Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

87600 Kaufbeuren, Ganghoferstraße 9-11

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: löhle-neubauer architekten BDA pmbb

Erweiterungsneubau mit Denkmal - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Haupteingang Ganghoferstraße - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Fassade Sitzungssäle - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Eingangsbereich Foyer - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Split-Level-Erschließung - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Großer Sitzungssaal - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Haftzelle - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Aktenarchiv - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Bestand Büroräume - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Bestand Flur - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Bestand Treppenraum - Erweiterung und Sanierung Amtsgericht Kaufbeuren

© Brigida Gonzalez

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: löhle-neubauer architekten BDA pmbb

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Ganghoferstraße 9-11, 87600 Kaufbeuren, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

09.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

löhle neubauer architekten BDA pmbB

Dominikanergasse 7

86150 Augsburg

Deutschland

Architekt/Planer

mse architekten gmbh

Kemptener Str. 54

87600 Kaufbeuren

Deutschland

Architektur: Landschaftsarchitekt

Kling Consult

Burgauer Str. 30

87437 Kempten

Deutschland

Bauherr

Staatliches Bauamt Kempten

Höfatstraße 23

87600 Kaufbeuren

Deutschland

Architekturfotografie

Brigida González Fotografie

Liststraße 28/1

70180 Stuttgart

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

Konstruktionsgruppe Bauen AG Ingenieure im Bauwesen

Bahnhofplatz 1

87435 Kempten

Deutschland

Fachplanung: Elektrotechnik

Abt Elektroplanung Kempten

Heisinger Straße 12

87437 Kempten

Deutschland

Fachplanung: Gebäudetechnik

KTO engineering GbR

Pappenheimerstr. 4

87730 Bad Grönenbach

Deutschland

Fachplanung: Bauphysik

fs-engineering GmbH & Co KG

Leonhardstraße 19

87437 Kempten

Deutschland

Fachplanung: Brandschutz

mhd Brandschutz Architekten- und Ingenieur Part GmbB

Schillerstraße 18

89077 Ulm

Deutschland

Fachplanung: SiGe-Koordination

Hoyer GmbH

Schwenden 2

87452 Altusried

Deutschland

Bauleistung: Tiefbau

Hubert Schmid Bauuntern. GmbH

Iglauer Straße 2

87616 Martoberdorf

Deutschland

Bauleistung: Rohbau

Xaver Lutzenberger GmbH & Co. KG

Mindelheimer Straße 14

87772 Pfaffenhausen

Deutschland

Bauleistung: Gerüstbau

Söll Gerüstbau GmbH

Trentiner Ring 7

86356 Neusäß

Deutschland

Bauleistung: Fassade

Spenglerei Söldner GmbH

Blaichacher Straße 42

87545 Burgberg

Deutschland

Bauleistung: Trockenbau

Syla Trockenbau

Robert-Bosch-Straße 12

86807 Bad Wörishofen

Deutschland

Bauleistung: Estrich, Bodenbeschichtungen

Hubert Pupeter GmbH

Hans-Böckler-Straße 4

86551 Aichach

Deutschland

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

Glas Oswald GmbH & Co. KG

Mittenheimer Straße 74

85764 Oberschleißheim

Deutschland

Bauleistung: Parkett, Bodenbeläge

Bembé Parkett GmbH & Co. KG

Provinostraße 52

86153 Augsburg

Deutschland

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

Schreinerei Glaserei Bachl

Wolferstädter Straße 12

86650 Wemding

Deutschland

Bauleistung: Zimmerei, Ingenieurholzbau

Taufratshofer-Bichtele GmbH Holzbau

Kaufbeurer Str. 5a

87662 Blonhofen

Deutschland

Bauleistung: Maler, Lackierer

Kirchenmalermeister Günter Hörmann

Römerstraße 11

87674 Ruderatshofen

Deutschland

Bauleistung: Elektroinstallation

Heinle Elektrotechnik GmbH

Untere Au 2

87600 Kaufbeuren

Deutschland

Bauleistung: Elektroinstallation

J & H Prestele GmbH

Geislatsrieder Str. 31

87651 Bidingen

Deutschland

Bauleistung: Anlagenbau

Aufzugswerke Schmitt + Sohn GmbH & Co. KG

