Architekturobjekt 4 von 14.499

Architekturobjekte


Rotationsgebäude der Universität Bonn

53115 Bonn, Käthe-Kümmel-Straße 1

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Bergstermann + Dutczak Architekten u. Ingenieure GmbH

Rotationsgebäude der Uni Bonn von außen - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn von außen - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn von außen - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Treppenhaus - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Labore - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Küche - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Labore - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Labore - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Rotationsgebäude der Uni Bonn  - Labore - Rotationsgebäude der Universität Bonn

© Sonja Speck

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Bergstermann + Dutczak Architekten u. Ingenieure GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Käthe-Kümmel-Straße 1, 53115 Bonn, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

08.2024

Zeichnungen und Unterlagen

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Bergstermann + Dutczak Architekten u. Ingenieure GmbH

Westenhellweg 75-79

44137 Dortmund

Deutschland

Tel. +49 231 9145560

info@bergstermann-dutczak.de

Bauherr

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)

Mercedesstraße 12

40470 Düsseldorf

Deutschland

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

15.550 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Am Campus Poppelsdorf der Universität Bonn benötigte die Universität während umfangreicher Sanierungsmaßnahmen temporäre, aber langfristig nutzbare Flächen für Forschung und Lehre. Bergstermann + Dutczak entwickelten dafür ein viergeschossiges Rotationsgebäude, das mehrere aufeinanderfolgende Nutzungszyklen aufnehmen kann und neben klassischen Büro- und Seminarräumen insbesondere technisch anspruchsvolle Laborflächen bereitstellt.

Die Lösung verbindet konventionelle Stahlbetonbauweise mit vorgefertigter Modulbauweise:​ Untergeschoss sowie zwei Bauabschnitte entstanden in Stahlbeton, zwei weitere Bauabschnitte sowie das Technikgeschoss in Modulbauweise mit insgesamt 141 vorgefertigten Stahlmodulen. Ein zentrales, alle Ebenen verbindendes Atrium mit skulpturaler Haupttreppe bildet das räumliche Rückgrat. Die Grundrissorganisation gliedert sich klar in öffentliche Lehrbereiche im Umfeld des Foyers, abgeschlossene Laborcluster in den Gebäudeflügeln sowie interne Kommunikationszonen an den Schnittstellen.
Seit Inbetriebnahme im September 2024 dient das Gebäude als Interimsstandort, aktuell u. a. für die Physik während der Grundinstandsetzung des Physikalischen Instituts. Die modulare Struktur ermöglicht auch spätere Umnutzungen mit geringem baulichem Aufwand, wie die aktuell laufende Umplanung eines Großraumlabors in fünf separate Laborräume für Biochemie und Molekulare Biologie zeigt.

Beschreibung der Besonderheiten

Jede Laboreinheit ist über einen eigenen Zugang vom Haupttreppenhaus oder aus der Seminarzone erreichbar, sodass keine Nutzungseinheit durchquert werden muss, um eine andere zu erreichen. Direkt hinter dem Zugang liegen zugeordnete Büroräume, gefolgt von Umkleiden und den eigentlichen Laborräumen. Die Struktur erlaubt sowohl S1-/S2-konforme Laborbereiche mit mechanischer Lüftung als auch natürlich belüftete Räume ohne besondere Sicherheitsanforderungen. Besondere Anforderungen an das Schwingungsverhalten wurden konstruktiv gelöst:​ In ausgewählten Bereichen sind im Modulboden integrierte massive Betoninseln für schwingungsempfindliche Geräte vorgesehen. Anlieferung und Publikumsverkehr sind über getrennte Zugänge organisiert, ein Lastenaufzug erschließt alle Geschosse.

Schlagworte

Forschung und Lehre, Hochschulbau, Modulbau, Hybridbauweise, Laborgebäude

Objektdetails

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