Architekturobjekte
âGemeinschaftliches Wohnenâ, Darnautgasse 12, Wien
1120 Wien, Darnautgasse 12, Ăsterreich
Ein Referenzprojekt von GROHE
Ein Referenzprojekt von GROHE
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Darnautgasse 12, 1120 Wien, Ăsterreich
Objektkategorie
Objektart
Art der BaumaĂnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
10.2016
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
GebÀudedaten
RaummaĂe und FlĂ€chen
BruttogrundflÀche
9.580 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
GestaltungsrÀume im sozialen Wohnungsbau
Auch in Wien ist es trotz der guten Förder-Politik nicht einfach, gĂŒnstigen Wohnbau anzubieten. Steigende technische Anforderungen und eine hohe Nachfrage sorgen auch hier fĂŒr Teuerung. Die Aufgabenstellungen der Auslobungen sind daher eng gesetzt â Raum fĂŒr Innovation hat keine PrioritĂ€t. Besonders die Grundrissplanung von Wohnungen lĂ€sst kaum Spielraum.
Freiraum schaffen
Im Wettbewerb âGemeinschaftliches Wohnen Darnautgasseâ ging es fĂŒr die Architekten von Froetscher Lichtenwagner daher stark um die Frage, wie dieser enge Spielraum in einemklassischen geförderten Wohnbau-Projekt mit 58 Wohneinheiten ausgedehnt werden könnte. Ausgehend von der rĂ€umlichen Schichtung des Bauplatzes aus öffentlichem Raum, Vorgarten, GebĂ€ude und Innenhof entstand die Idee, diese Schichten mit einem nutzungsoffenen Raum zu durchdringen â einem âMöglichkeitsraumâ, in dem die unterschiedlichen Bewohner und GĂ€ste des Hauses zusammenkommen können. Dieser Raum bietet Platz fĂŒr Werkstatt- und Atelierarbeiten, fĂŒr Sport und Spiele und dient als Treffpunkt und Kommunikationsort. Dinge, fĂŒr die im Wohnzimmer kein Platz ist.
Der Möglichkeitsraum wurde nach dem Prinzip âGarageâ entwickelt. Nach auĂen wurde der Boden verlĂ€ngert und eine Pergolakonstruktion angebracht. Die primitive Ausstattung im Stile âlow cost/low techâ lĂ€sst vielfĂ€ltige Nutzungsmöglichkeiten zu und soll dazu animieren, den Raum in Besitz zu nehmen. Wie bei einer Garage lassen sich die Tore hochfahren und AktivitĂ€ten auch nach auĂen verlagern. Damit der Möglichkeitsraum in der Darnautgasse eine feste Nutzungsstruktur und Auslastung erhĂ€lt, moderierte eine Soziologin den einjĂ€hrigen Prozess der Inbesitznahme durch die Bewohner.
âWohnen in Gemeinschaftâ
Das Generalthema des BautrĂ€ger-Wettbewerbs 2013 bedeutete konkret, dass neben den geförderten Wohnungen zwei sozialpĂ€dagogische Wohngemeinschaften fĂŒr Kinder im Alter von 2 bis 18 Jahren sowie ein Eltern-Kind-Zentrum zu integrieren waren. Da bereits zwei groĂe WG-Einrichtungen vorgegeben waren, wurde ein ganzer GebĂ€udeteil zum WG-Haus erklĂ€rt, in dem drei weitere freie Wohngemeinschaften eingeplant wurden. Alle verfĂŒgen ĂŒber groĂe Balkone oder Terrassen. Der ehemalige Vorgarten wurde zu einem Parcours umgewidmet, einer Aktions- und BewegungsflĂ€che fĂŒr die Kinder und Jugendlichen der sozialpĂ€dagogischen WGs, die hier auch mal laut sein dĂŒrfen. Mit einem EPDM-Belag ist er fĂŒr die intensive Nutzung ausgelegt. Das Eltern-Kind-Zentrum, eine niedrigschwellige Einrichtung der Stadt Wien, beansprucht das gesamte Erdgeschoss des anderen GebĂ€udeteils, ĂŒber dem sich die klassischen Wohnungen befinden. Die Besucher empfĂ€ngt ein groĂzĂŒgiger Eingangsbereich. Zur Abgrenzung der BĂŒro- und Beratungszimmer wurde eine raumhohe Regalwand eingebaut â diese bietet nicht nur Stauraum fĂŒr das Zentrum, sondern verbirgt auch die SanitĂ€rschĂ€chte der darĂŒber liegenden Wohnungen. Die Planung der Wohnungen war vor allem hinsichtlich ihrer Orientierung zur verkehrsintensiven WienerbergstraĂe problematisch: Daher wurden in diesem Trakt nur durchgestreckte Einheiten vorgesehen, deren Schlafzimmer zumindest zur ruhigen Innenhof-Seite gelegt werden konnten. Nur fĂŒr die Eckwohnungen war eine eigene Lösung nötig: Statt Balkonen wurden hier verglaste Loggien eingerichtet, die SchlafrĂ€ume sind zur ruhigeren Darnautgasse ausgerichtet.
Laubengangfassade
Im GebĂ€udeteil zur Darnautgasse handelt es sich um Laubengangwohnungen, die zum Garten orientiert sind. Die Laubengangfassade an dieser Seite war erforderlich aufgrund der geringen Trakttiefe zu der emissionsreichen StraĂenecke: âDie dadurch entstehende starke HorizontalitĂ€t der GĂ€nge und GelĂ€nder haben wir mit einer transluzenten Fassade aus Doppelstahlmatten abgemildert, um so ein einheitliches architektonisches Element zu schaffenâ, erlĂ€utert Christian Lichtenwagner die Lösung des BĂŒros. Der kreisrunde Ausschnitt gibt den Blick von innen und auĂen frei. Das weiĂ beschichtete Gitter hebt sich vom deutlich dunkleren Hintergrund ab. FĂŒr den Betrachter ergeben sich je nach Blickwinkel wechselnde rĂ€umliche EindrĂŒcke: Mal ist die Fassade durchlĂ€ssig, mal kaum vorhanden, oder sie erscheint geschlossen, fast wie eine Putzfassade.
BELIEBTES ALLROUNDTALENT UNTER DEN ARMATUREN
FĂŒr die Ausstattung der Waschtische in den BĂ€dern der Wohnungen entschieden sich die Planer fĂŒr den absoluten Bestseller von GROHE: Mit ĂŒber 30 Millionen StĂŒck gehört Eurosmart zu den meistverkauften Armaturen-Linien des WeltmarktfĂŒhrers. Sie verbindet zeitloses Design mit langlebiger QualitĂ€t und einem hervorragenden Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Die in den Badezimmern des Wohnkomplexes eingesetzte Niederdruck-Variante wurde speziell fĂŒr die Kombination mit UntertischgerĂ€ten entwickelt. DarĂŒber hinaus gehören auch Modelle mit dem energiesparenden SilkMove System ES zur Serie. Es sorgt dafĂŒr, dass bei der hĂ€ufig verwendeten Mittelstellung des Hebels nur kaltes Wasser flieĂt.
Bauherren und Planern sowohl von Klein- als auch von GroĂprojekten bieten Eurosmart-Armaturen viele Vorteile und genieĂen daher bei ihnen seit Jahrzehnten groĂes Vertrauen.
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Beschreibung der Besonderheiten
Waschtischarmatur Eurosmart
Auszeichnungen
1. Preis im zweistufigen BautrÀgerwettbewerb 2013
Objektdetails
GebÀudespezifische Merkmale
Anzahl Wohneinheiten
58
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