Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Fachhochschule Erfurt, Architektur, Samuel Rumpold

Visualisierung Nacht - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Isometrie: Grün-blaue Infrastruktur - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Zughafen Bestand - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Christopher Schmid

Nachtclub Kalif Außenbereich mit Seecontainern - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Cradle-to-Cradle: Holzbinder mit Polycarbonatdach - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Halle 6 mit bodentiefen Fenstern - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Strukturmodell - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Destillerie Nicolai & Sohn: Veranstaltungsraum mit Whiskybar - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Bestand Nicolai & Sohn: Holzdecke mit Stahlfachwerkbindern - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Nutzungsneutraler und stützfreier Raum - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Nutzungneutrale Obergeschosse: Büronutzung - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Nutzungneutrale Obergeschosse: Ateliernutzung - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Nutzungneutrale Obergeschosse: Lagernutzung - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Städtebauliches Modell - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Samuel Rumpold

Zughafen Bestand - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Christopher Schmid

Zughafen Bestand - Rahmenwerk - Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

© Christopher Schmid

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Fachhochschule Erfurt, Architektur, Samuel Rumpold

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

03.2026

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

8.500 m²

 

Nutzfläche

8.050 m²

 

Grundstücksgröße

17.300 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Rahmenwerk:​ Reurbanisierung des Kulturquartiers Zughafen in Erfurt

In der Äußeren Oststadt beginnt das derzeit größte Stadtentwicklungsprojekt Erfurts, und inmitten dieses Prozesses liegt eine „kulturelle Insel“, die gestärkt werden muss – der Zughafen. Das größte (sozio-) kulturelle Zentrum Thüringens besitzt ein hohes Potenzial, sich städtebaulich, erschließungstechnisch und funktional neu auszurichten sowie bestehende kulturelle Bedarfe zu decken. Das Bearbeitungsgebiet umfasst den gesamten Vorbereich der ehemaligen Güterhallen bis zur geplanten Baumallee. Als Teil der ICE-City soll der Zughafen langfristig Synergien für alle Beteiligten stärken. Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, ist daher eine räumliche Weiterentwicklung des Zughafens sowie die Behebung bestehender Defizite erforderlich. Dazu zählen unter anderem eine großflächigere Entsiegelung der Außenräume, die Schaffung barrierefreier und einladender Zugänge sowie die Gestaltung witterungsgeschützter (Außen-)Räume. Das Projekt kann als Leistungsphase 0 verstanden werden und soll für Erfurt eine Architektur mit Wiedererkennungswert schaffen.

Thesen für die Erweiterung des Zughafens Erfurt

#1 Städtebauliche Einrahmung

Nach partizipativen Interviews mit den Mietern zeigte sich, dass ein konkreter Bedarf an größeren Innenräumen insbesondere bei der Gin- und Whiskybrennerei Nicolai & Sohn sowie der Cateringfirma Foodcraft besteht. Der Nachtclub Kalif wünscht sich lediglich kleinere Nebenräume und eine Vergrößerung des Außenbereichs. Im Rahmen der Analyse wurden zudem Bedarfe nach nutzungsneutralen Räumen innerhalb der lokalen Kulturszene Erfurts deutlich.
Ohne eine neue, deutlich adressbildende Maßnahme oder ein städtebauliches Signal wäre der Zughafen im Straßenraum kaum wahrnehmbar. So fügen sich die neuen, nahezu baugleichen Kopfbauten städtebaulich in die geplanten mehrgeschossigen Nachbargebäude ein. Es entsteht eine einrahmende bzw. umarmende Geste um die zusammenhängende Freifläche. Der dazwischenliegende Flanierweg besitzt eine hohe Aufenthaltsqualität, ist ein Alleinstellungsmerkmal und muss erhalten bleiben. Um Immissionskonflikten mit der neuen Nachbarschaft vorzubeugen, dienen gestapelte Seecontainer rund um das Kalif sowie im Außenbereich der Halle 6 als bauliche Schallschutzmaßnahmen. Immissionsschutz ist im „Rahmenplan Äußere Oststadt“ konkret vorgeschlagen.

