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Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: HTWK Leipzig, Architektur, Lea Ruth Sophie Brinkmann

Phase 0 – Halle der Materialisierung - Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

© Lea Brinkmann & Charlotte Thienel, HTWK Leipzig

Innenraum des Bauteillagers - Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

© Lea Brinkmann & Charlotte Thienel, HTWK Leipzig

Grundriss der Halle der Materialisierung - Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

© Lea Brinkmann & Charlotte Thienel, HTWK Leipzig

Schnittmodell – Raumstruktur und Materiallager - Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

© Lea Brinkmann & Charlotte Thienel, HTWK Leipzig

Schnittmodell – Blick durch die Halle - Bachelorarbeit: Phase 0 - Halle der Materialisierung

© Lea Brinkmann & Charlotte Thienel, HTWK Leipzig

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: HTWK Leipzig, Architektur, Lea Ruth Sophie Brinkmann

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

02.2026

Gebäudedaten

Bauweise

Sonstige

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Bachelorarbeit „Phase 0 – Halle der Materialisierung“ untersucht die Transformation einer denkmalgeschützten Güterhalle am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden zu einem Bauteillager für zirkuläres Bauen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Stadtentwicklung, Umbau und Rückbau große Mengen an wertvollen Baumaterialien freisetzen, die bislang überwiegend als Abfall behandelt werden.

Der Entwurf versteht die bestehende Güterhalle als „Urbane Mine“ und entwickelt sie zu einer Infrastruktur für Urban Mining und Kreislaufwirtschaft weiter. Materialien aus Rückbauprozessen werden gesammelt, sortiert, aufbereitet, dokumentiert und für neue Bauvorhaben bereitgestellt. Das Gebäude fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Rückbau und Neubau, zwischen digitaler Materialerfassung und physischer Lagerung sowie zwischen Planung, Handwerk und Öffentlichkeit.

Neben Lager- und Werkstattbereichen entstehen Räume für Austausch, Forschung, Bildung und gemeinschaftliches Arbeiten. Die Halle wird damit zu einem Reallabor für zirkuläres Bauen und zu einem Impulsgeber für die Entwicklung des neuen Quartiers am Alten Leipziger Bahnhof. Der Umbau erfolgt konsequent unter Berücksichtigung der Wiederverwendung vorhandener Bauteile und macht die Potenziale einer ressourcenschonenden Baukultur räumlich erfahrbar.

Beschreibung der Besonderheiten

Das Projekt versteht die Güterhalle am Alten Leipziger Bahnhof als strategischen Baustein der Quartiersentwicklung. Während auf dem Areal in den kommenden Jahren umfangreiche Umbau-, Sanierungs- und Neubauprozesse stattfinden, entsteht mit der „Halle der Materialisierung“ ein Ort, an dem die dabei freigesetzten Baustoffe gesammelt, aufbereitet und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Die Halle fungiert als Bindeglied zwischen Bestand und Zukunft, zwischen Rückbau und Neubau. Als Bauteillager, Werkstatt- und Begegnungsort unterstützt sie die Entwicklung eines ressourcenschonenden Stadtquartiers und macht die Transformation des Alten Leipziger Bahnhofs räumlich und materiell sichtbar.

Nachhaltigkeit

Die „Halle der Materialisierung“ basiert auf den Prinzipien der Suffizienz, der zirkulären Materialwirtschaft und des Urban Mining. Ausgangspunkt des Entwurfs ist die Weiternutzung einer bestehenden Industriehalle, deren Tragwerk, Bauteile und Materialien systematisch erfasst, kartiert und als Ressource für zukünftige Bauprozesse aktiviert werden.
Anstelle eines ressourcenintensiven Neubaus wird der Bestand als Materiallager, Werkstatt- und Bildungsort weiterentwickelt. Durch die Wiederverwendung vorhandener Bauteile, die sortenreine Demontage sowie die Einlagerung und Aufbereitung gebrauchter Baustoffe werden graue Emissionen reduziert und Materialkreisläufe geschlossen.
Das Gebäude fungiert als Plattform für Materialrecherche, Wiederverwendung, Reparatur und gemeinschaftliche Wissensvermittlung. Die flexible Struktur ermöglicht langfristige Nutzungsanpassungen und erhöht die Lebensdauer der eingesetzten Materialien. Der Entwurf orientiert sich damit an den Grundsätzen von Cradle-to-Cradle, Design for Disassembly sowie einer suffizienzorientierten Baukultur.

Schlagworte

Urban Mining, Kreislaufwirtschaft, Zirkuläres Bauen, Bauteillager, Bestandstransformation, Denkmal, Umnutzung, Materialkreislauf, Wiederverwendung, Bauwende, Alter Leipziger Bahnhof, Reallabor, Nachhaltiges Bauen, Quartiersentwicklung, Stadtentwicklung, Zukunftsquartier, Phase Null

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

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