Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

73312 Geislingen an der Steige, Stuttgarter Straße 350-1

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: vautz mang architekten

Hof Blick nach Westen - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Gesamtanlage mit Umgebung - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Copyright by Martin Duckek

Fahrzeughalle - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Treppe zum Aufenthaltsraum - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Hof Blick nach Osten - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Hof Fahrzeughallen - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Fahrzeughalle stützenfrei - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Büro Hofverwalter - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Kleingerätehalle Ost - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Betriebsgebäude Hofseite - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Kleingerätehalle Ost - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Betriebsgebäude Südseite - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Technikturm und Kleingerätehalle - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Waschraum - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Hofseite Sozialbereich und Kleingerätelager - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Verwaltungsbüros - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Zufahrt Hofansicht Betriebsgebäude Eisspeicher - Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

© Martin Duckek Ulm

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: vautz mang architekten

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Stuttgarter Straße 350-1, 73312 Geislingen an der Steige, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

05.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Bundesrepublik Deutschland | Bundesministerium für Verkehr | Land Baden-Württemberg Ministerium für Verkehr | OFD Karlsruhe, Bundesbau | Staatl. Hochbauamt Ulm

Dorotheenstraße 8

70173 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711.896 86 225

martin.endmann@vm.bwl.de

Architekt/Planer

vautz mang architekten

Alexanderstr. 136

70180 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 711 6074797

mail@vautzmang.de

Fachplanung: Tragwerksplanung

Furche Geiger Mayer Tragwerksplaner

Am Turbinenkanal 5

73240 Wendlingen

Deutschland

Tel. 07024.983 90 50

geiger@fuzi-tragwerke.de

Fachplanung: Verkehrswesen

Ingenieurbüro Bürkle

Nördliche Ringstraße 33

73033 Göppingen

Deutschland

Tel. 07161.500 96 29

info@burkle-ingenieure.de

Fachplanung: Elektrotechnik

PBS GmbH

Weiße Steige 10

73431 Aalen

Deutschland

Tel. 07361.780 79.0

Fachplanung: Gebäudetechnik

MTech

Poststraße 47

89558 Böhmenkirch

Deutschland

Bauleistung: Hochbau

Holzbau Amann GmbH

Albtalstr. 1

79809 Weilheim

Deutschland

Tel. +49 7755 9201-0

info@holzbau-amann.de

Bauleistung: Hochbau

Holzbau Gansloser

Reichenbachstraße 88

73326 Deggingen

Deutschland

Verwendete Produkte

RODECA

Siebenfach-Stegplatten

RENOLIT SE

Wellplatten Dach/Fassade

VMZINC

Zink-Dachdeckungen

Anthra-Zinc

KLB Kötztal

Bodenbeschichtungen

Polymer EC 5600

Linea Light

Leuchten

Maxi Tube

Villeroy & Boch

Fiesen

Pro Architectura

Gebäudedaten

Bauweise

Holzbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Bestandsgebäude der Straßenmeisterei wurden in zwei Bauabschnitten bei laufendem Betrieb rückgebaut und durch Neubauten ersetzt. 
Die Gesamtanlage ist zur Minimierung der «grauen» Energie in Holzbauweise umgesetzt. 

Aufbauend auf einer Prinzipschnittgeometrie reagieren Konstruktion, Hülle und Belichtung auf die variierenden Nutzungsanforderungen der Bauten für Fahrzeug- und Gerätewartung, Lagerung und des Büro- und Sozialbereichs.   
Das Tragsystem ist optimiert hinsichtlich Belichtung der großen Gebäudetiefen, Anfahrschutz und öknomomischen Holzeinsatzes.
Stahlbeton wird in der Anwendung auf die Bereiche mit Anfahr- und Wetterschutzfunktionen beschränkt.
Die umlaufende Hofeinfriedung, die Teil der Außenwände der Hallenbauten ist, fasst die Gesamtanlage zusammen und dient ergänzend im Hofbereich der Schüttgutlagerung.
An besonders statisch beanspruchten Stellen, wie dem geneigt angeordneten Fachwerkträger in der stützenfreien Fahrzeughalle, wird Laubholz verwendet.
Hierdurch werden die Querschnitte minimiert und auch dort ein hoher Belichtungsanteil im Oberlicht ermöglicht.
Die Bekleidungsmaterialien nehmen Bezug auf das Thema einer Gehöftanlage in der Landschaft.
 

