Architekturobjekte


Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

63069 Offenbach am Main, Johann-Strauß-Weg 27

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Eingang Südseite - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Baumbestand als räumliche Leitlinie - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Im Kreis durch Licht und Raum - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Kindergarderobe im Hortbereich - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Innenhof und visuelle Vernetzung - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Treppenraum mit Ausblick ins Grüne - Jugend- und Familienzentrum mit Hort, Offenbach-Lauterborn

© Thomas Ott

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Johann-Strauß-Weg 27, 63069 Offenbach am Main, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

10.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

raum z architekten GmbH

Hanauer Landstraße 189

60314 Frankfurt

Deutschland

Tel. 069 - 4056249 - 0

info@raum-z.de

Bauherr

Magistrat der Stadt Offenbach vertreten durch OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbh

Senefelderstraße 162

63069 Offenbach am Main

Deutschland

Architektur: Landschaftsarchitekt

SHK+ Landschaftsarchitekten PartG mbB

Lonystraße 18

35390 Gießen

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

DBT Ingenieursozietät

Gutleutstraße 175

60327 Frankfurt am Main

Deutschland

Verwendete Produkte

Ziegel- und Klinkerwerke Janinhoff GmbH & Co. KG

Fassadenbekleidungen

Klinker-Fassaden

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

9.360 m³

 

Bruttogrundfläche

2.300 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Mit dem Neubau des Jugend- und Familienzentrums Lauterborn entstand ein offenes Haus für Kinder, Jugendliche und Familien, das unterschiedliche soziale und kulturelle Angebote unter einem Dach vereint. Der Neubau ersetzt ein sanierungsbedürftiges Bestandsgebäude des Jugendzentrums und erweitert die Nutzung um Hortplätze und Angebote der Familienarbeit. Damit bildet das Gebäude einen wichtigen sozialen Treffpunkt im Quartier.

Der Entwurf reagiert auf die unterschiedlichen Anforderungen der Nutzergruppen mit einer klar strukturierten Gebäudekonzeption. Zwei Baukörper werden über eine gemeinsame Erschließungsfuge verbunden, die als zentraler Eingang und gemeinschaftliche Mitte des Hauses ausgebildet ist. Hier treffen die verschiedenen Nutzergruppen aufeinander; zugleich entsteht ein Ort der Begegnung und des Übergangs zwischen den unterschiedlichen Nutzungen.

Die beiden Baukörper organisieren sich jeweils um einen eigenen Innenhof. Diese Höfe bringen Tageslicht und Luft in die tiefen Grundrisse. Es entstehen räumliche Sequenzen aus Innenräumen, Höfen und Erschließungsbereichen mit vielfältigen Blickbeziehungen und Aufenthaltsqualitäten. Die Erschließungszonen werden so zu lebendigen Schwellenräumen, die Begegnung und informelle Nutzung ermöglichen.

Das Gebäude vereint eine große Bandbreite an Funktionen:​ Gruppenräume für den Hort, offene Treffpunkte für Jugendliche, multifunktionale Räume für Veranstaltungen und Beratungsangebote sowie ergänzende Nutzungen wie eine Fahrradwerkstatt. Diese programmatische Vielfalt macht das Haus zu einem wichtigen sozialen Ort im Stadtteil und stärkt die Infrastruktur des Quartiers.

Besonderes Augenmerk galt der robusten und langlebigen Materialwahl. Die Fassaden wurden mit einem Wasserstrichziegel ausgeführt, der dem Gebäude eine ruhige, wertige Erscheinung verleiht und zugleich den Anforderungen eines intensiv genutzten öffentlichen Hauses gerecht wird. Im Inneren prägen helle Holzoberflächen, großzügige Fensterflächen und klar gegliederte Räume eine freundliche und langlebige Atmosphäre.

Der Entstehungsprozess war durch einen intensiven Austausch mit den zukünftigen Nutzern geprägt. In Workshops mit Jugendlichen wurden unter anderem Farb- und Materialentscheidungen diskutiert und gemeinsam entwickelt. So konnte ein Gebäude entstehen, das von Beginn an von seinen Nutzern angenommen wird.

Trotz des begrenzten Baufelds gelang es, den prägenden Baumbestand auf dem Grundstück zu erhalten und das Gebäude selbstverständlich in die bestehende Grünstruktur einzubetten. Die Freianlagen greifen die unterschiedlichen Nutzungen des Hauses auf und bieten vielfältige Aufenthalts-, Spiel- und Bewegungsräume für verschiedene Altersgruppen.

So entstand ein offenes und robustes Haus für das Quartier, das unterschiedliche Generationen zusammenführt und als sozialer, räumlicher und programmatischer Vermittlungsort im Stadtteil wirkt.

 

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