Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: HTWK Leipzig, Architektur, Lea Ruth Sophie Brinkmann
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: HTWK Leipzig, Architektur, Lea Ruth Sophie Brinkmann
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
02.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Sonstige
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Entwurf versteht die bestehende Güterhalle als „Urbane Mine“ und entwickelt sie zu einer Infrastruktur für Urban Mining und Kreislaufwirtschaft weiter. Materialien aus Rückbauprozessen werden gesammelt, sortiert, aufbereitet, dokumentiert und für neue Bauvorhaben bereitgestellt. Das Gebäude fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Rückbau und Neubau, zwischen digitaler Materialerfassung und physischer Lagerung sowie zwischen Planung, Handwerk und Öffentlichkeit.
Neben Lager- und Werkstattbereichen entstehen Räume für Austausch, Forschung, Bildung und gemeinschaftliches Arbeiten. Die Halle wird damit zu einem Reallabor für zirkuläres Bauen und zu einem Impulsgeber für die Entwicklung des neuen Quartiers am Alten Leipziger Bahnhof. Der Umbau erfolgt konsequent unter Berücksichtigung der Wiederverwendung vorhandener Bauteile und macht die Potenziale einer ressourcenschonenden Baukultur räumlich erfahrbar.
Beschreibung der Besonderheiten
Nachhaltigkeit
Anstelle eines ressourcenintensiven Neubaus wird der Bestand als Materiallager, Werkstatt- und Bildungsort weiterentwickelt. Durch die Wiederverwendung vorhandener Bauteile, die sortenreine Demontage sowie die Einlagerung und Aufbereitung gebrauchter Baustoffe werden graue Emissionen reduziert und Materialkreisläufe geschlossen.
Das Gebäude fungiert als Plattform für Materialrecherche, Wiederverwendung, Reparatur und gemeinschaftliche Wissensvermittlung. Die flexible Struktur ermöglicht langfristige Nutzungsanpassungen und erhöht die Lebensdauer der eingesetzten Materialien. Der Entwurf orientiert sich damit an den Grundsätzen von Cradle-to-Cradle, Design for Disassembly sowie einer suffizienzorientierten Baukultur.
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
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