Architekturobjekte
Hochschule Geisenheim University
65366 Geisenheim, Von-Lade-Straße 1
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Von-Lade-Straße 1, 65366 Geisenheim, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
06.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Holz
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
48.421 m³
Bruttogrundfläche
9.519 m²
Nutzfläche
5.189 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
37.000.000 Euro
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Das Logistikgebäude folgt dem geschwungenen Verlauf der angrenzenden Falterstraße mit einer Rückstaffelung, die gleichzeitig im Inneren des Hauses ideale Raumtiefen für die unterschiedlich großen Unterrichtsräume generiert. Das Obergeschoss ist als Dreibund mit Büros zu beiden Seiten konzipiert. Die gestaffelte Kernzone wird von Lufträumen unterbrochen, die die Etagen vertikal miteinander verknüpfen. Grob gestrahlte Betonfertigteile artikulieren die Sockel und Geschossdecken der Häuser. Dazwischen spannen sich streng getaktete Holzlisenen mit einer leicht geneigten Bretterschalung, die ein feines Licht- und Schattenspiel auf die Fassaden zaubern. Auch im Inneren dominieren sichtbar belassene Holzoberflächen und brettergeschalter Ortbeton, die durch ihre Materialität und Textur den Häusern eine handwerkliche Authentizität verleihen.
Das Getränketechnologische Zentrum ist der wichtigste Baustein für die praktische Ausbildung künftiger Getränketechnologen an der Hochschule in Geisenheim. Das janusköpfige Gebäude nutzt die vorhandene, deutlich abfallende Topographie. Während das tiefer gelegene, nach Süden hin zurückspringende Sockelgeschoss eine einladende Geste zum künftigen Campusplatz formuliert, erfolgt auf der höher gelegenen Nordseite die Anlieferung der mittig angeordneten Produktionshalle. Um die zentrale Halle legen sich zu drei Seiten mantelförmig umlaufend Labore, Werkstätten und die Verwaltung. Im zentralen Technikum wird der gesamte hochautomatisierte Produktionsprozess der Getränke vom frisch angelieferten Obst, über die Gewinnung von Säften, das Brennen von Schnaps bis hin zur Abfüllung der Getränke in Flaschen und Dosen in der Praxis vermittelt. Das hölzerne Tragwerk ist außen mit Polycarbonatplatten verkleidet und wird so zur Laterne, durch die gefiltertes Tageslicht in die Halle einfallen kann. Im Sockelgeschoss ist eine Schausektkellerei untergebracht, in die Einblicke vom vorgelagerten Verköstigungsbereich aus möglich sind. Ein Sensoriklabor, eine Kaffeerösterei sowie mehrere Werkstätten komplettieren das Raumprogramm dieses in Deutschland einzigartigen Lehrgebäudes. Die Werkstoffe Holz und Beton ergänzen sich hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen in Bezug auf Tragfähigkeit, Robustheit und Nachhaltigkeit und verleihen dem Gebäude eine zeitgenössische und identitätsstiftende Rustikalität.
Beschreibung der Besonderheiten
Mit dem Getränketechnologischen Zentrum ist ein in Deutschland einzigartiges Lehrgebäude entstanden.
Nachhaltigkeit
Auszeichnungen
Nominierung für den Tag der Architektur in Hesen 2026
Schlagworte
Objektdetails
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