#2 Erlaubnis zur freien Aneignung und maximale Flexibilität
Der Entwurf bildet bewusst durch das allumfassende Stahlskelett einen räumlichen Rahmen, der einen unfertigen Zustand zeigt und unterschiedliche Entwicklungsszenarien ermöglicht. Kulturelle Nutzung entsteht häufig erst durch das Vorhandensein nutzungsoffener Räume. Das stützarme Stahlskelett ermöglicht eine freie Grundrissgestaltung sowie die Erweiterbarkeit durch Aufstockungen und Anbauten. Innerhalb der Kopfbauten ermöglichen Räume mit doppelter Raumhöhe das Einfügen von Zwischengeschossen, Tribünen und Containern (Haus-im-Haus-Prinzip). Die nutzungsneutralen Obergeschosse der Kopfbauten
bieten maximale Flexibilität und eignen sich beispielsweise als Coworkingräume, Ateliers oder zur Ansiedlung von Start-ups.

#3 Niedrigschwelligkeit
Da es sich beim Bearbeitungsgebiet um einen öffentlichen Übergangsraum handelt, besteht eine große Qualität darin, fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum zu schaffen. Jede Person, die auf der Planstraße A vorbeigeht, soll intuitiv verstehen:​ Hier darf ich hinein. Aktivierte Erdgeschosszonen sowie eine außenliegende Erschließung der Kopfbauten tragen maßgeblich zu einer einladenden Wirkung bei. Aus einem landschaftlichen Ansatz heraus entstehen sanfte topografische Übergänge. Die Barrierefreiheit wird durch Rampen gewährleistet, die in die verlängerten Verladerampen integriert sind. Eine zusammenhängende Flaniermeile im Außenbereich fördert die gegenseitige Befruchtung der Mieter.

#4 Identitätsverstärkendes Weiterbauen
Der Charakter und die Atmosphäre der alten Bahnhallen werden aufgegriffen, in eine zeitgemäße Form übersetzt und vertikal innerhalb von zwei Kopfbauten gestapelt. So entstehen Räume mit doppelter Raumhöhe, die – genau wie in den Bestandshallen – das flexible Ergänzen von Zwischenebenen ermöglichen. Wie in den historischen Güterhallen erhalten die Räume der Kopfbauten eine sichtbare, warme Holzdecke mit darunterliegenden industriell wirkenden Stahlträgern. Durch einachsig gespannte Kielsteg-Decken- und Dachelemente wird maximale Flexibilität ermöglicht. In den Neubauten kommen dabei Doppel-T-Träger mit schlankerer Konstruktionshöhe zum Einsatz als die bestehenden Fachwerkbinder der Hallen, da letztere die Räume unflexibler machen. Die Doppel-T-Träger zitieren somit die Stahlfachwerkbinder der Bestandsbauten in abstrahierter Form. Die Verlängerung der Hallenlogik in den Außenraum erfolgt ebenso durch Doppel-T-Träger und -Stützen, die als Pergolen ausgebildet werden. Während die Kopfbauten auf einem 9 × 11 m Stützraster basieren, folgt die Pergola vor den Hallen einem 9 × 9 m Raster, das sich aus dem 4,5 m-Achsraster der Hallen ableitet. Die Stahlpergola auf der begehbaren Dachfläche des einen Kopfbaus symbolisiert die Erweiterbarkeit. 
Die außenliegenden Verladerampen der Güterhallen werden zu einem vertikalen Laubengang mit außenliegender Erschließung weiterentwickelt. Bei dem Entwurfskonzept werden generell die charakteristischen Verladerampen und Vordächer des ehemaligen Güterbahnhofes bewusst betont. So ermöglichen die Vordächer eine witterungsgeschützte Anlieferung. Zudem wandeln sich die Oberlichtbänder zu einer vollflächigen Polycarbonatfassade mit diffusem Lichteinfall. Diese Doppelstegplatten sind günstiger, robuster, energiesparender und leichter als Glas. Dieses Material findet sich sowohl in der Fassade als auch auf den Dächern der Pergola sowie bei den Gewächshäusern des Dachgartens wieder. 
Als repräsentativer Auftakt für das Kulturquartier wird die Brennerei Nicolai & Sohn um eine Whisky- und Gin-Bar erweitert. Dabei entstehen visuelle Bezüge sowohl zum hinteren, privateren Produktionsbereich als auch zum Außenraum. Eine Galerieebene lädt zum Verweilen ein. Ein im Außenbereich positionierter Gerstenmalzsilo weist zusätzlich auf den Produktionsbetrieb hin.
Da das Vordach vor der Halle 4 in wenigen Jahren ohnehin ersetzt werden müsste, wird ein offenes Pergoladach vorgeschlagen, das vielfältige Bespielungsmöglichkeiten bietet. Diese Struktur erstreckt sich über den Vorbereich der gesamten Halle 4 und betont die Zusammengehörigkeit von Halle 4 und Kalif als zusammengehörige, baugleiche Hallen. Die Stahlstützen, die an der Außenfassade der Halle anliegen, werden mit Bolzen an den Mauerwerksstützen befestigt und nicht separat gegründet – ähnlich dem neuen Vordach der Halle 2. Unter dieser Dachstruktur stehen unabhängig vom Dach gestapelte Seecontainer. Die neue Tribüne im Innenbereich des Kalifs wird aufgegriffen und auf den Außenraum projiziert. Für die Halle 4 wird eine Multifunktionshalle vorgeschlagen, die tageszeitlich unterschiedlich genutzt werden kann:​ tagsüber als Café und Coworking-Ort, abends und nachts als Dancefloor mit Barbetrieb.
Die Großküche für Foodcraft funktioniert sowohl als Catering- als auch als Restaurantküche und ermöglicht an der vorderen Fassade einen transparenten Showküchenbereich mit Einblick hinter die Kulissen. Aufgrund der logistischen Wege bietet sich der überdachte Außenbereich dahinter langfristig für Außengastronomie an.
Der alte Holzbinder der bereits abgerissenen Güterhallen erhält eine neue Funktion und kehrt an seinen Ursprungsort zurück. Als adressbildendes Tor markiert er künftig den Übergangsbereich zwischen DB-Campus und Zughafen. 
Warme Materialitäten wie Holz und Textilien (Vorhänge und Sonnensegel) treffen auf industriell wirkenden Stahl – etwa bei den zirkulär eingesetzten Seecontainern und dem Stahlskelett. Hopfen-Kletterpflanzen an den Pergolen stärken die Außenwirkung der ansässigen Brauerei Heimathafen und verbessern das Mikroklima.
Der neu geschaffene Aha-Graben, der zugleich als Flutgraben fungieren kann, fügt sich identitätsstiftend mit einer Promenade in den „ZugHAFEN“ und den „StattSTRAND“ ein. Ein weiterer Vorteil des Grabens liegt darin, eine einladende Barrierewirkung ohne optische Trennung schaffen zu können, wodurch Zaunanlagen für Festivals entfallen. Als unversiegelte und kühlende Retentionsfläche erfüllt das Element die direkten Anforderungen des „Rahmenkonzepts Äußere Oststadt“.

