Architekturobjekte


Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: foundation 5+ architekten BDA

Fassade Haus B Süd Detail - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Fassade Haus B Süd - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Modellfoto Wettbewerb - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Fassade Haus D - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Fahrradraum und Werkstatt - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Freiraum Detail - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Balkon Detail - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Fassade Fahrradraum - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Fassade Fahrradraum Detail - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Terrasse Commune - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Terrasse Commune Detail - Gemeinschaftliches Wohnprojekt Zum Feldlager

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Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

34128 Kassel, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

foundation 5+ architekten BDA

Am Alten Sudhaus 6

34119 Kassel

Deutschland

Tel. 0561-92000806

architektur@foundation-kassel.de

Architekt/Planer

Sprengwerk Architektur und Sanierung

Am Alten Sudhaus 6

34119 Kassel

Deutschland

Tel. +49 561 72092-0

architekten@sprengwerk.com

Fachplanung: Tragwerksplanung

brenker-ingenieure

Kieler Str. 1

34225 Baunatal

Deutschland

Tel. +49 5601 976825

info@brenker-ingenieure.de

Fachplanung: Bauphysik

RBS Reuter Biermann Schauenburg Ingenieure

Ludwig-Mond-Str. 31

34121 Kassel

Deutschland

Tel. +49 561 937182923

Verwendete Produkte

Schörghuber Spezialtüren

Außentüren

Pollmeier Leimholz

Konstruktionsholz

BauBuche

Gebäudedaten

Bauweise

Holzrahmenbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

4.600 m²

 

Nutzfläche

2.300 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Der Entwurf für die vier Parzellen im Wohnquartier „Am Feldlager“ entstand aus einem Wettbewerb der
Vereinigten Wohnstätten 1889 eG. Der Bebauungsplan sah eine Trennung der Grundstücke durch Stichstraße
und Stellplätze vor, diese wird räumlich und gestalterisch aufgehoben. Gemeinschaftsräume beidseits der
Einfahrt schaffen einen offenen, für alle nutzbaren Bereich mit Bezug zum öffentlichen Raum. Die
Erschließung erfolgt über vorgestellte Treppenhäuser an der Nordseite, wodurch klare Adressen zur
Niederfeldstraße entstehen. Durchgänge verbinden die Eingänge mit dem gemeinschaftlichen Innenhof.
Die Gebäude sind in nachhaltiger Holzbauweise konzipiert:​ Massivholzdecken, Holzständerwände mit
Zellulosedämmung, vorgehängte Holzfassaden und Gründach prägen die Konstruktion. Im Innenausbau wird
weitgehend auf Kunststoffe und zementhaltige Baustoffe verzichtet, um CO₂-Emissionen zu minimieren.
Treppenhäuser und Balkone sind als vorgestellte, thermisch getrennte Konstruktionen ausgeführt, um
Wärmebrücken zu vermeiden. Die Häuser sind nicht unterkellert, Nebenräume befinden sich im Erdgeschoss
und sind zugleich Begegnungsorte. Durch ihre Höhe bleiben die Gebäude in Gebäudeklasse 3, sodass
brandschutztechnische Anforderungen reduziert und Holzbauteile sichtbar bleiben können. Die Gebäude
erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard. Für den Betrieb werden erneuerbare Energien durch
Photovoltaikanlagen und Nahwärmenetz (Biogas) genutzt.
Ein flexibles Grundraster ermöglicht vielfältige Wohnungsgrundrisse bei gleichbleibender
Installationsstruktur. Bodentiefe Holzfenster mit französischen Balkonen und Pflanzkästen schaffen helle
Räume mit „Minigarten“. Das außenliegende Treppenhaus dient als barrierefreie Erschließung und
gemeinschaftliche „terrasse commune“. Eingerückte Dachgeschosse verleihen den Gebäuden eine individuelle
Kubatur.
Insgesamt wurden 25 Wohneinheiten realisiert, davon 4 gefördert. Neben 2- und 3-Zimmer-Wohnungen gibt
es Wohngemeinschaften und Clusterwohnungen mit mehreren Miniapartments, die an Gemeinschaftsräume
angeschlossen sind. So können Einzelpersonen mit kleiner privater Fläche an großzügigen Wohnstrukturen
teilhaben. Ergänzend stehen Gemeinschaftsküche, Werkstatt, Gästezimmer und externe Abstellräume zur
Verfügung. Das Konzept fördert Suffizienz durch Teilen von Räumen und Ressourcen – verstanden als
Gewinn an Lebensqualität. Unterschiedlich abgestufte Gemeinschaftsbereiche erleichtern Teilhabe und
Nachbarschaft. Flexible Wohnungszuschnitte und spätere Anpassungen sind möglich. Die
genossenschaftliche Eigentumsstruktur bildet dafür die Grundlage.
Auch der Freiraum stärkt das Gemeinschaftskonzept:​ Private Terrassen bieten Rückzug, ergänzt durch
gemeinschaftliche Terrassen an den Häusern. Ein zentraler Platz zwischen den Gebäuden dient als Spiel- und
Aufenthaltsort mit Sitzbereichen, Grillplatz und Bäumen. Gemeinschaftsküche und Werkstatt öffnen sich
dorthin. Gartenflächen, Hochbeete und ein Gewächshaus ermöglichen gemeinschaftliches Gärtnern.

Nachhaltigkeit

Die Gebäude sind in nachhaltiger Holzbauweise konzipiert:​ Massivholzdecken, Holzständerwände mit
Zellulosedämmung, vorgehängte Holzfassaden und Gründach prägen die Konstruktion. Im Innenausbau wird
weitgehend auf Kunststoffe und zementhaltige Baustoffe verzichtet, um CO₂-Emissionen zu minimieren.
Treppenhäuser und Balkone sind als vorgestellte, thermisch getrennte Konstruktionen ausgeführt, um
Wärmebrücken zu vermeiden. Die Häuser sind nicht unterkellert, Nebenräume befinden sich im Erdgeschoss
und sind zugleich Begegnungsorte. Durch ihre Höhe bleiben die Gebäude in Gebäudeklasse 3, sodass
brandschutztechnische Anforderungen reduziert und Holzbauteile sichtbar bleiben können. Die Gebäude
erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard. Für den Betrieb werden erneuerbare Energien durch
Photovoltaikanlagen und Nahwärmenetz (Biogas) genutzt.

Auszeichnungen

4. Hessischer Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau - Qualität im Wohnungsbau

Tag der Architektur 2026

Schlagworte

cluster, gemeinschaftliches Wohnen, Genossenschaft, Holzbau

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 55

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

25

Das Objekt im Internet

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