Architekturobjekte


Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

36396 Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Straße 111

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Eingangsbereich - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Spielbereich / Garten - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Treppe - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Gruppenraum - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Windfang / Eingang - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Straßenansicht - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Foyer - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Kinderbistro - Kindertagesstätte "Märchenwald" in Steinau an der Straße

© THOMAS OTT

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Brüder-Grimm-Straße 111, 36396 Steinau an der Straße, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

02.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

raum z architekten GmbH

Hanauer Landstraße 189

60314 Frankfurt

Deutschland

Tel. 069 - 4056249 - 0

info@raum-z.de

Architektur: Landschaftsarchitekt

SHK+ Landschaftsarchitekten PartG mbB

Lonystraße 18

35390 Gießen

Deutschland

Tel. 0641932680

info@shk-landschaftsarchitekten.de

Verwendete Produkte

Agrob Buchtal

Fliesen-Bodenbeläge

Heradesign

Akustik-Deckenabsorber

Gebäudedaten

Bauweise

Holzmodulbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

1.700 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Der Neubau der Kita Märchenwald versteht sich als Teil eines entstehenden Bildungscampus und als bewusster Beitrag zur Baukultur im alltäglichen Umfeld. In unmittelbarer Nähe zur Schule gelegen, vermittelt das Gebäude zwischen Altstadt und zeitgenössischer Bebauung und übersetzt pädagogische Anforderungen in eine ruhige, verständliche Architektur mit dauerhafter Präsenz.
Der zweigeschossige, nicht unterkellerte Baukörper ist als sechsgruppige Einrichtung für bis zu 124 Kinder und rund 20 Beschäftigte konzipiert. Seine längliche, zurückhaltende Form nimmt Maßstab und Körnung der Umgebung auf, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über bestehende und neu gestaltete fußläufige Wege. Ein leicht eingerückter, akzentuierter Haupteingang sowie ein kleiner Vorplatz formulieren eine klare Adresse und machen die Eingangssituation im Stadtraum deutlich ablesbar.
Besondere Bedeutung kommt der Holzfassade zu. In Materialität, Gliederung und Farbigkeit vermittelt sie zwischen den kleinteiligen Fachwerkstrukturen der Altstadt und den angrenzenden modernen Bauten. Das Holz verleiht dem Gebäude Wärme, Maßstäblichkeit und eine taktile Qualität, die dem Ort und der Nutzung angemessen ist. So entsteht ein Baukörper, der sich harmonisch in das gewachsene Umfeld einfügt und zugleich eine zeitgemäße Haltung zum Bauen zeigt.
Die innere Organisation folgt einer klaren, gut lesbaren Struktur. Ein großzügiges Foyer bildet das räumliche Herz des Hauses und wird von Mehrzweckraum, Speisesaal und offenem Treppenhaus gerahmt. Von hier aus entwickeln sich die Betreuungsbereiche linear nach Süden. Offen gestaltete Grundrisse mit gezielt gesetzten Sichtbeziehungen fördern Orientierung, Übersicht, soziale Interaktion und unterstützen flexible pädagogische Konzepte.
Die Gruppenräume orientieren sich zum Hang und zu den Freianlagen. Ein vorgestellter Fluchtbalkon als offene Stahlkonstruktion schafft fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum und ermöglicht den Kindern eine selbstständige Aneignung der Räume. Aufweitungen der Spielflure im Bereich der Gruppeneingänge erhöhen Aufenthaltsqualität und stärken die intuitive Orientierung. Konstruktiv ist der Neubau als Holzhybridbau in modularer Bauweise realisiert. Die Konstruktion verbindet ökologische Aspekte mit Robustheit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit. Großzügige Raumhöhen, klare Strukturen und eine zurückhaltende Materialität schaffen eine kindgerechte Architektur, die Alltag, Pädagogik und Stadtraum selbstverständlich miteinander verbindet.
 

Beschreibung der Besonderheiten

Holzhybridbau | Modulbauweise

Auszeichnungen

Teilnehmer Tag der Architektur 2026 in Hessen

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Umweltthermie (Luft / Wasser)

 

Sekundärenergie

Umweltthermie (Luft / Wasser)

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