#5 Nachhaltiges Bauen
Das Stahl-Holz-Hybridbausystem kombiniert Stahl als recyclingfähigen Baustoff mit Holz als CO₂-speicherndem Material und verbessert dadurch die Ökobilanz erheblich. Die Stahlpergola wird mit rückbaubaren, betonlosen und umweltfreundlichen Stahlwurzelfundamenten gegründet. Dieser „Stützenwald“ geht fließend in Baumbepflanzungen über. Neue Grünpflanzungen verzahnen sich mit dem Stadtteilpark sowie der Baumallee auf der Planstraße A. Ein größerer, erhaltenswerter Baum wird direkt in den neuen Außenbereich des Kalifs integriert und zoniert einen Chill-Bereich. Hydropor-Padio-Rasenplatten schaffen unversiegelte Flächen und zitieren mit ihrer linearen Struktur die benachbarten Gleisbetten. Das Ziel von mindestens 20 % unversiegelter Fläche wird dabei übertroffen.

Nachhaltigkeit

Vorteile Polycarbonat
• Hohe Wirtschaftlichkeit:​ Geringe Materialkosten im Vergleich zu Glas oder Metall
• Hohe Bruchfestigkeit:​ Deutlich robuster als Glas
• Optimale Tageslichtnutzung:​ Minimierung künstlicher Beleuchtung durch hohe Lichtdurchlässigkeit
• Geringe statische Last:​​ Das niedrige Eigengewicht erleichtert die Montage und schont die Tragstruktur
• Effiziente Bauweise:​ Schnelle (De-)Montage durch hohen Vorfertigungsgrad und abgestimmte Unterkonstruktionen
• Hervorragende Lichtqualität:​ Erzeugung von blendfreiem, gleichmäßigem und diffusem Licht im Innenraum
• Ästhetische Flexibilität:​ Große gestalterische Freiheit durch Lichtspiele und Transparenzstufen
• Thermische Isolation:​ Energieeinsparend durch exzellente Wärmedämmwerte (U-Werte) bei Mehrschichtplatten
• Hohe Modularität:​ Elemente sind einzeln austauschbar; spätere Integration von Fenstern ist problemlos möglich
• Nachhaltigkeit:​ Das Material ist vollständig recycelbar und kann dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden

