Kunstdepot Darmstadt
64293 Darmstadt, Mainzer Strasse 83
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: 1100: Architekten Riehm Piscuskas PartG mbB BDA
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Mainzer Strasse 83, 64293 Darmstadt, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
04.2023
Nachhaltigkeit
Passivhaus-Zertifizierung
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
21.931 m³
Bruttogrundfläche
4.895 m²
Nutzfläche
3.956 m²
Verkehrsfläche
372 m²
Grundstücksgröße
5.220 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
4.546.844 Euro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
10.001.237 Euro
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die architektonische Antwort ist ein kompakter, viergeschossiger Depotbau mit klar zoniertem Grundriss, kontrollierten Übergängen und kurzen internen Wegen. Im überhöhten Erdgeschoss sind die dienenden und bearbeitenden Bereiche wie Anlieferung, Objekteingang, Quarantäne, Restaurierung, Funktionsräume und Großobjektdepot angeordnet; die Obergeschosse sind konsequent als Lager- und Depotebenen organisiert. Die räumliche Gliederung folgt den unterschiedlichen Klima- und Schutzanforderungen der Bestände und übersetzt diese in ein robustes, betrieblich effizientes Gebäude.
Auch im architektonischen Ausdruck leitet sich die Form aus der Nutzung ab: Die weitgehend geschlossenen Obergeschosse schaffen Depotflächen für das empfindliche Lagergut, während sich das Erdgeschoss mit den Arbeitsbereichen gezielt zum Vorplatz öffnet. Die klare Kubatur reagiert auf den industriell geprägten Standort und verbindet funktionale Präzision mit hoher Dauerhaftigkeit. Als zertifiziertes Passivhaus mit positiver Jahresenergiebilanz vereint das Kunstdepot konservatorische Stabilität, effiziente Abläufe und energetische Leistungsfähigkeit in einem zentralen Ort.
Beschreibung der Besonderheiten
Der Ablauf der Objektlogistik ist logisch und sicher organisiert: Von der zentralen Anlieferung im Erdgeschoss führen klar definierte Raumfolgen über Objekteingang, Quarantäne, Schwarzraum und Verzeichnen in die jeweiligen Depotbereiche. Restaurierung, Bearbeitung und Vorlagerung sind räumlich so angeordnet, dass kurze Wege und kontrollierte Übergänge entstehen. Ein zentral positionierter Erschließungskern mit Lastenaufzug, Treppenhaus und Technikflächen verknüpft die Geschosse effizient und unterstützt die vertikale Verteilung sensibler Objekte.
Die Depotflächen selbst sind nach Bestandsarten und konservatorischen Anforderungen gegliedert: Großobjekte, Gemälde, Kleinplastiken, Grafik, Papier, Archivgut sowie kühlpflichtige Foto- und Filmbestände erhalten jeweils passende räumliche und klimatische Bedingungen. Das Zusammenspiel von robuster Gebäudehülle und fein abgestimmter Technik schafft die dafür notwendigen konstanten Umgebungsbedingungen. So entsteht ein funktional hochpräzises Gebäude, das die langfristige Sicherung, Pflege und Nutzung kultureller Bestände räumlich organisiert.
Nachhaltigkeit
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Umweltthermie (Luft / Wasser)
Sekundärenergie
Umweltthermie (Luft / Wasser)
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
18,90 kWh/(m²a)
Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)
Heizung
25 %
Warmwasser
2 %
Beleuchtung
3 %
Lüftung
35 %
Kühlung inkl. Befeuchtung
35 %
Weitere Dokumente zum Objekt
Objektdetails
Das Objekt im Internet
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