Beschreibung der Besonderheiten

Die Bauaufgabe erfordert eine hochfunktionale Gesamtanlage.
Zugleich ist der Betriebshof aber auch Aufenthaltsort und «Homebase» der Mitarbeiter.
Und im Hinblick auf die direkt am Gebäude entlang führende dicht befahrene Bundesstraße muss dieses auch der besonderen Lage am Ortseingang und dem historisch für die Stadt wichtigen Ort gerecht werden.
Zur Wahrung der Wirtschaftlichkeit sind Mehrwert für die Nutzer und architektonische Gestaltung ausschließlich aus den funktional und konstruktiv erforderlichen Elemente zu generieren.

Städtebaulich bindet die Einfriedungsmauer die Einzelbauten mit dem Hof zu einer Gesamtanlage zusammen.
Durch die Neuordnung des Areals wird das mittelalterliche Baudenkmal der Siechenkapelle taktvoll und behutsam mit dem Gehöft zu einem neuen, ortsbildprägenden Ensemble zusammengebunden und zugleich angemessen in Szene gesetzt.
Zusammen mit den neuen Außenanlagen wird so aus einem gesichtslosen Industriegebiet wieder der Übergang des Stadtgebietes in die Kulturlandschaft des Filstals.

Weitestgehend sichtbar belassene Holzoberflächen schaffen eine angenehme Arbeits- und Aufenthaltsatmosphäre.
Sorgfältige Konstruktionen und durchdachte Detaillierung zeigen Wertschätzung für den Arbeitsalltag.

Nachhaltigkeit

Den Planungszielen des Bauherrn entsprechend wurden sämtliche baulichen Aspekte in Bezug auf die Sicherstellung eines möglichst energieeffizienten Betriebes optimiert.
Photovoltaik ermöglicht eine regenerative Energieversorgung mit sehr hohem Autarkiegrad.
Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpe in Kombination mit einem oberirdisch angeordneten Eisspeicher, Solarkollektoren und Luftabsorbern.
Alle regenerativen Elemente sind sichtbar angeordnet und gestalterisch thematisiert.
So sind die Komponenten der Gebäudeheizung im Zufahrtsbereich angeordnet und machen im Winterbetrieb durch den absorberweisen sichtbaren Wechsel von Kondensatvereisung und Auftauen die technischen Vorgänge erfahrbar.
Ganzjährig entstehen durch die Absorber im Zusammenspiel mit dem Speicherbehälter beim Vorbeifahren Moireeeffekte und Lichtspiele.

Am gesamten Gebäude werden durch die Vordächer neben dem Wetterschutz für die Nutzer auch im Zusammenspiel mit den Lichtöffnungen Maßnahmen für passive Solargewinne bei sommerlichem Wärmeschutz umgesetzt.
Das gesamte Gebäude ist auf optimierte Tageslichtnutzung ausgelegt.
Über große unterirdische Zisternen findet Regenwasser Verwendung für die Fahrzeugreinigung, Bewässerung und Spülarbeiten der Straßenkanalisation.

Das Holz stammt überwiegend aus regionalen Quellen (Südschwarzwald).
Es wird kein chemischer Holzschutz verwendet, alle Bauteile sind durch die Geometrie ihrer Anordnung konstruktiv geschützt.

Schlagworte

Straßenmeisterei Geislingen Betriebshof Holzbau vautz mang Titanzinkblech Eisspeicher Luftabsorber Stegplatten Wellplatten Baubuche Fachwerkträger

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Umweltthermie (Luft / Wasser)

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Arbeitsplätze

56

Das Objekt im Internet

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