Hadermühle 9-15

90402 Nürnberg

Deutschland

Bauleistung: Sanitär

Alfons Jall GmbH

Hochstraße 7

87660 Irsee

Deutschland

Bauleistung: Heizung, Klima, Lüftung

Gebr. Gassner GmbH

Daimlerstraße 20

87437 Kempten

Deutschland

Bauleistung: Elektroinstallation

Hörburger AG

Gewerbestraße 5

87448 Waltenhofen

Deutschland

Bauleistung: Dämmarbeiten

Schmolke & Aschenbrenner Isolierungen GmbH & Co. KG

Georg-Haindl-Str. 38

87448 Waltenhofen

Deutschland

Verwendete Produkte

Gerflor

Linoleum-Bodenbeläge

Remmers Gruppe SE

Bodenbeschichtungen

Epoxy ST 100

Bembé Parkett

Parkett-Boden

Chemotechnik Abstatt

Terrazzo-Bodenbeläge

Dachser J. GmbH & Co. KG Fertigbeton-Kieswerke

Beton

EVVA Sicherheitstechnologie

Schließanlagen

FENDT FENSTER GmbH & Co. KG

Holztüren

Gebrüder MEISER

Gitterroste

JELD-WEN Türen

Brandschutz-Türen

KEMMLIT-Bauelemente

Sanitärtrennwände

Knauf Bauprodukte

Trockenbau

Konrad Kleiner GmbH

Betonstahl

Kreuzer & Sohn

Wandverkleidungen

Zambelli

Archiv-Einrichtungen

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

26.300 m³

 

Bruttogrundfläche

6.340 m²

 

Nutzfläche

3.246 m²

 

Verkehrsfläche

1.170 m²

 

Grundstücksgröße

7.275 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

STÄDTEBAU

Der Erweiterungsneubau fügt sich harmonisch zwischen die historischen, denkmalgeschützten Bestandsgebäude aus den Baujahren 1805 und 1890 ein und ordnet sich diesen durch seine zurückversetzte Positionierung sowie die niedrige Höhenentwicklung bewusst unter. Die Bestandsgebäude bleiben weiterhin als solitäre Baukörper erlebbar. Gleichzeitig schafft die Erweiterung eine gut auffindbare, identitätsstiftende Adresse und bildet als verbindendes Element zwischen den Baukörpern das neue Herzstück des Ensembles.
Die bestehende Struktur wurde originalgetreu erhalten; die historischen Gebäude wurden ressourcenschonend und in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz saniert. Der Neubau orientiert sich an den vorhandenen Gebäudefluchten und den Grenzen des beengten Baufeldes. Durch die Organisation in einer Split-Level-Typologie nimmt er die topografische Höhenentwicklung des Grundstücks auf. Während die Erweiterung straßenseitig lediglich als eingeschossiges Fugenelement in Erscheinung tritt, öffnet sie sich zum östlich angrenzenden Jordanpark mit einem zweigeschossigen Grünraumbezug. Eingriffe in das Biotop werden dabei vermieden, der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten und durch Leitgehölze zur Stärkung der Flugrouten von Fledermäusen ergänzt.


ENTWURF UND FUNKTION

Die drei Gebäude des Ensembles dienen zugleich der funktionalen Gliederung der Nutzungsbereiche. Die nicht öffentlichen Büro- und Verwaltungsnutzungen sind in den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden untergebracht, während sämtliche öffentlichen Funktionen im neuen Erweiterungs- und Verbindungsbau konzentriert werden.
Über den Kontrollbereich am Haupteingang gelangen Besucherinnen und Besucher in das zentral gelegene Foyer des Neubaus. Dieses fungiert als Orientierungspunkt für das gesamte Ensemble sowie als Aufenthalts- und Wartebereich. Neben einer Medienwand mit Informationen befinden sich hier das Bürgerbüro sowie Warte- und Betreuungsräume für Verfahrensbeteiligte. Die denkmalgeschützten Fassaden der Bestandsgebäude bleiben im Innenbereich sichtbar und bilden eine historische Kulisse für den neuen Binnenraum.
Vom Foyer aus werden sowohl die öffentlichen Bereiche als auch die gesicherten Büroräume der Bestandsgebäude erschlossen. Direkt angrenzend befinden sich, jeweils um ein Halbgeschoss versetzt, insgesamt fünf Sitzungssäle, die sich als „Gerichtsräume im Grünen“ mit großzügigen bodentiefen Verglasungen zum Jordanpark öffnen. Die räumliche Erweiterung in die Parklandschaft schafft eine helle, freundliche Atmosphäre und stärkt die Aufenthaltsqualität. Der nicht-öffentliche Bereich des Neubaus ist klar vom Publikumsverkehr getrennt und in der Ebene -1 angeordnet.


