Architekturobjekte


Architektur, Kultur und Gebäudeautomation im Bergson Kunstkraftwerk

81245 München, Am Bergson Kunstkraftwerk 2

Ein Referenzprojekt von PEAKnx

Konzertsaal - Architektur, Kultur und Gebäudeautomation im Bergson Kunstkraftwerk

© SIMON HASENEDER

Konzertsaal - Architektur, Kultur und Gebäudeautomation im Bergson Kunstkraftwerk

© SIMON HASENEDER

Konzertsaal - Architektur, Kultur und Gebäudeautomation im Bergson Kunstkraftwerk

© SIMON HASENEDER

Ein Referenzprojekt von PEAKnx

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Am Bergson Kunstkraftwerk 2, 81245 München, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Umbau

Fertigstellungstermin

04.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Stenger2 Architekten und Partner

Westendstr. 170

80686 München

Deutschland

Tel. +49 89 20062390

architekten@stenger2.de

Bauleistung: Elektroinstallation

Heinemann Elektrotechnik GmbH

Siedlerstraße 2

85774 Unterföhring

Deutschland

Tel. +49 (0)89 995 905-0

info@heinemann-elektro.com

Bauleistung: Installation Gebäudetechnik

Gira Giersiepen GmbH & Co. KG Elektro-Installationssysteme

Dahlienstr. 12

42477 Radevormwald

Deutschland

architects@gira.com

Bauleistung: Installation Gebäudetechnik

TecSupport SmartHome GmbH

Wolfsgangstr. 19

60322 Frankfurt am Main

Deutschland

office@tecsupport.de

Beschreibung

Objektbeschreibung

Ein Heizkraftwerk erhält eine neue Nutzung

Aus dem ehemaligen Aubinger Heizkraftwerk im Westen Münchens ist das Bergson Kunstkraftwerk entstanden. Das rund 20.000 m² umfassende Gebäudeensemble vereint heute einen Konzertsaal, Ausstellungsflächen, Gastronomie und Veranstaltungsräume. Beim Umbau trafen die Anforderungen des Denkmalschutzes auf die einer vielseitig genutzten Kulturstätte. Der Bau des Kesselhauses begann 1940, wurde jedoch während des Zweiten Weltkriegs unterbrochen. Von 1952 bis in die frühen 1980er Jahre nutzte die Deutsche Bundesbahn das Gebäude als Heizwerk. Danach stand das Gelände lange leer. Das Familienunternehmen Allguth erwarb es 2005 mit dem Ziel, einen Kultur- und Begegnungsort zu entwickeln. Seit 2007 steht das Gebäude mit der ehemaligen Kesselhalle unter Denkmalschutz.

Die Planung für den Umbau übernahm ab 2015 das Architekturbüro Stenger2. Der 45 Meter lange, 29 Meter breite und 23 Meter hohe Kesselhaus-Kubus bildet heute das Atrium. Drei historische Ziegelfassaden mit Fensterbändern aus Nagelfluh blieben erhalten und wurden saniert. Ergänzende Bauteile aus Stahl und Glas sowie ein Neubau erweitern das Ensemble. Im Inneren entstanden Räume für unterschiedliche Veranstaltungs- und Ausstellungsformate. Seit der Eröffnung im April 2024 wird das Bergson für Kunst, Musik und Gastronomie genutzt. Dazu gehören Galerien im Silo und im Neubau, der Live-Club „Barbastelle“ im Untergeschoss, das Atrium und der Konzertsaal „Elektra Tonquartier“. Restaurant, Tagesbar und Biergarten ergänzen das Angebot. Für die Mopsfledermaus, auf deren wissenschaftlichen Namen die Bezeichnung „Barbastelle“ verweist, wurde laut Projektbeschreibung ein Winterquartier eingerichtet.

Gebäudetechnik für wechselnde Nutzungen
Die Gebäudeautomation umfasst die Steuerung von Beleuchtung und Sonnenschutz sowie die Fensterüberwachung und das Szenenmanagement. Als Bedienstellen wurden im Areal 14 Control-12-Touchpanels von PEAKnx installiert. Die Steuerung ist über einen Gira FacilityServer angebunden; auf den Panels wird der Gira QuadClient zur Visualisierung eingesetzt.

Für die Planung war relevant, dass verschiedene Räume und Veranstaltungsformate unterschiedliche Einstellungen benötigen. Über die Touchpanels können berechtigte Nutzerinnen und Nutzer die dafür vorgesehenen Funktionen vor Ort aufrufen. Der Integrator heinemann elektronik entschied sich für die Panels unter anderem aufgrund von Erfahrungen aus früheren Projekten mit PEAKnx- und Gira-Lösungen.
Zusätzlich ist auf den Panels ein von der TecSupport Smart Home GmbH entwickeltes TecTool installiert. Es wurde unter anderem für die Geräte- und Ausfallüberwachung programmiert. Gesperrte Wischgesten und ein gesperrter Homebutton begrenzen die Bedienung auf die freigegebene Visualisierung; Systemeinstellungen sind über diese Oberfläche nicht zugänglich.

Auch der Konzertsaal stellt besondere Anforderungen an die technische Ausstattung. Ein immersives Soundsystem verarbeitet über Mikrofone erfasste Signale und gibt sie über Lautsprecher wieder. Der Saal ist laut Projektangaben für bis zu 478 Personen ausgelegt und wird für unterschiedliche Musik- und Veranstaltungsformate genutzt.

Fazit:​ Technik im architektonischen Kontext
Beim Bergson wurden denkmalgeschützte Gebäudeteile mit neuen Kultur- und Veranstaltungsräumen verbunden. Die Gebäudeautomation ist Teil dieses Nutzungskonzepts:​ Sie stellt Bedienstellen für definierte Steuerungsfunktionen bereit und berücksichtigt die unterschiedlichen Anforderungen der Räume. Die flächenbündig eingebauten Touchpanels sind dabei in die Gestaltung der Innenräume integriert.

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