zu Verfügung stehen. Unterhalb der Empore wurde eine Glas-Trennwand eingezogen, um einen zusätzlichen Sakralbereich, der auch als Winterkirche dienen kann, zu schaffen. Die filigrane Konstruktion erlaubt eine Verknüpfung mit dem Altarbereich, der den Innenraum mit einem großflächigen Steinmosaik prägt.

Beschreibung der Besonderheiten

Das Kirchengebäude erhält eine neue Zugangssituation, die nun einen barrierefreien Zugang erlaubt. Die optimierte Wegebeziehung erlaubt eine optimale Erreichbarkeit von Gemeindesaal und Sakralraum. Alle Maßnahmen werden im Sinne einer denkmalgerechten Gesamtkonzeption erstellt. Vorhandenes Material wird wird umgenutzt, ertüchtigt und durch neue Bauteile sensibel ergänzt. So entsteht ein Umbau, der die vorhandene Raumqualität aufnimmt und mit neuen Gestaltungsformen sinnvoll ergänzt.

Nachhaltigkeit

Bei der Andreaskirche handelt es sich um ein historisches Bauwerk mit entsprechenden hohen Anforderungen an die Gestaltqualität. Der nachhaltige Umgang mit Material ist dabei ein wichtiger Ansatz. Im Rahmen der Umbaumassnahmen wurden Bauteile aus Material entworfen, das dem Bestand entnommen wurde. Natursteine werden ausgebaut und umgestaltet wieder eingebaut. Vorhande Stahlkonstruktionen werden für neue Einbausituationen geändert und wiedereingebaut. Vorhandene Raumresourssen werden durch sensiblen Umbauten modifiziert und nutzbar gemacht. 

Schlagworte

Umbau, Sanierung, Denkmalschutz, Sakralraum, Sichtziegelmauerwerk, Kirche, Umnutzung, Reuse, Recycling, Materialtreue

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Sitzplätze

400

Das Objekt im Internet

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