KONSTRUKTION UND TRAGWERK

Der Neubau ist sowohl formal als auch konstruktiv bewusst von den historischen Bestandsgebäuden gelöst. Dies ermöglicht eine bestandsschonende und wirtschaftliche Realisierung sowie eine Umsetzung in Teilabschnitten. Aufgrund des hohen Anteils erdberührter Bauteile wird für den Erweiterungsbau eine Stahlbetonkonstruktion gewählt.
Durch die kompakte Positionierung zwischen den Bestandsgebäuden und die Einbindung in das Gelände werden ein günstiges A/V-Verhältnis, eine geringe Flächenversiegelung sowie eine Minimierung der oberirdischen Gebäudekubatur und Fassadenflächen erreicht.


MATERIALITÄT UND FASSADE

Die Gestaltung des Neubaus folgt dem Leitbild einer zurückhaltenden, zeitlosen und ruhigen Architektur. Die Materialität der historischen Bestandsgebäude wird bewusst nicht übernommen, um den Neubau als eigenständiges, verbindendes Fugenelement ablesbar zu machen.
Die Fassade besteht aus vorgehängten, großformatigen Metallpaneelen mit strukturierter Prägung. Im Inneren werden Sichtbetonflächen durch vorgelagerte anthrazitfarbene Wandelemente kontrastreich ergänzt. In Verbindung mit linearen Lichtelementen unterstützen diese die intuitive Orientierung innerhalb des Gebäudes. Durchblicke in den Grünraum sowie die Verglasungen der Split-Level-Ebenen sorgen für Transparenz, Übersichtlichkeit und eine helle Raumatmosphäre.
Für die Bodenbeläge werden regionale Kiese zu Terrazzo-Oberflächen verarbeitet und schaffen so einen Bezug zum angrenzenden Jordanbach.


NACHHALTIGKEIT UND ENERGIEKONZEPT

Die nachhaltige Gesamtstrategie basiert auf dem Erhalt der historischen Bausubstanz sowie auf einem ressourcenschonenden Erweiterungsbau mit reduziertem Energiebedarf.
Die Wärmeversorgung erfolgt über eine zentrale Pelletheizung für das gesamte Ensemble. Aufgrund der besonderen Sicherheitsanforderungen des Gerichtsgebäudes wurde eine mechanische Lüftungsanlage geplant. Auf den Dachflächen sind Photovoltaik-Module installiert; ergänzend sorgen Dachoberlichter für die natürliche Belichtung der innenliegenden Bereiche.


MASSNAHMEN IM BESTAND

Im denkmalgeschützten Bestand wurden die Fenster erneuert, beziehungsweise vorhandene historische Kastenfenster erhalten und energetisch ertüchtigt. Die Mansarddächer wurden von außen gedämmt und die Dacheindeckungen erneuert. Darüber hinaus erfolgten funktionale und organisatorische Anpassungen der Grundrisse, die Erneuerung technischer Anlagen sowie die brandschutztechnische Ertüchtigung gemäß aktuellen Anforderungen.
Die Anpassung der historischen Gebäude an aktuelle Vorschriften stellte hohe konstruktive Anforderungen. Ziel der Tragwerksplanung war es, die bestehende Tragstruktur weitestgehend zu erhalten und Eingriffe auf ein Minimum zu reduzieren. Der Bestand wurde detailgetreu aufgenommen, realitätsnah modelliert und nachgerechnet. Historische Knotenausbildungen wurden real abgebildet, um Lastumlagerungen präzise berücksichtigen zu können. Nutzungen wurden angepasst, um umfangreiche Verstärkungen zu vermeiden. Schädigungen im historischen Mauerwerk wurden durch minimalinvasive Vernadelungen stabilisiert. Die intensive Bestandsanalyse ermöglichte eine deutliche Reduzierung konstruktiver Eingriffe und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der denkmalgeschützten Bausubstanz.
Alle Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt.
Die Historie des Bestandes und der Kattunfabrik wurde im Kunstbeitrag von Christoph Brech aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert.


