Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Stuttgart, Architektur und Stadtplanung, Falk Krohmer

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Foyer - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Zuschauersaal - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Zuschauersaal - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenansicht - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Aussenperspektive - Oper21? Eine zweite Spielstätte für die Württembergischen Staatstheater!

© Falk Krohmer, Selina Schulz

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Stuttgart, Architektur und Stadtplanung, Falk Krohmer

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

05.2026

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Stuttgarter Oper ist das Ergebnis einer über Jahrhunderte andauernden räumlichen Transformation. Vom Neuen Lusthaus der Renaissance über die Interimsoper nach dem Brand des Hoftheaters bis zum Littmannbau von 1912 entstanden die Spielstätten stets als Antwort auf die kulturellen und gesellschaftlichen Anforderungen ihrer Zeit. Heute steht die Oper erneut vor einem grundlegenden Wandel.
Der historische Bestand stößt zunehmend an seine Grenzen. Fehlende Werkstatt- und Produktionsflächen, Defizite im Brandschutz, überalterte technische Infrastruktur sowie die fehlende Kreuzbühne erschweren einen zeitgemäßen Opernbetrieb erheblich. Die notwendige Sanierung hat deshalb eine Debatte ausgelöst, die weit über die bauliche Erneuerung hinausgeht. Zwischen Denkmalschutz, steigenden Kosten und gesellschaftlichen Erwartungen stellt sich die Frage, wie Oper künftig organisiert, finanziert und räumlich verankert werden kann.

Unser Entwurf versteht diese Situation als Chance zur Neuordnung der Württembergischen Staatstheater. Während der Littmannbau als bedeutendes Kulturdenkmal erhalten und behutsam saniert wird, erhält die Oper mit dem ehemaligen Paketpostamt am Rosensteinpark einen zweiten langfristigen Standort. Die industrielle Großstruktur bietet mit ihren großen Spannweiten, Raumhöhen und robusten Tragwerken ideale Voraussetzungen für die Integration eines zeitgemäßen Opernbetriebs mit Kreuzbühne, Werkstätten und Probenbereich.

Der Entwurf transformiert das ehemalige Infrastrukturgebäude zu einem offenen Kulturort im zukünftigen Rosensteinquartier. Durch den Rückbau der Gleishalle und dem Längsbau wird der Bestand freigestellt und stärker in den Stadtraum eingebunden. Terrassierte Freiräume und begrünte Dachlandschaften vermitteln zwischen Gebäude und Park, während mehrere Zugänge das Gebäude mit dem Rosensteinquartier und der Innenstadt verknüpfen. Die Verlagerung der Anlieferung in das Untergeschoss entkoppelt den Betriebsverkehr vom öffentlichen Raum und ermöglicht eine umlaufende Erschließung des Gebäudes.

Opernsaal und Kreuzbühne werden als präzise gesetzte Sonderkörper in den Bestand integriert und durch öffentliche Nutzungen ergänzt. Flexibel nutzbare Kulturflächen ergänzen Raum für Kultur, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. So wird das ehemalige Paketpostamt von einem Infrastrukturgebäude zu einem öffentlichen Kulturort transformiert, der Oper und Stadt miteinander verknüpft. Ziel ist eine Oper, die nicht nur Aufführungsort, sondern ein zugänglicher und lebendiger Kulturbaustein für Stuttgart wird.

Schlagworte

Stuttgart, Oper, Staatstheater, Sanierung, Umbau, Kreuzbühne, Rosensteinquartier, WST, Kultur, Bauen im Bestand

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