Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Design for Disassembly
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technische Universität München, School of Engineering & Design, Florian Oberascher
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technische Universität München, School of Engineering & Design, Florian Oberascher
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
08.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Lehmbau
Tragwerkskonstruktion
Lehm
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Beschreibung
Objektbeschreibung
Diese Fragestellung war bei „Design for Disassembly„ der zentrale Ansatz. Angefangen mit Prototypen im 1:1 Maßstab wurde ein System entwickelt, dass mittels eines Klemmmechanismus eine Schottenkonstruktion aus Stampflehmblöcken und horizontale Elemente aus Stahl verbindet. Die Hybridkonstruktion mit Stahl ermöglichte es das Programm von 6 Klassenzimmern und einer Sporthalle umzusetzen und dabei die vorgeschriebenen Spannweiten einzuhalten.
Zudem soll sich die Materialität des Gebäudes dabei ergänzen. Der Lehm, als nachhaltiger Baustoff, gibt der ganzen Konstruktion die benötigte Wärme und der Stahl erzeugt ein Gefühl von Leichtigkeit.
Der Schulbau ist südlich vom bestehenden Pestalozzi Gymnasium in München gelegen und öffnet sich in Richtung des zentralen Schulplatzes. Der Höhenunterschied zwischen Fußbodenniveau der Schulen und des Hofes ist dabei eine Herausforderung. Mithilfe des variablen Schottensystems kann auf demselben Niveau der Schule gebaut und mittels terrassierter Stufen eine direkte Verbindung zum Hof geschaffen werden, die zugleich eine Sitzmöglichkeit bietet. Diese Verbindung wird durch die hydraulischen Kipptore auf der Nordseite verstärkt, die bei Öffnung die Trennung zwischen Außen- und Innenraum verschwinden lässt um bei Schulveranstaltungen wie Sommerfesten einen flexiblen Raum entstehen zu lassen.
Die Schotten selbst fungieren als Schwellenräume zwischen den verschiedenen Nutzungen. Der Schottenraum ermöglicht eine Pufferzone zwischen dem Flur, der einen höheren Geräuschpegel hat, und der Klassenzimmer, die eine leise Lernumgebung benötigen und daher auch an der Rückseite gelegen sind. In den Schottenräumen bietet sich zudem die Gelegenheit Sekundärräume unterzubringen wie etwa Toiletten und Sitznischen, Lagerräume in der Sporthalle, sowie Pflanzkörbe im Erdgeschoß. Erschlossen wird das Gebäude an den Seiten mit direktem Zugang zum Hauptflur.
Beschreibung der Besonderheiten
Nachhaltigkeit
Der Großteil der Konstruktion besteht dabei aus Stampflehmblöcken, die modulartig wiederverwendet oder auch in ihre ursprüngliche Form zurückgeführt werden können.
Schlagworte
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Klassen
6
Anzahl Schüler
145
Objekte in der Umgebung
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