Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Carl Orff Museum
86911 Dießen am Ammersee, Ziegelstadel 1
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: meck architekten gmbh
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Ziegelstadel 1, 86911 Dießen am Ammersee, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Erweiterung
Fertigstellungstermin
10.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
8.320 m³
Bruttogrundfläche
2.340 m²
Nutzfläche
1.480 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
11.000.000 Euro
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Erweiterungsbau aus hochwärmegedämmtem Infraleichtbeton fügt sich respektvoll in die historische Anlage ein. Gemeinsam mit den Bestandsbauten, der Pergola und dem lebendigen Landschaftspark entsteht ein harmonisches Ensemble, das in seiner Höhenentwicklung ausgewogen ist und den Besucherinnen und Besuchern einen barrierefreien Rundgang ermöglicht.
Mit dem ruhigen Rhythmus seiner Tonnendächer prägt der hohe Saal für Wechselausstellungen und Veranstaltungen die Adresse des neuen Museums. Als zentraler Verteilerraum dient das Foyer: Durch gezielte Sicht- und Raumbezüge verbindet es das Wohnhaus und die neuen Ausstellungsbereiche miteinander. Über die Dauerausstellung ist auch das Arbeitshaus in den Rundgang einbezogen. In den Ausstellungsräumen rahmen Öffnungen den Blick in den Park und auf den Ammersee.
Im Erweiterungsbau spiegelt sich Carl Orffs Idee einer elementaren Musik in einer auf das Wesentliche reduzierten, ganzheitlich gedachten Architektur: Proportion, Licht, Material und Fügung bilden eine Einheit, deren Wirkung sinnlich erfahrbar und von zeitloser, universeller Gültigkeit ist. Aus dieser Reduktion entstehen Räume von großer Intensität. Die monolithische Konstruktion aus Infraleichtbeton verleiht ihnen eine klare Ordnung und eine konzentrierte Atmosphäre, die den Fokus ganz auf das Erleben der Ausstellung richtet. Wie eine Bühne stellt die Architektur den Raum in den Dienst der Inszenierung. Die Betonrippenkonstruktionen zitieren die Holzbalkendecken des Bestands und spannen weite, stützenfreie Räume auf, die flexibel bespielt werden können.
Die klimastabile, massive Bauweise ermöglicht auch eine Reduzierung der Haustechnik. So entsteht ein Gesamtbild kraftvoller, präzise gestalteter Einfachheit: Neben dem rohen Beton prägen Einbauten aus Eiche und ein Grund aus geschliffenem Gussasphalt das Innenbild. Lediglich der hohe Saal ist durch seine weiße Fassung innerhalb der Raumfolgen akzentuiert.
Ein Museum ganz im Sinne Carl Orffs: roh, einfach und schön.
Beschreibung der Besonderheiten
Der Neubau, welcher den Bestand zum Museum erweitert, sucht in seiner Materialisierung und deren Fügung Anknüpfungspunkte an diese archaische Haltung. Im Erweiterungsbau aus Beton spiegelt sich somit Carl Orffs Idee einer elementaren Musik in einer auf das Wesentliche reduzierten, ganzheitlich gedachten Architektur: Proportion, Licht, Material und Fügung bilden eine Einheit, deren Wirkung sinnlich erfahrbar und von zeitloser, universeller Gültigkeit ist. Aus dieser Reduktion entstehen Räume von großer Intensität. Die monolithische Konstruktion derAußenwände aus Infraleichtbeton (620 kg/m³) verleiht ihnen eine klare Ordnung und eine konzentrierte Atmosphäre, die den Fokus ganz auf das Erleben der Ausstellung richtet. Wie eine Bühne stellt die Architektur den Raum in den Dienst der Inszenierung.
Die Rippenkonstruktionen des Dachtragwerkes aus Ortbeton zitieren die Holzbalkendecken des Bestands und spannen weite, stützenfreie Räume auf, die flexibel bespielt werden können. Mit dem ruhigen Rhythmus seiner Tonnendächer aus Stahlbeton-Halbfertigteilen prägt der hohe Saal für Wechselausstellungen und Veranstaltungen die Adresse des neuen Museums. Die massive Bauweise aus differenzierten, aus dem jeweiligen Verwendungszweck abgeleiteten Stahlbetonkonstruktionen (Ortbeton und Halbfertigteile / Normalbeton und Infraleichtbeton) ist mit ihrer Klimastabilität der Museumsnutzung zuträglich. Die monolithische Konstruktion der Außenwände aus Infraleichtbeton folgt in ihrer Einfachheit und Kreislauffähigkeit sowie der Reduktion von grauer Energie hohen Nachhaltigkeitsansprüchen
Nachhaltigkeit
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Objektdetails
Das Objekt im Internet
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