Architekturobjekte


FahrradParkHaus | Bedburg

50181 Bedburg, Bahnstraße 23

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: archigraphus

FahrradParkHaus | Bedburg - FahrradParkHaus | Bedburg

© archigraphus

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Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: archigraphus

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Bahnstraße 23, 50181 Bedburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

01.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

archigraphus

Rathausstr. 8

52072 Aachen

Deutschland

Tel. +49 241 9800098

info@archigraphus.de

Fachplanung

Diana Ramaekers– light & space

Toupsbergstraat 50

6463 Kerkrade

Niederlande

diana.ramaekers@planet.nl

Bauleistung: Metall- und Stahlbau

LUBLINSKY Stahl- und Metallbau GmbH & Co. KG

Engeldorfer Straße 19

50321 Brühl

Deutschland

Bauleistung: Elektroinstallation

Elektro Grimm GmbH

Karthäuserstraße 13

50126 Bergheim

Deutschland

Tel. 03733/64263

Bauleistung: Straßenbau

Jacobs Strassenbau GmbH

Heisenbergstraße 3-5

50126 Bergheim

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

Ingenieurbüro für Baustatik Dipl.-Ing. Frank Mentenich

Nelly-Sachs--Straße 5

52078 Aachen

Deutschland

Tel. 01602122112

info@statik-mertke.de

Verwendete Produkte

Beton-Poetsch GmbH & Co. KG

Pflaster-Belag

OneEightyOne

LED-Beleuchtung

ORION Bausysteme

Reihen-Fahrradständer

RMIG

Lochbleche

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Wer am Bahnhof Bedburg aus dem Zug steigt, findet sich zunächst in einem schwer lesbaren Stadtraum wieder. Weitläufige Verkerhsflächen, verstreut stehende Wohnhäuser und ein großmaßstäblicher Einkaufsmarkt prägen das Umfeld. Kaum etwas verweist auf die historischen Ortskerne, das neue Wohnquartier auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik, die Erftauen oder das nahe gelegene Wasserschloss.

Viele Pendlerinnen und Pendler erreichen den Bahnhof mit dem Fahrrad. Für sie ist der Haltepunkt ein wichtiger Knoten im Alltag – vorausgesetzt, sichere und komfortable Abstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Mit der neuen, elektronisch gesicherten Radstation für 148 Fahrräder erhält das Bahnhofsumfeld eine prägnante Mitte. Der bislang unbestimmte Ort wird zu einem identitätsstiftenden Ankunfts- und Ausgangspunkt für die Stadt.

Die Radstation basiert auf dem Raster zur doppelstöckigen Fahrradaufstellung und ist als modularer Stahlbau entwickelt. Ihr über Eck verzogenes Volumen reagiert auf die räumliche Offenheit und Heterogenität des Umfelds. Eine diagonale Wegeführung bindet das Gebäude direkt an den fahrradgerechten Kreisverkehr und die Bahnsteige an und macht es zu einem selbstverständlichen Bestandteil der täglichen Wegebeziehungen.

Gebäude und Freiraum greifen die Geschichte der Kulturlandschaft auf, die über Jahrhunderte hinweg durch das Wechselspiel von natürlichen Prozessen und extremen menschlichen Eingriffen geformt wurde. Dieses Narrativ setzt sich in der architektonischen und künstlerischen Gestaltung fort. Nachts beginnt die Radstation von innen heraus zu leuchten. Ihre transparente Hülle macht die Nutzung sichtbar und lässt zugleich Bildschichten erkennen, die an archaische Landschaften und Spuren menschlicher Aneignung erinnern.

archigraphus verantwortete Analyse, Raumkonzept sowie die bau- und lichttechnische Vorplanung, Planung, Koordination und Bauleitung der Gebäude- und Freianlagen (Leistungsphasen 1–8). Das Bildprogramm der hinter- und durchleuchteten Fassaden entwickelte Diana Ramaekers | light and space. Die Lichtchoreografie entstand in Zusammenarbeit von archigraphus und Diana Ramaekers. Auftraggeberin war die Stadt Bedburg, gefördert durch go.Rheinland.

Schlagworte

Fahrradparkhaus, Fahrrad, Bahnhof, Bedburg, Mobilität, Buckelwiese, Bahnhofsvorplatz, Verkehrswende, Lochblech, Lochblechfassade, Lichtobjekt, Lichtkubus, archigraphus

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Stellplätze

148

Das Objekt im Internet

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