Architekturobjekte


Jugend- und Familienzentrum Lauterborn

63069 Offenbach am Main, Johann-Strauß-Weg 27

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raum z architekten GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Johann-Strauß-Weg 27, 63069 Offenbach am Main, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

10.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

raum z architekten GmbH

Hanauer Landstraße 189

60314 Frankfurt

Deutschland

Tel. 069 - 4056249 - 0

info@raum-z.de

Architektur: Landschaftsarchitekt

SHK+ Landschaftsarchitekten PartG mbB

Lonystraße 18

35390 Gießen

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

DBT Ingenieursozietät

Gutleutstraße 175

60327 Frankfurt am Main

Deutschland

Verwendete Produkte

Forbo

Bodenbelag

Schüco

P-R-Fassade

Ziegel- und Klinkerwerke Janinhoff GmbH & Co. KG

Fassadenbekleidungen

Klinker-Fassaden

Gebäudedaten

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Einbindung in die Umgebung:​
Das Grundstück des zukünftigen neuen Jugend- und Familienzentrums liegt an der J.-F.-Kennedy Promenade, welche sich mit beindruckendem Baumbestand durch das Viertel zieht. Die grünräumliche Fassung des Grundstücks im Süden und Osten schafft Qualitäten sowohl für den Neubau, als auch für die Freianlagen, die es zu erhalten galt.
Im nördlichen Bereich des Grundstückes, am Johann-Strauß-Weg, befand sich das alte Bestandsgebäude des Jugendzentrums. Da keine Interimsmaßnahmen möglich waren, sollte dies bis zur Fertigstellung des Neubaus erhalten und in Nutzung bleiben. Unter Berücksichtigung dieser und weiterer „Einschränkungen“ puzzelt sich der Neubau in das mögliche Baufeld.  Ergänzt um Räume für einen 4-gruppigen Hort und für die Nutzung als Familienzentrum, bietet der Neubau zahlreiche Angebote.

Innere und äußere Struktur
Der Wunsch des Nutzers nach einem Haus mit allen Nutzergruppen unter einem Dach und die Möglichkeit der Abtrennung bzw. Rückzug in die „eigenen“ Räume findet nicht zuletzt durch die Strukturierung des zweigeschossige Gebäudevolumen durch zwei zueinander versetzte Gebäudeteile Berücksichtigung.
Der mittig liegende Eingangsbereich mit Foyer und vertikaler Haupterschließung wird, ebenfalls über Rücksprünge in der Kubatur, deutlich ablesbar und fungiert so als Bindeglied zwischen beiden Gebäudeteilen.
Nach außen zeigt sich der Neubau als zurückhaltender Baukörper. Im Inneren gliedern klare und einfache Strukturen. Die offene Grundrissgestaltung ermöglicht Sichtbeziehungen und erleichtert die Orientierung.
Der in jedem Kubus mittig liegende Innenhof, bildet das Herz des jeweiligen Gebäudeteils und schafft so weitere Aufenthaltsqualitäten in den Flurbereichen und die Möglichkeit der zusätzlichen Belichtung und Belüftung. Geschosshohe Verglasungen und Sitzflächen direkt an der Fassade laden hier ebenso zum Verweilen ein.
Mit Bezug zur äußeren Umgebung, reihen sich sämtliche Räume, wie Musikraum, Bastelraum, Gruppenräume, Rückzugsraum etc., entlang dieser Flure auf.

Der Hauptzugang zum Grundstück, mit hier entsprechend angeordneten Stellplätzen für Autos und Fahrräder, erfolgt weiterhin über den Johann-Strauß-Weg. 
Die Idee „alle unter einem Dach“ setzt sich in der Gestaltung der Freianlagen fort. So finden sich Elemente und Bereiche für alle Altersgruppen ab 6 Jahre nördlich des Neubaus wieder. Unter dem ausgeprägten Baumbestand im Süden finden sich Terrassenflächen für die jeweils größten Räume im Gebäude, „Großer Saal“ im Gebäudeteil JuZ und Mehrzweckraum im Gebäudeteil Hort, wieder. Entlang der Ostfassade, ebenfalls unter Bäumen, können sich Jugendliche im Chillbereich zurückziehen.
 

Auszeichnungen

Teilnehmer Tag der Architektur 2026 in Hessen

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