Architekturobjekt 6 von 14.611

Architekturobjekte


Sanierung ev. Kirche Oberkochen

73447 Oberkochen, Bürgermeister-Bosch-Straße 11

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Zugang neues Foyer - Sanierung ev. Kirche Oberkochen

© Conné van d'Grachten

Holzdecke - Sanierung ev. Kirche Oberkochen

© Conné van d'Grachten

Zugang Treppe und AUfzug - Sanierung ev. Kirche Oberkochen

© Conné van d'Grachten

Innenraum - Sanierung ev. Kirche Oberkochen

© Conné van d'Grachten

Gottesdienstsaal - Sanierung ev. Kirche Oberkochen

© Conné van d'Grachten

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Bürgermeister-Bosch-Straße 11, 73447 Oberkochen, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

06.2018

Zeichnungen und Unterlagen

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Kornhausstr. 14

73525 Schwäbisch Gmünd

Deutschland

Tel. +49 7171 99792-0

info@klaiberundoettle.de

Bauleistung: Fassade

Metallbau Sperrle GmbH &. Co. KG

Carl-Zeiss-Str. 82

73431 Aalen

Deutschland

Tel. +49 7361 41659

kontakt@sperrle-metallbau.de

Verwendete Produkte

Bauder

Abdichtungsbahnen

Bauder VA 4

Isalith-Trennwandbau

WC-Trennwände

Isalith Typ IV

Rudolf Hensel GmbH

Pfosten-Riegel-Fassaden

Hensotherm 421KS

Weber Saint-Gobain

Installationsmörtel

Weber mix 125

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

1.388 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Nach 50-Jahren wurde es notwendig die Dachhaut der Versöhnungskirche umfassend zu sanieren. Entworfen und gebaut von Heinz Bauer ist die Kirche ein herausragendes Kirchengebäude seiner Zeit, realisiert in einer ausdrucksstarken Betonarchitektur. Die Kirche wird von der Ev. Gemeinde Oberkochen sehr wertgeschätzt und ist im Stadtbild fest verankert. Der baualtersbedingte Dämmstandard sollte auf heutige Bedürfnisse angepasst, die sanitären Anlagen und die Heizzentrale umfassend saniert und die Barrierefreiheit hergestellt werden. Im Rahmen der Baumaßnahme sollte der Kirchplatz und der Gebäudezugang barrierefrei gestaltet werden.
Das Foyer als verbindende Mitte zwischen Kirchenraum und Gemeinderäumen wurde vergrößert. Es bietet mehr Raum für Gespräche, ist Treffpunkt und Mittelpunkt, verbindet Innen und Außen, bietet Raum für Begegnungen. Der Platz ist Treffpunkt und bietet vielfältige Möglichkeiten der Nutzung.

Offenheit
Zum Platz hin wurde eine transparente Fassade in leichter Stahl-/Glaskonstruktion realisiert. Transparenz und Offenheit, Verbindung zwischen Innen und Außen in der Gestaltung bringen zum Ausdruck was und wie Gemeinde sein möchte – einladend, verbindend, hell und transparent.

Zeitgeist
Mit einer zeitgemäßen Gestaltung verbinden wir nicht kurzlebigen Modetrends nachzueifern. Die Materialwahl orientiert sich daher am vorgefundenen – an dem zeitlos Schönen. Zeitgemäß heißt auch, dass heutige Anforderungen an Barrierefreiheit, Gebäudesicherheit und Ressourcenverbrauch beachtet sind – im Einzelnen:​
barrierefreier stufenloser Zugangsbereich, Lift der alle Ebenen erschließt, verbesserte Akustik des Kirchenraums welche der Sprachverständlichkeit dient, erweiterte Sicherheitsbeleuchtung und verbesserter Dämmstandard der Gebäudehülle.

Bausubstanz
Aufbauend auf der gestalterisch hochwertigen Bausubstanz konnte mit der nötigen Sorgfalt, unter Bewahrung des Vorhandenen die notwendigen Ergänzungen behutsam vorgenommen werden. Die Decke im Kirchsaal musste abgenommen werden und wurde entsprechend dem Vorbild wieder hergestellt. Die Materialität im Bereich des Foyeranbaus orientiert sich am Bestehenden und drängt nicht in den Vordergrund. So integriert sich der Foyeranbau in den Gebäudebestand. Der Planungs- und Bauprozess der umfangreichen Renovierung glich guter Gemeindearbeit, welche Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft aufnimmt und in Verantwortung vor Gott und der Welt sich diesen stellt und nach guten Lösungen sucht.

Beschreibung der Besonderheiten

Die funktionale Besonderheit liegt in der neuen Mitte des Gebäudes:​ Das erweiterte Foyer verbindet Kirchenraum und Gemeinderäume und schafft kurze, klar ablesbare Wege. Es dient zugleich als Treffpunkt, Aufenthalts- und Kommunikationsbereich sowie als Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum. Der barrierefreie Zugang zum Gebäude und die Erschließung aller Ebenen durch einen Lift verbessern die Nutzbarkeit für alle. Der neu gestaltete Kirchplatz ergänzt das Foyer als öffentlicher Begegnungs- und Veranstaltungsbereich.

Schlagworte

Betonarchitektur, Kirchensanierung, Bestandserhalt, Bestandssanierung, Bauen im Bestand, Foyergestaltung, Innenraumgestaltung, Barrierefreier Zugang, Barrierefreiheit

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