Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Havel Ufer Quartier
13587 Berlin, Marius Carpenter Straße I Streitstrasse 14 und 15 I 5
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: BRH Generalplaner GmbH
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Marius Carpenter Straße I Streitstrasse 14 und 15 I 5, 13587 Berlin, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
06.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
6- bis 10-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
48.200 m³
Bruttogrundfläche
19.750 m²
Nutzfläche
14.300 m²
Verkehrsfläche
2.600 m²
Wohnfläche
12.300 m²
Grundstücksgröße
8.330 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Auf dem rund 7.200 Quadratmeter großen Areal entlang der Marius-Carpentier-Straße 14/16 entstanden zwei Gebäude mit jeweils sieben Obergeschossen und insgesamt 191 Wohnungen. Das dritte Gebäude mit 40 Wohnungen und sechs Obergeschossen befindet sich auf dem 2.100 Quadratmeter großen Grundstück an der Streitstraße 5 und hat einen direkten Blick aufs Wasser.
Die Wohnungen verfügen über ein bis vier Zimmer, rund 50 Prozent sind barrierefrei ausgeführt. Zur Unterstützung einer nachhaltigen Mobilität stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als 400 Fahrradstellplätze zur Verfügung.
Geplant und errichtet wurden die Gebäude im Rahmen eines Generalübernehmervertrages durch die PORR Hochbau Region Ost gemeinsam mit der BRH Generalplaner GmbH als Objektplaner.
Die Energieversorgung der Gebäude erfolgt im Nur-Strom-Konzept. Der überwiegende Teil des benötigten Stroms wird über Photovoltaikanlagen auf den extensiv begrünten Dächern erzeugt. Ergänzend wird zertifizierter Grünstrom aus dem öffentlichen Netz bezogen.
Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen auf den Dächern. Die Warmwasserbereitung wird dezentral über elektrische Durchlauferhitzer sichergestellt. Alle Wohnungen sind mit moderner, energieeffizienter Haustechnik ausgestattet.
Unter hohem wirtschaftlichem Druck bestand die Entwurfsaufgabe darin, ein Maximum an Wohnfläche mit einer zugleich hohen Wohnqualität zu entwickeln. Der Entwurf folgt den durch den Bebauungsplan vorgegebenen städtebaulichen Rahmenbedingungen und den festgesetzten Baugrenzen.
Aus wirtschaftlichen Gründen wurde bewusst auf Balkone verzichtet. Die Erschließung über Laubengänge wird als Orte der sozialen Interaktion aufgewertet. Der fehlende private Außenraum wird dadurch durch qualitätsvolle, gemeinschaftliche Flächen kompensiert. Die Laubengänge weiten sich vor den Wohnungen zu außenliegenden Aufenthaltsbereichen für die Mieterschaft auf. Die Erschließung wird dadurch nicht nur funktional, sondern auch räumlich und sozial qualifiziert. So wird der Bewegungsraum zum Begegnungsraum und stärkt den nachbarschaftlichen Austausch innerhalb des Quartiers.
Im Auftrag des kommunalen Wohnungsunternehmens, der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, entstand das Bauvorhaben Havelufer Quartier mit 231 mietpreisgebundenen Wohnungen im Ortsteil Hakenfelde in Berlin-Spandau in unmittelbarer Lage an der Havel. Als Teil der Projektentwicklung mit 1.800 Wohneinheiten in direkter Umgebung des denkmalgeschützten ehemaligen Siemens-Luftfahrtgerätewerks war die HOWOGE für die Realisierung eines Anteils der förderfähigen Wohnungen innerhalb des neu entstandenen Quartiers verantwortlich.
Auf dem rund 7.200 Quadratmeter großen Areal entlang der Marius-Carpentier-Straße 14/16 entstanden zwei Gebäude mit jeweils sieben Obergeschossen und insgesamt 191 Wohnungen. Das dritte Gebäude mit 40 Wohnungen und sechs Obergeschossen befindet sich auf dem 2.100 Quadratmeter großen Grundstück an der Streitstraße 5 und hat einen direkten Blick aufs Wasser.
Die Wohnungen verfügen über ein bis vier Zimmer, rund 50 Prozent sind barrierefrei ausgeführt. Zur Unterstützung einer nachhaltigen Mobilität stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr als 400 Fahrradstellplätze zur Verfügung.
Geplant und errichtet wurden die Gebäude im Rahmen eines Generalübernehmervertrages durch die PORR Hochbau Region Ost gemeinsam mit der BRH Generalplaner GmbH als Objektplaner.
Die Energieversorgung der Gebäude erfolgt im Nur-Strom-Konzept. Der überwiegende Teil des benötigten Stroms wird über Photovoltaikanlagen auf den extensiv begrünten Dächern erzeugt. Ergänzend wird zertifizierter Grünstrom aus dem öffentlichen Netz bezogen.
Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen auf den Dächern. Die Warmwasserbereitung wird dezentral über elektrische Durchlauferhitzer sichergestellt. Alle Wohnungen sind mit moderner, energieeffizienter Haustechnik ausgestattet.
Unter hohem wirtschaftlichem Druck bestand die Entwurfsaufgabe darin, ein Maximum an Wohnfläche mit einer zugleich hohen Wohnqualität zu entwickeln. Der Entwurf folgt den durch den Bebauungsplan vorgegebenen städtebaulichen Rahmenbedingungen und den festgesetzten Baugrenzen.
Aus wirtschaftlichen Gründen wurde bewusst auf Balkone verzichtet. Die Erschließung über Laubengänge wird als Orte der sozialen Interaktion aufgewertet. Der fehlende private Außenraum wird dadurch durch qualitätsvolle, gemeinschaftliche Flächen kompensiert. Die Laubengänge weiten sich vor den Wohnungen zu außenliegenden Aufenthaltsbereichen für die Mieterschaft auf. Die Erschließung wird dadurch nicht nur funktional, sondern auch räumlich und sozial qualifiziert. So wird der Bewegungsraum zum Begegnungsraum und stärkt den nachbarschaftlichen Austausch innerhalb des Quartiers.
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Umweltthermie (Luft / Wasser)
Sekundärenergie
Strom
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
28,75 kWh/(m²a)
Heizenergieverbrauchswert
8,24 kWh/(m²a)
Stromverbrauchswert
7,73 kWh/(m²a)
Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)
Heizung
52 %
Warmwasser
48 %
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Wohneinheiten
231
Das Objekt im Internet
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