Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Jahnschule, Bad Tölz

83646 Bad Tölz, Jahnstraße 3

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Hrycyk Architekten

Hofansicht - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Turm - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Aula - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Turnhalle - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Flur Klassentrakt - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Mittagsbetreuung - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Blick aus den Arkaden - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Schindelplatten - Jahnschule, Bad Tölz

© sebastian schels

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Hrycyk Architekten

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Jahnstraße 3, 83646 Bad Tölz, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

09.2023

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Hrycyk Architekten

Sommerstraße 9

81543 München

Deutschland

Tel. +49 89 37954217

info@hrycyk-architekten.de

Bauherr

Stadt Bad Tölz

Am Schloßplatz 1

83646 Bad Tölz

Deutschland

Architektur: Landschaftsarchitekt

toponauten GmbH

Luckengasse 6

85354 Freising

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

PG Dittrich mbH

Leonrodstraße 68

80636 München

Deutschland

Verwendete Produkte

BituTerrazzo

Bodenbelag

Classico

Gutmann

Holz-Aluminium-Fenster

GUTMANN MIRA contour

KEIM

Fassadenanstrich

Keim Lignosil-Verano 4863

Knauf

Akustikplatten

HERADESIGN®

Nora

Bodenbelag

noraplan signa 7038

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

13.977 m³

 

Bruttogrundfläche

2.500 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Jahnschule in Bad Tölz liegt nördlich der bekannten Altstadt sowie direkt an der Staatsstraße 2072 als Stadtzufahrt von Norden kommend. Der langgestreckte Altbau stammt von 1949 und sein Abschluss mit dem markanten Turm bildet ein prägendes Merkzeichen an der Jahnstraße. Im Zuge der Maßnahme wurden die Bauteile von 1967 mit Turnhalle und Klassenräume abgebrochen sowie alle Freiflächen neu organisiert. Der Erweiterungsbau beherbergt die neue Einfachturnhalle, zusätzliche Klassen- und Fachräume sowie die Mittagsbetreuung. Auch ein neuer Proberaum für die Tölzer Blasmusik ist mit in die Maßnahme integriert worden. Der Turm des Bestandsgebäudes bleibt hierbei freigestellt und die neue zentrale Aula fungiert als Gelenk sowie als Bindeglied zwischen Alt- und Neubau. Da die Turnhalle und der Proberaum als weitere Haupträume eine größere Raumhöhe benötigen, sind sie als direkte Fortführung um ein Geschoss vertieft angeordnet - Die Nebenräume wie Umkleiden und Duschen verschwinden unter der überdeckten Pausenterrasse. Somit wird sowohl von der Pausenhof- wie von der Straßenseite der direkte Durchblick durch die Aula und die Turnhalle ermöglicht. Im Obergeschoss liegen dann alle weiteren Räumlichkeiten für die Schule als abgesetzter Baukörper, der im südwestlichen Bereich als eigener Zugang zu Proberaum und Mittagsbetreuung das Bauwerk abschließt. Der maximal schlanke Neubau ordnet sich durch die Höhenentwicklung der bestehenden Schule bewusst unter und mit dem auskragenden Obergeschoss wird der Haupteingang der Schule klar definiert. Die umlaufende Fassade des Neubaus wird in Anlehnung an die Schindelfassade des Zwiebelturms aus großformatigen, weiß lasierten Furnierschichtholzplatten geschichtet. Im unteren Fassadenfeld der großformatigen Fenster zur Jahnstraße wurde als Reminiszenz an traditionelle, ortstypische Balkone eine grafisch reduzierte Ornamentik eingefräst, die sich zu den Eingängen hin verdichtet.

Nachhaltigkeit

Der Bestand wurde unter besonderer Beachtung weitergenutzt, wodurch wertvolle graue Energie erhalten bleibt. Großvolumige Nutzungen wie Turnhalle und Proberaum sind kompakt und teilweise unterirdisch angeordnet, was das A/V-Verhältnis verbessert und den Energie- sowie Materialeinsatz reduziert. Holz kommt als tragendes Material zum Einsatz und ermöglicht eine ressourcenschonende sowie kreislauffähige Bauweise.

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

 

Sekundärenergie

Solarthermie

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

54,95 kWh/(m²a)

Objektdetails

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