Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

70174 Stuttgart, Kriegsbergstraße 60

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Sweco GmbH - Sweco Architects

Klinikum Stuttgart_Fassade1 - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Blick aus dem Schaltraum zum PET-CT in der NUK - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Blick aus dem Untersuchungsraum - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Untersuchungsraum mit Planungs-CT - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Fassade2 - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Untersuchungsraum - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Fassade des Neubaus2 - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Wartenbereich - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Luftaufnahme des Neubaus - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Klinikum Stuttgart_Fassade3 - Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl

© David Matthiessen

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Sweco GmbH - Sweco Architects

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Kriegsbergstraße 60, 70174 Stuttgart, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

06.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Generalplanung

Sweco GmbH - Sweco Architects

Franklinstraße 28/29

10587 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 700182148

sven.bremer@sweco-gmbh.de

Bauherr

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart

Sattlerstraße 25

70174 Stuttgart

Deutschland

Generalbauunternehmen

Gustav Epple GmbH & Co. KG Bauunternehmung

Rainwiesen 2

71686 Remseck

Deutschland

Tel. 07141/85330

Verwendete Produkte

Acrob Buchtal

Keramikfassade

Alsecco

GFB – Gesimsband

Fa. Wölz

Sonnenschutz Starre ALU-Lamellen Stadtfenster

Firma HAT

Strahlenschutztüren

Firma Pontax

Strahlenschutztore

Schüco

Fenster

Warema

Sonnenschutz (Raffstore außen und teilweise Rollos innen)

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

58.879 m³

 

Bruttogrundfläche

14.615 m²

 

Nutzfläche

7.014 m²

 

Verkehrsfläche

3.980 m²

 

Grundstücksgröße

64.644 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Im Rahmen der Umstrukturierungen des Klinikums Stuttgart entstand das „Haus G“, welches sich der Behandlung von Krebserkrankungen widmet. An der südwestlichen Ecke des Klinikgeländes, direkt am Hegelplatz, ersetzt es ein altes Gebäude und harmonisiert die bisher zerklüftete Bebauung. Die Planung und Umsetzung des Projekts waren besonders herausfordernd, da die begrenzten räumlichen Verhältnisse eine optimale Flächennutzung und Bereitstellung aller notwendigen Funktionen erforderten. Der Baukörper wurde so entwickelt, dass er perfekt in das bebaubare Grundstück integriert ist.
Mit dem Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl erreicht das Klinikum Stuttgart einen Meilenstein in der Krebsbehandlung. Der Neubau spiegelt das Bestreben wider,  eine zukunftsweisende und effiziente medizinische Versorgung zu bieten, die die Bedürfnisse und das Wohlergehen der Patient*innen in den Vordergrund stellt. Auf einer Nutzfläche von ca. 7.000 m² finden sich modernste Einrichtungen für Chemo-, Strahlen- und Nuklearmedizin sowie Forschungsansätze zur Behandlung von Krebserkrankungen.

Ambulanzstrukturen und übergeordnete Verwaltungsbereiche ergänzen das Angebot. Das Gebäude umfasst ein zweigeschossiges Sockelgeschoss und fünf Obergeschosse. Durch die Hanglage des Geländes wirkt das Erdgeschoss rückseitig wie ein Untergeschoss, während die Haupterschließung auf Straßenniveau erfolgt. Ein barrierefreier Zugang zum Klinikgelände wird in Ebene 0 gewährleistet, und über die Ebene -02 ist das Gebäude mit dem Bestandsgebäude „Haus Z“ verbunden.

Die Fassade des Neubaus vermittelt durch ihre schlichte Gestaltung, klaren Linien und zeitlose Eleganz zwischen den bestehenden Bauten. Das Sockelgeschoss ist mit Keramikplatten verkleidet, die sich farblich und materialtechnisch an die Umgebung anpassen. Die Obergeschosse sind in einem hellen Farbton verputzt und mit unregelmäßig angeordneten Lochfenstern versehen. Große Pfosten-Riegel-Verglasungen setzen Akzente und heben besondere Funktionen hervor. Das Wechselspiel aus Fensterfronten und Verglasungen maximieren natürliche Lichtverhältnisse und schaffen eine angenehme Raumatmosphäre. Eine Metalllamellenfassade betont das Dachgeschoss und vervollständigt das harmonische Gesamtbild.

Der Neubau entstand aufgrund der wachsenden Nachfrage nach spezialisierten Krebsbehandlungen und soll eine integrierte Versorgung gewährleisten, bei der ambulante und stationäre Behandlungen Hand in Hand gehen. Die Innenräume wurden so gestaltet, dass sie nicht die typische Krankenhausatmosphäre verbreiten. Vertikale Erschließung erfolgt über zwei Treppenkerne mit Doppelaufzügen, wobei die Hauptpatient*innenströme über die südliche Aufzugsgruppe geleitet werden. Ein unterirdischer Logistiktunnel verbindet das Gebäude mit dem zentralen Klinikbereich.

Beschreibung der Besonderheiten

Eine besondere Herausforderung bei der Planung des Krebszentrums war die Integration technisch komplexer Anlagen für die Herstellung, Diagnostik oder Therapie mit radioaktiven Stoffen bzw. ionisierender hochenergetischer Strahlung. So kamen spezielle Laborarbeitstisch – und Schrankanlagen in edelstahl- und tlw. Bleigeschirmten Ausführungen mit desinfektionsmittelbeständigen, GMP- und heißlaborgeeigneten Oberflächen zum Einsatz, ebenso wie die folgende spezielle Ausstattung:​

  • Radionuklidisolatoren
  • Radionuklid-Werkbank
  • Gefahrstoffschränke
  • Bleiabgeschirmte Wandschleusen
  • SPECT,SPECT-CT, PET-CT, SD-Kamera, Uptake-Messplatz
  • Afterloading-Equipment
  • CT zur Bestrahlungsplanung
  • Bestrahlungsplanungs- und Befundarbeitsplätze

Nachhaltigkeit

Keine eigene Energieversorgung – Anschluss an Fernwärme
Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Mineralische Wärmedämmung und ausschließlich mineralische Fassadenbekleidung
 

Auszeichnungen

-nominiert für den Healthcare Award 2026 Callwey Verlag

Schlagworte

Krankenhaus, Tumorzentrum, Klinikum Stuttgart, Nuklearmedizin, Krebsforschung, Krebsbehandlung, Haus G, Stuttgart Cancer Center (SCC), Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl, Onkologie, Gesundheitsbau, Radionuklid, Strahlentherapie, Forschungsmedizin, Patientenorientierung, Klinikarchitektur, Keramikfassade, innerstädtische Nachverdichtung

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

 

Sekundärenergie

Fernwärme

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

103,00 kWh/(m²a)

 

Heizenergieverbrauchswert

88,00 kWh/(m²a)

 

Stromverbrauchswert

25,00 kWh/(m²a)

Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)

Heizung

35 %

 

Warmwasser

18 %

 

Beleuchtung

7 %

 

Lüftung

12 %

 

Kühlung inkl. Befeuchtung

28 %

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Betten

50

Das Objekt im Internet

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