Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Megastruktur Nixdorf Fabrik. Prototypisches Entwerfen im Bestand (Masterarbeit)
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Universität der Künste Berlin, Gestaltung (Fachbereich Architektur), Jolan Cantzen
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Universität der Künste Berlin, Gestaltung (Fachbereich Architektur), Jolan Cantzen
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
10.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
130.000 m³
Bruttogrundfläche
32.000 m²
Nutzfläche
100.000 m²
Verkehrsfläche
15.000 m²
Wohnfläche
17.000 m²
Grundstücksgröße
51.000 m²
Beschreibung
Objektbeschreibung
Prototypisches Entwerfen im Bestand
(Masterarbeit)
Einleitung
Das Gebäude am Humboldthain (Berlin Wedding) ist 130.000 qm groß. Es wurde 1984 von HPP Architekten auf dem AEG Areal gebaut und ist als einziges Gebäude des Areals nicht denkmalgeschützt. Es steht seit Januar 2025 leer und wird seit Februar 2026 abgerissen, obwohl sich das Bauwerk in einem sehr guten Zustand befindet. Die ehemalige Nixdorf Computer Fabrik ist im Maßstab näher zu einem Berliner Block als einem Gebäude.
1.) Struktur und Gebäude
Die flexible Megastruktur beruht auf einem rigiden Raster. Der strukturelle Rahmen des „Gebildes“ (Maki) umfasst ein Rückgrat mit Dienender Zone, an welches ein offener „Omniplatz“ (Davis) anschließt. Die Struktur besteht aus Segmenten, die spiegelsymmetrisch am Rückgrat angeordnet sind und entwerferisch unendlich linear erweiterbar sind. Die „Hardware“ lässt unter-schiedliche Um- und Ausbauten zu – die „Software“ (Wilcoxon) ist extrem flexibel anpassungsfähig. Die Leitstruktur lässt verschiedene Füllstrukturen zu, so wurde die Fabrik bereits zu einem Bürokomplex umgebaut, im Zuge dessen wurden weitere Lichthöfe ergänzt. Die Flexibilität ist das Charakteristikum einer Megastruktur, das zeigt sich auch an dem System des Nixdorf Gebäudes, welches im Laufe der Zeit mehrmals umgenutzt und umgebaut wurde.
2.) Prototypischer Entwurf
Der Entwurfansatz startet am System der Struktur. Ein Segment der Megastruktur wird isoliert vom Gebäude betrachtet. Vier räumliche Strategien differenzieren in Kultur, Arbeit, Wohnen und Freizeit.
3.) Prototypen in das Gebäude einsetzen
Der entworfene Prototyp wird in das Gebäude eingesetzt und an die Umgebung angepasst. Beim Einsetzen in das Gebäude kann je nach Flächenbedarf verschieden gemischt werden. Die Megastruktur wird situativ differenziert. Im Norden fließt die Landschaft des Humboldthains in das Gebäude. Das Untergeschoss wird zum Erdgeschoss und damit zum öffentlichen Platz. Weitere Treppen durchwegen das Gebäude zusätzlich und machen das Bauwerk zugänglicher. Eine vielfältige, nutzungsgemischte Struktur entsteht, die die Struktur als ganzes ablesbar lässt, aber Differenzierungen und Identitäten erzeugt. 75% der Struktur bleibt erhalten.
Beschreibung der Besonderheiten
- Entwicklung einer Prototypischen Arbeitsweise, welche adaptierbar auf anderen Strukturen und Megastrukturen ist
Nachhaltigkeit
*Einige der Angaben zum Energie und Nachhaltigkeitdieser werden als Masterarbeit-Studierenden Arbeit übersprungen, da das projekt nicht umgesetzt ist.
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Sonstige Heizenergie
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