Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Soliman
39042 Brixen, An der Wasserschöpfe 2, Italien
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: KUP ARCH Architekten Architetti
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
An der Wasserschöpfe 2, 39042 Brixen, Italien
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
05.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Mauerwerksbau
Tragwerkskonstruktion
Ziegelmauerwerk
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
13.329 m³
Bruttogrundfläche
4.635 m²
Grundstücksgröße
5.776 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Das Projekt verortet sich im Norden von Brixen, an einer städtebaulich markanten Schnittstelle: Eingebettet zwischen dem Eisackufer im Westen und den ansteigenden Mittelgebirgshängen im Osten. Ehemals durch eine landwirtschaftliche Nutzung geprägt, transformiert der Entwurf das Areal in ein hochwertiges Wohnquartier. Die exponierte, südwestorientierte Lage garantiert eine optimale Besonnung und weitreichende Blickbeziehungen ins Grüne, ohne dabei den Bezug zum urbanen Gefüge zu verlieren. Die Qualität des Standorts definiert sich über dieses Spannungsfeld: Einerseits bietet die unmittelbare Nähe zum Flusslauf und den Hängen eine hohe Lebensqualität im Naturraum, andererseits sorgt die feingliedrige Anbindung an das bestehende Wegenetz für eine ideale fußläufige Erreichbarkeit sämtlicher Nahversorgungsstrukturen. Die Architektur fungiert hierbei als Bindeglied, das die Ruhe der Landschaft mit der Funktionalität moderner Stadtentwicklung vereint.
Städtebauliches Prinzip und Topografie
Der Entwurf ist das Ergebnis eines geladenen und anonymen Planungswettbewerb. Die Anlage definiert sich über fünf solitäre Baukörper, deren Setzung auf einfachen, rechteckigen Grundformen basiert. Durch die bewusste Drehung der Volumina zueinander entstehen dynamische Blickachsen und differenzierte Außenraumqualitäten. Ein zentraler Aspekt des Entwurfs ist der Dialog mit der Topografie des Neustifterwegs: Die Baukörper folgen dem natürlichen Gefälle durch präzise Höhenstaffelungen. Diese terrassierte Anordnung schützt nicht nur die Privatsphäre der Erdgeschosszonen gegenüber dem öffentlichen Raum, sondern schafft auch innerhalb des Ensembles eine intime Atmosphäre.
Fassade und Materialität
Die Architektur artikuliert sich über kompakte Volumen mit einer klar ablesbaren Geometrie. Das Fassadenkonzept interpretiert das Thema der klassischen Lochfassade neu: Ein grob strukturierter Putz in warmem Grau bildet den mineralischen Fond. Helle, linear gefasste Putzrahmungen fassen Fensteröffnungen zu Gruppen zusammen und beruhigen das Fassadenbild unabhängig von der Varianz der dahinterliegenden Grundrisse. Die den Wohnungen vorgelagerten Loggien spannen sich über die gesamte Gebäudebreite. Mit bis zu 3 m Tiefe bilden die Loggien einen wertvollen und privaten Außenraum für alle Wohnungen der Siedlung. Vertikale Massivholzelemente fungieren hier als architektonischer Filter; sie regulieren die Einblicke und verleihen den Fassaden einen spielerischen Rhythmus. Die konsequente Materialwahl setzt sich in den Untersichten und Trennwänden fort, wodurch die Loggien als warme, hölzerne „Außenraum-Zimmer“ erlebbar werden. Akzente in Anthrazit – bei Fenstern, Abdeckungen und Geländern – binden die Materialpalette zu einem harmonischen Ganzen zusammen.
Urbanes Wohnquartier
Ein großzügiges, von Nord nach Süd verlaufendes Wegenetz durchwebt das Quartier und schafft eine klare räumliche Hierarchie: Den urbanen Auftakt im Süden bildet ein öffentlicher Platz mit Dienstleistungsflächen, der als Entree und sozialer Anker im Stadtteil fungiert. Das Herzstück der Anlage ist der halböffentliche Innenhof – eine autofreie Zone aus Spielstraßen und Grünflächen, die den gemeinschaftlichen Austausch fördert. Während die Erdgeschosswohnungen durch geschickte Geländestufen und Bepflanzungen geschützte private Gartenanteile erhalten, bleibt die gesamte Oberfläche dem sozialen Leben vorbehalten.
Beschreibung der Besonderheiten
Nachhaltigkeit
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Fernwärme
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
13,00 kWh/(m²a)
Weitere Dokumente zum Objekt
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Arbeitsplätze
4
Anzahl Wohneinheiten
46
Anzahl Stellplätze
90
Das Objekt im Internet
Objekte in der Umgebung
- Büroneubau der Kostner GmbH als klimaaktives Massivholzgebäude
- Durst Brixen (Headquarter)
- Wohn- und Gasthaus Bar Waage, Brixen
- Hotel Seehof, Natz bei Brixen
- Der Naturhof Moar - Ein Hof im Wandel mit neuer Perspektive
- ALPENROYAL Grand Hotel, Selva di Val Gardena, Italien
- theiner’s garten Bio Vitalhotel
Ähnliche Objekte
