Architekturobjekte


Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

97070 Würzburg, Ottostr. 12-14

Ein Referenzprojekt von Mobilane

Das Glas spiegelt die Bäume, die Pflanzen rahmen das Bild. So fügt sich das Gebäude in das Umgebungsgrün ein. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Das Glas spiegelt die Bäume, die Pflanzen rahmen das Bild. So fügt sich das Gebäude in das Umgebungsgrün ein. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Fassadenbegrünung bringt Pflanzen in den Stadtraum, hier als Fortsetzung von Baum und Hecke. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Fassadenbegrünung - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Die Bepflanzung rahmt die Fenster ein, ohne die Glasflächen zu verdecken. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Blätter und Farben geben dem Rahmen Charakter - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Die Fassadenbegrünung setzt das Grün von Baum und Hecke am Gebäude fort. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Das Gebäude fügt sich in das Umgebungsgrün ein. - Fassadenbegrünung an einer Glasfassade: Architekturbüro in Würzburg

© Johannes Noeth

Ein Referenzprojekt von Mobilane

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Ottostr. 12-14, 97070 Würzburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

10.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Architekturbüro Planwerk

Ottostr. 12-14

97070 Würzburg

Deutschland

Tel. +49 931 88061-0

zentrale@ab-planwerk.de

Bauleistung: Garten- und Landschaftsbau

GEFÄSSERIE - Die Wandbegrüner

Neumühle 4A

97727 Fuchsstadt

Deutschland

Tel. +49 9732 6337

info@gefaesserie.de

Beschreibung

Objektbeschreibung

Baumkronen spiegeln sich im Glas, überhängende Triebe zeichnen weiche Linien entlang des Rahmens. Bei diesem Projekt in Würzburg rahmen Pflanzen eine großflächige Glasfassade. Zusammen mit den Spiegelungen der umgebenden Bäume entsteht ein Fassadenbild, das sich mit Licht und Blickwinkel verändert. Optisch knüpft das Gebäude so an die vorhandenen Bäume und Grünflächen an, statt sich von ihnen abzusetzen. Auftraggeber Stefan Buttler wollte zeigen, wie sich Architektur und Bepflanzung gestalterisch verbinden lassen. GEFÄSSERIE setzte diese Idee mit hängenden Pflanzen am oberen und unteren Rahmen um.

Fassadenbegrünung an der Glasfassade:​ Gebäude und Umgebung gestalterisch verbinden
Im Außenraum wirkt eine Fassadenbegrünung immer im Zusammenspiel mit Bäumen, Hecken und Grünflächen der Umgebung. In Würzburg waren die umgebenden Bäume der gestalterische Ausgangspunkt. Die große Glasfassade ist klar gegliedert, in ihrem Raster erscheinen die Baumkronen als Spiegelbilder. Hier setzt die Gestaltung an:​ Pflanzen an den Rändern greifen die organischen Formen im Glas auf. Die Fassade lebt so von ihrer Geometrie ebenso wie vom Bezug zu den Bäumen ringsum.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Übergang zwischen Rahmen und Glas. Die Bepflanzung sollte die geraden Kanten weicher wirken lassen und die gespiegelten Bäume einfassen. Wuchsformen, Blattstrukturen und Farben prägen diesen Übergang. Die Südwestausrichtung war eine wesentliche Standortbedingung für die Pflanzenauswahl.
Oben und unten am äußeren Rahmen setzte GEFÄSSERIE hängende Pflanzen ein. Ihre Triebe reichen über die Kanten hinaus und lockern sie auf. Seitlich setzt sich die Bepflanzung fort. Dazwischen bleibt Raum für das Glas und die Spiegelungen darin. Der Entwurf verbindet vier gestalterische Elemente:​

  • Pflanzen bilden die äußere Rahmung der Glasfläche.
  • Überhängende Triebe vermitteln zwischen geraden Kanten und organischen Formen.
  • Unterschiedliche Blattstrukturen und Farbtöne geben der Rahmung Tiefe.
  • Spiegelungen beziehen die vorhandenen Bäume in die Gebäudeansicht ein.

Pflanzen und Spiegelungen als gemeinsames Fassadenbild
Die Fassade lebt vom Zusammenspiel zweier Ebenen:​ Die Pflanzen wachsen unmittelbar am Gebäude, die Bäume erscheinen als Spiegelung in seiner Oberfläche. Die Projektfotos zeigen, wie eng beide Ebenen optisch zusammenwirken.

  1. Zwei Ebenen werden zu einem Bild
    Die Bepflanzung rahmt die gespiegelten Baumkronen. Aus vielen Blickwinkeln verbinden sich beide zu einem Gesamtbild, das optisch über die tatsächlich bepflanzten Randbereiche hinausreicht.
  2. Das Glas spiegelt die Umgebung
    In den Scheiben erscheinen Bäume, Himmel und benachbarte Gebäude. Je nach Licht und Blickwinkel verändern sich die Spiegelungen und damit die Ansicht der Fassade. Die Bepflanzung fasst diese wechselnden Bilder ein.
  3. Hängende Pflanzen lockern die Kanten auf
    Die überhängenden Triebe brechen die geraden Rahmenkanten auf. Schmale Seggenblätter und breiteres, dunkles Laub erzeugen unterschiedliche Konturen. Die klare Architektur wirkt dadurch weicher.
  4. Das Gebäude nimmt Bezug auf die umgebenden Bäume
    Die Bepflanzung rund um die Glasfassade greift das Erscheinungsbild der umgebenden Bäume und Grünflächen auf. Pflanzen am Gebäude und gespiegelte Bäume prägen gemeinsam die Ansicht.

Die architektonische Idee von Planwerk
Stefan Buttler vom Architekturbüro Planwerk GmbH & Co. KG wollte in Würzburg zeigen, wie sich Architektur und Bepflanzung gestalterisch verbinden lassen. Die Glasfassade mit ihrer bepflanzten Rahmung setzt diesen Ansatz um:​ Das Gebäude bezieht die Bäume seiner Umgebung in das eigene Erscheinungsbild ein.

Beschreibung der Besonderheiten

Die Pflanzenauswahl im Überblick
Vinca minor ‘Elisa’:​ Kriechender, immergrüner Bodendecker mit glänzenden Blättern; liefert die überhängenden Triebe am Rahmen.
Carex morrowii ‘Ice Dance’:​ Segge mit olivgrünen Blättern und hellen Rändern, etwa 30 bis 50 cm hoch; unterstreicht die leichte Wirkung der Triebe.
Euonymus fortunei ‘Harlequin’:​ Grünes Laub mit weißen Rändern, etwa 50 cm hoch; setzt helle Akzente.
Heuchera micrantha ‘Palace Purple’:​ Rot- bis purpurfarbenes, gelapptes Laub; schafft Kontrast und Tiefe.
Carex ‘Prairie Fire’:​ Ziergras mit feinen, orangeroten bis bronzefarbenen Blättern, bis etwa 60 cm hoch; bringt Kupfer- und Orangetöne ein.

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