Vorteile Kielsteg-Decken und -Dächer
• Hohe Ästhetik:​ Die sichtbare Holzoberfläche schafft eine warme, natürliche Raumatmosphäre
• Enorme Spannweiten:​ Ermöglicht weitläufige, stützfreie Räume (bis zu 27 Meter), was maximale Freiheit in der Grundrissgestaltung bietet
• Hervorragende Ökobilanz:​ Als Holzbaustoff bindet Kielsteg langfristig Kohlenstoffdioxid
Effizienter Leichtbau:​ Das geringe Eigengewicht minimiert die Lasten auf die tragenden Wände und das Fundament
• Hoher Vorfertigungsgrad:​ Maßgeschneiderte und trockene Bauelemente verkürzen die Montagezeit auf der Baustelle erheblich
• Optimierte Bauhöhe:​​ Die schlanke Konstruktion bietet ein exzellentes Verhältnis von Spannweite zu Bauhöhe
• Konstruktive Vielseitigkeit:​ Problemlose Realisierung von weiten Dachauskragungen und Überständen

Vorteile außenliegender Laubengang
• Optimierung der Innenraumflexibilität:​ Durch die Verlagerung der Erschließung nach außen entstehen im Inneren zusammenhängende, flexibel nutzbare Flächen
• Witterungsgeschützte Logistik:​ Das integrierte Vordach stellt eine witterungsunabhängige Anlieferung sicher – ein kritischer Faktor, insbesondere bei der Handhabung empfindlicher Güter wie Lebensmittel
• Konstruktiver Sonnenschutz:​​ Die Auskragung fungiert als passives Verschattungselement
• Hohe Aufenthaltsqualität:​​ Als hybrider Übergangsbereich zwischen Innen und Außen dient der Laubengang als einladende Zone für sozialen Austausch und (Raucher-) Pausen
• Identitätsstiftendes Element:​ Der Laubengang übersetzt die historische Typologie der Güterhallen und deren Verladerampen in eine moderne Vertikale und schafft so einen starken Bezug zum Standort
• Städtebauliche Integration:​ Die Laubengänge fügen sich harmonisch in die Flucht der Planstraße A ein und fungieren als gestalterischer Blickfang
• Rettungswege:​ Als notwendige Fluchtwege werden teure Sicherheitstreppenräume im Inneren eingespart

Vorteile Aha-Graben bzw. Flutgraben - ein Element aus der Landschaftsarchitektur
• Sicherung von Sichtachsen:​ Ermöglicht eine einladende Barrierewirkung ohne optische Trennung, sodass störende Zaunanlagen für Festivals entfallen
• Identitätsstiftende Promenade:​ unterstreich den Charakter einer Promenade und steigert die Aufenthaltsqualität (Stichwort „ZugHAFEN“ und „StattSTRAND“)
• Beitrag zur Schwammstadt:​ Als unversiegelte Retentionsfläche erfüllt das Element direkt die konkret vorgeschriebenen Anforderungen des Rahmenkonzepts „Äußere Oststadt“ zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung
• Mikroklimatische Regulierung:​ Durch Verdunstungsprozesse (bei Wasserführung) trägt der Graben im Sommer aktiv zur Kühlung des direkten Umfelds bei
• Integrierte Löschwasserreserve:​ Im Bedarfsfall kann das zurückgehaltene Wasser als Reservoir für die Feuerwehr dienen (Stichwort „derzeitiges Wassersilo für Nicolai & Sohn“)
• Biodiversität:​ Als Feuchtbiotop oder wechselfeuchter Lebensraum bietet der Graben wertvolle Habitate für Pflanzen- und Tierarten im urbanen Raum

Schlagworte

Zughafen, Erfurt, Kulturquartier, Kalif, Kalif Storch, Nicolai & Sohn, Foodcraft, ICE-City, Thüringen, Äußere Oststadt, Bauen im Bestand, Bachelorarbeit, FH Erfurt, Fachhochschule Erfurt, Kulturzentrum, Soziokultur, Rahmenwerk, Flexibilität, Niedrigschwelligkeit, Kulturbahnhof, DB Campus, DB-Campus, StattStrand, Kleine Rampe, Zum Güterbahnhof

Objektdetails

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