Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2024: Teilnehmer
FROM TRASH TO TREASURE - Thermoselect-Anlage als Inkubator einer transdisziplinÀren Klimaforschungsplattform des KIT
76189 Karlsruhe, HansastraĂe 50
Diese ObjektprĂ€sentation wurde angelegt von: Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT), FakultĂ€t fĂŒr Architektur, Nils MĂŒller
Diese ObjektprĂ€sentation wurde angelegt von: Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT), FakultĂ€t fĂŒr Architektur, Nils MĂŒller
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
HansastraĂe 50, 76189 Karlsruhe, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der BaumaĂnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
02.2023
Zeichnungen und Unterlagen
GebÀudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
RaummaĂe und FlĂ€chen
BruttogrundflÀche
15.637 m²
GrundstĂŒcksgröĂe
72.710 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die herausragende Thermoselect-Anlage wird stĂ€dtebaulich und konzeptionell ins Zentrum des Entwurfs gesetzt und um weitere Neubauten ergĂ€nzt, welche einen Rahmen um das BestandsgebĂ€ude bilden. Landschaftlich befinden sich im Zentrum befestigte FlĂ€chen, die sich spinnenartig nach auĂen ausbreiten und so das Zentrum mit den umgebenden GrĂŒnflĂ€chen und dem Hafenbecken verweben. Die Uferbereiche werden zugĂ€nglich und im hinteren Bereich der Halbinsel sind die Testfelder der FakultĂ€ten integriert, formal an die Tanklager angelehnt. Zwischen Haupt- und Neubauten entstehen stĂ€dtische StraĂenrĂ€ume, ergĂ€nzt und aufgelockert um ParkplĂ€tze und Pflanzbereiche und ein zentraler Platz, gefasst von Bestand und Neubau. Das alte Industriegleis wird fĂŒr die Stadtbahn umgenutzt, mit einer Haltestelle direkt am Platz.
Das BestandsgebĂ€ude dient mit Laboren, WerkstĂ€tten, der Auswertung und dem Besucherzentrum kĂŒnftig hauptsĂ€chlich der Forschung, im westlichen GebĂ€ude hingegen sind Bibliothek und Mensa kombiniert. In den drei Bauten an der Nordseite befinden sich Boardinghaus, BĂŒro- und SeminarrĂ€ume und in den obersten Geschossen die GewĂ€chshĂ€user der Botanik. An der Ostseite befindet sich eine offene Stahlstruktur als Testfeld fĂŒr die Verschattung von Photovoltaikanlagen.
Das HauptgebĂ€ude wird ĂŒber die ehemalige MĂŒllanlieferung sowie den östlichen Hof zugĂ€nglich gemacht, beide werden nach oben und zur Werkhalle geöffnet und fungieren als Entrance, Foyer und zur Belichtung. AuĂerdem wird der alte MĂŒllbunker ĂŒber zwei neue Höfe belichtet. Die Nutzungen werden symmetrisch beidseitig des groĂen Foyers untergebracht, wobei an den Fassaden entlang sĂ€mtliche Laboratorien angeordnet sind und innen, um die Lichthöfe herum, die dienenden Nutzungen. Im EG befinden sich Verwaltung, Cafeteria und das Besucherzentrum.
Das komplette GebĂ€ude wird von Stegen durchzogen und somit vernetzt, zudem wird so eine zusĂ€tzliche Ebene fĂŒr ArbeitsplĂ€tze zur Auswertung geschaffen.
Der Mittelpunkt des HauptgebĂ€udes bildet die Maschine, welche nun durch eine neue gerĂŒstartige Konstruktion gerahmt und somit betont und auf mehreren Ebenen erlebbar gemacht wird. Die SeitenflĂŒgel, rechts und links der Maschine werden durch schottenartige WĂ€nde rĂ€umlich strukturiert und dienen als Werkbereiche u.a. der Verfahrenstechnik. Des Weiteren ergĂ€nzen auskragende Balkone das GerĂŒst um zusĂ€tzliche ArbeitsplĂ€tze, welche in direkter Sichtbeziehung und Austausch zu den Werkbereichen stehen und so eine neue besondere Arbeitswelt bilden. Die Verbindung von Bestand und neuen Interventionen wird durch ein harmonisches Farb- und Beleuchtungskonzept erreicht. Die Werkhalle mit der Maschine bleibt somit, auch programmatisch, der Mittelpunkt des Entwurfs.
Im Gegensatz zum introvertierten HauptgebĂ€ude sind die Neubauten ĂŒber umlaufende Balkone und eine leichte, filigrane Fassade aus verzinktem Stahl nach auĂen orientiert und ĂŒber Stege verbunden. Das zentrale verbindende Element aller GebĂ€ude sind die prĂ€genden verglasten SheddĂ€cher, welche denen des Bestands nachempfunden werden. Das Bibliotheks- und MensagebĂ€ude bildet das GegenstĂŒck zum MĂŒllbunker und wird ebenfalls durch ein zentrales Foyer und zwei Lichthöfe, sowie dienenden Kernen gegliedert.
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Beschreibung der Besonderheiten
Energiekonzept & Bauökologie
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Schlagworte
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