FahrradParkHaus | Bedburg
50181 Bedburg, Bahnstraße 23
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: archigraphus
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Bahnstraße 23, 50181 Bedburg, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
01.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Viele Pendlerinnen und Pendler erreichen den Bahnhof mit dem Fahrrad. Für sie ist der Haltepunkt ein wichtiger Knoten im Alltag – vorausgesetzt, sichere und komfortable Abstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
Mit der neuen, elektronisch gesicherten Radstation für 148 Fahrräder erhält das Bahnhofsumfeld eine prägnante Mitte. Der bislang unbestimmte Ort wird zu einem identitätsstiftenden Ankunfts- und Ausgangspunkt für die Stadt.
Die Radstation basiert auf dem Raster zur doppelstöckigen Fahrradaufstellung und ist als modularer Stahlbau entwickelt. Ihr über Eck verzogenes Volumen reagiert auf die räumliche Offenheit und Heterogenität des Umfelds. Eine diagonale Wegeführung bindet das Gebäude direkt an den fahrradgerechten Kreisverkehr und die Bahnsteige an und macht es zu einem selbstverständlichen Bestandteil der täglichen Wegebeziehungen.
Gebäude und Freiraum greifen die Geschichte der Kulturlandschaft auf, die über Jahrhunderte hinweg durch das Wechselspiel von natürlichen Prozessen und extremen menschlichen Eingriffen geformt wurde. Dieses Narrativ setzt sich in der architektonischen und künstlerischen Gestaltung fort. Nachts beginnt die Radstation von innen heraus zu leuchten. Ihre transparente Hülle macht die Nutzung sichtbar und lässt zugleich Bildschichten erkennen, die an archaische Landschaften und Spuren menschlicher Aneignung erinnern.
archigraphus verantwortete Analyse, Raumkonzept sowie die bau- und lichttechnische Vorplanung, Planung, Koordination und Bauleitung der Gebäude- und Freianlagen (Leistungsphasen 1–8). Das Bildprogramm der hinter- und durchleuchteten Fassaden entwickelte Diana Ramaekers | light and space. Die Lichtchoreografie entstand in Zusammenarbeit von archigraphus und Diana Ramaekers. Auftraggeberin war die Stadt Bedburg, gefördert durch go.Rheinland.
Schlagworte
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Stellplätze
148
Das Objekt im Internet
Objekte in der Umgebung
Ähnliche Objekte