Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Hauptstätterstraße
70178 Stuttgart, Hauptstätterstraße 57
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: PLAN 7 Architekten Partnerschaft mbB
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: PLAN 7 Architekten Partnerschaft mbB
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Hauptstätterstraße 57, 70178 Stuttgart, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Erweiterung
Fertigstellungstermin
04.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Holzbau
Tragwerkskonstruktion
Holz
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
675 m³
Bruttogrundfläche
199 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
570.000 Euro
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Das neue Gebäude wird in einer vom Krieg verursachten Baulücke errichtet.
1988 wurde die Schalterhalle im Erdgeschoss in das Café Stella umgebaut. Bauherr war zu der Zeit Peter Stellwag, planender Architekt H.J. Biegler.
Das Wohn- und Geschäftshaus wird als 5-stöckiges Gebäude errichtet.
In den unteren 3 Geschossen befinden sich Büroräume, darüber Wohnungen. Eine großzügige Durchfahrt im Erdgeschoss verbindet die Hinterhofbebauung mit der Hauptstätterstrasse.
Das Gebäude wird als Skelettbau in Stahlbeton errichtet, die tragenden Stützen sind in der Fassade ablesbar.
Mittlerweile ist das Café Stella geschlossen und eine neue Restaurant-Nutzung ist in das Erdgeschoss gezogen. Um das Gebäude für die Zukunft fit zu machen und die belebte Innenstadt nach zu verdichten wird eine energetische Sanierung durchgeführt und das Gebäude aufgestockt, damit zwei zusätzliche Wohnungen entstehen.
Beschreibung der Besonderheiten
Der, durch die Baustaffel 2, erforderliche straßenseitige Rücksprung im 55° Winkel wird konstruktiv durch 2 Stahlrahmen gelöst, die die Last des neuen Holzdaches in die Stützenebene des Bestandsgebäudes ableiten. Das Dach wird als Sparrendach mit Zwischen- und Aufsparrendämmung in Holzfasern ausgeführt. Das Holzdach muss im ersten Meter zu den Brandwänden der Nachbargebäuden abgekapselt werden. Dafür wird eine Verkleidung aus Promat gewählt, die sowohl die ersten beiden Sparren als auch die Dämmung luft- und rauchdicht einschließen. Aufgrund der Gebäudeklasse 5 müssen alle tragenden Holzwände massiv ausgeführt werden. Hierfür werden Brettsperrholzwände vom Holzbauwerk Schwarzwald gewählt, die mit Fermacell Gipsplatten verkleidet werden. So erreichen Sie die Feuerhemmung F90-B.
Alle nichttragenden Wände können in Holzständerbauweise gefertigt werden und mit einer OSB-2 Platte beplankt werden.
Die Außenwände werden mit einer hinterlüfteten Metallfassade verkleidet. Das Gebäude wird mit Mineralwolle gedämmt.
Die neue Gebäudehülle entspricht den heutigen Standards, sowohl in der Materialität, als auch im Stand der Technik. Die Sanierung wird durch die KFW gefördert. Auf dem Metalldach sind PV-Panele angebracht. Das gesamte Gebäude wird strangsaniert, bekommt neue Heiz- und Sanitärleitungen. Die Fassade des Bestandsgebäudes wird energetisch ertüchtigt, mit neuen Fenstern ausgestattet und gedämmt. Die Metallfassade lässt das Gebäude im neuen Glanz erstrahlen, betont seine Besonderheit und fügt sich Gleichzeitig in die Umgebung ein.
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Fernwärme
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Wohneinheiten
2
Das Objekt im Internet
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