Architekturobjekte


Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

40668 Meerbusch, Ob. Str. 2

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: hecker architekten

Neues Erscheinungsbild mit Fenster und Klinkerfassade - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Ensemble Gartencenter - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Klinkerfassade neben Glashaus - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Neue Eingangssituation - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Seitenfassade zu den äusseren Verkaufsflächen - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Verkaufshalle mit 4x4m Fenster - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Verkaufshalle mit alter Stahlkonstruktion - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Verkaufshalle - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Verkaufshalle Tages- und Kunstlicht - Gartencenter Wantikow – Transformation einer Verkaufshalle in Meerbusch

© Marcus Schwier

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: hecker architekten

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Ob. Str. 2, 40668 Meerbusch, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Umbau

Fertigstellungstermin

04.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

hecker architekten

Uerdinger Str. 56

40474 Düsseldorf

Deutschland

Tel. +49 211 60128160

info@hecker-architekten.de

Verwendete Produkte

KORODUR International

Bodenbelag Sichtestrich

Truazzo

Peter Köhler GmbH & Co KG

Klinkerfassaden

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Gartencenter Wantikow in Meerbusch entstand Ende der 1980er-Jahre als weitgehend verglastes, kleinteiliges Ensemble. Nach jahrzehntelanger Nutzung waren sowohl eine bautechnische und energetische Sanierung als auch eine architektonische Neuordnung erforderlich. Ziel des Umbaus war es, den Bestand nicht nur technisch zu ertüchtigen, sondern dem gewachsenen Unternehmen eine neue räumliche und gestalterische Identität zu geben.

Ausgangspunkt für die Transformation war die traditionelle Bauweise des Niederrheins mit ihren charakteristischen Vierkanthöfen. Große Teile der bisherigen Glasfassaden wurden geschlossen und mit Recyclingklinkern aus rückgebauten Industriehallen des Ruhrgebiets verkleidet. Das vorhandene Glasdach sorgt weiterhin für ausreichend Tageslicht im Inneren und ermöglicht damit den Erhalt der für ein Gartencenter notwendigen Belichtung.

Ein 4×4 Meter großes, nach Süden orientiertes Fenster durchbricht die weitgehend geschlossenen Wandflächen. Es bringt direktes Sonnenlicht in den Verkaufsraum, öffnet den Blick zum Himmel und bildet zugleich zur Ankunftsseite hin ein neues, prägendes Gesicht des Gartencenters.

Die Wiederverwendung des Klinkers ist nicht nur aus Gründen der Ressourcenschonung gewählt. Seine unregelmäßige Oberfläche verleiht den großflächigen Mauern Haptik, Tiefe und Lebendigkeit. In ihrer nahezu monolithischen Wirkung nehmen die Baukörper zugleich Bezug auf die begehbaren Backsteinskulpturen Erwin Heerichs auf der nahegelegenen Museumsinsel Hombroich.

Im Inneren bildet die zurückhaltende Architektur einen ruhigen Hintergrund für Pflanzen und Produkte. Anordnung, Materialität und Beleuchtung konzentrieren die Wahrnehmung auf das Warenangebot und schaffen eine Atmosphäre, die sich bewusst von der üblichen Typologie großflächiger Gartencenter absetzt.
Auch die Außenanlagen wurden neu geordnet. Landschaftsarchitekt Ulrich Ziegler strukturierte den Parkplatz neu; im zentralen Pflanzbereich konnten wertvolle, rund 40 Jahre alte Gehölze aus dem Bestand der eigenen Baumschule wiederverwendet werden.

So verbindet der Umbau die energetische und bautechnische Erneuerung eines Bestandsgebäudes mit einer grundlegenden architektonischen Transformation und einer neuen Identität für das Gartencenter Wantikow.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Umbau erfolgte in einem sehr kurzen Zeitfenster zwischen dem Ende des Weihnachtsgeschäfts und dem Saisonbeginn im März. Prägend sind die Wiederverwendung von Recyclingklinkern aus abgebrochenen Industriehallen, der weitgehende Erhalt der bestehenden Gebäudestruktur sowie die Integration wertvoller, rund 40 Jahre alter Gehölze aus der eigenen Baumschule.

Schlagworte

Umbau, Sanierung, Bauen im Bestand, Bestandstransformation, Gartencenter, Verkaufshalle, Einzelhandel, Gewerbebau, Recyclingklinker, Klinkerfassade, Wiederverwendung, Ressourcenschonung, energetische Sanierung, nachhaltiges Bauen, Tageslicht

Objektdetails

Das Objekt im Internet

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