SICHERHEITSKONZEPT

Der Planung liegen neben den „Empfehlungen für den Bau von Justizgebäuden“ (Fassung 09/2015) auch die mit den vorgesetzten Dienststellen abgestimmten Sicherheitsanforderungen des Amtsgerichts Kaufbeuren zugrunde. Die Gebäudeorganisation gewährleistet eine klare Trennung öffentlicher und nicht öffentlicher Bereiche und erfüllt die besonderen Anforderungen an Sicherheit, Kontrolle und Betriebsabläufe eines modernen Gerichtsstandorts.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Entwurf zeigt eine klare Trennung und zugleich effizienten Vernetzung der Nutzungsbereiche. Während die nicht-öffentlichen Büroräume in den historischen Bestandsgebäuden angeordnet sind, bündelt der Erweiterungsbau sämtliche öffentlichen Funktionen und bildet als neues Herzstück den zentralen Orientierungspunkt des Ensembles.
Das großzügige Foyer fungiert als zentraler Verteiler mit direkter Anbindung an Bürgerbüro, Wartebereiche, Sitzungssäle und die gesicherten Bürobereiche. Die Split-Level-Typologie ermöglicht kurze Wege, eine optimale Einbindung in die Topographie sowie differenzierte Raumbeziehungen zum Jordanpark.
Hervorzuheben sind die intuitive Orientierung innerhalb des Gebäudes sowie die enge Verzahnung von Innenraum und Freianlagen durch großzügige Verglasungen der Sitzungssäle.

Nachhaltigkeit

NEUBAU
Das Energiekonzept des Neubaus basiert auf einer nachhaltigen und energieeffizienten Gesamtstrategie. Durch die Kombination aus einer hochgedämmten Gebäudehülle, moderner Gebäudetechnik und dem Einsatz regenerativer Energien wird der Primärenergiebedarf gegenüber dem Referenzgebäude deutlich reduziert. Die Anforderungen der EnEV 2016 werden dabei um rund 30 % beim Jahresprimärenergiebedarf sowie um etwa 20 % bei den Wärmedurchgangskoeffizienten unterschritten.

Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt über eine thermische Grundwassernutzung in Verbindung mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Das Grundwasser dient dabei als regenerative Energiequelle für Heizung und Kühlung und trägt wesentlich zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen bei. Unterstützt wird das System durch Niedertemperatur-Heizflächen in Form von Fußboden- und Deckenheizungen.

Zur weiteren Energieeinsparung werden Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sowie LED-Beleuchtung mit Präsenzsteuerung eingesetzt. Ergänzend wird auf dem Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung installiert.

Das Materialkonzept des Neubaus orientiert sich insbesondere an den Prinzipien der Effizienz und Konsistenz. Durch die kompakte Positionierung zwischen den Bestandsgebäuden werden Fassadenflächen, Flächenversiegelung und Materialeinsatz reduziert. Gleichzeitig ermöglicht die klare Trennung von Neubau und Bestand eine wirtschaftliche und flexible Umsetzung.
Die gewählten Materialien sind langlebig, robust und wartungsarm. Großformatige Metallpaneele, Sichtbeton und Terrazzo-Oberflächen sorgen für eine dauerhafte und zeitlose Gestaltung. Für die Bodenbeläge werden regionale Kiese verwendet, wodurch zusätzlich ein Bezug zum Ort hergestellt wird.

BESTAND
Auch im Umgang mit dem Bestand zeigt das Konzept Zukunftsfähigkeit:​ Die Heizsysteme werden so ausgelegt, dass eine spätere Umstellung auf regenerative Wärmeerzeugung möglich bleibt. Insgesamt entsteht ein technisch schlüssiges Energiekonzept mit einem klaren Fokus auf Effizienz, regenerative Energieversorgung und langfristige Nachhaltigkeit.

Ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit liegt im ressourcenschonenden Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand. Historische Bauteile wie Kastenfenster bleiben erhalten und werden ertüchtigt, während notwendige Sanierungsmaßnahmen behutsam umgesetzt werden. Dadurch werden bestehende Ressourcen weitergenutzt und die Lebensdauer der Gebäude langfristig gesichert.
Die kompakte Organisation der Nutzungen und die Einbindung des Neubaus in das Gelände führen zu einem flächensparenden Gesamtkonzept.

Auszeichnungen

Architekturpreis Bezirk Schwaben 2024

German Design Award 2026

Schlagworte

Gericht, Erweiterung, Split-Level

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Strom

Umweltthermie (Luft / Wasser)

Holz

 

Sekundärenergie

Gas

Strom

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

261,00 kWh/(m²a)

 

Heizenergieverbrauchswert

719,00 kWh/(m²a)

 

Stromverbrauchswert

48,00 kWh/(m²a)

Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)

Heizung

92 %

 

Warmwasser

2 %

 

Beleuchtung

3 %

 

Lüftung

3 %

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Arbeitsplätze

120

Das Objekt im Internet

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