Paul Bauder GmbH & Co. KG
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70499 Stuttgart
Deutschland
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Dächer Flachdach Warm-Flachdach Warmdach begrüntes Dach Begrünungen Bahnen Extensivbegrünungen Dichtungsbahnen Umkehrdach Intensivbegrünungen Außenbegrünung Dachbegrünungen Flachdachbegrünungen Dachbahnen Abdichtungen Oberflächenschutz Speicherung Dachabdichtungen Dachabdichtungssysteme Flachdachbahnen Abdichtungsbahnen Dach-Dichtungsbahnen Dämmstoffe FlachdachsystemeNachhaltigkeit auf höchstem Niveau im Pongau: Das Dach der Erlebnis-Therme Amadé wurde als „BuGG®-Gründach des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Karl Grübl GmbH realisierte Bauder ein technisch wie gestalterisch herausragendes Gründach, das sich harmonisch in die alpine Landschaft einfügt – ein Vorzeigeprojekt moderner Architektur und nachhaltiger Bautechnologie.
Die markante Dachform greift das umliegende Bergpanorama auf und integriert das Gebäude in seine natürliche Umgebung. „Architektonisch beeindruckend, aber auch technisch anspruchsvoll“, erklärt Bausachverständiger Walter Seitl. „In vielerlei Hinsicht haben wir hier Neuland betreten.“
Auch Stefan Grübl bestätigt die Herausforderungen: „Die begrünten Dachschrägen erforderten Sonderlösungen und viel Erfahrung.“ Die extensive Begrünung wurde mit rutschsicheren Systemen umgesetzt. Besonders bemerkenswert: Der gesamte Dachaufbau – von der Dampfsperre bis zur Begrünung – kommt ohne Durchdringungen oder mechanische Befestigungen aus.
Die Dimensionen verdeutlichen die Komplexität: Der Rutschenturm erreicht eine Neigung von 83 Grad, die begrünten Flächen bis zu 45 Grad. Neben der besonderen Ästhetik schafft die Dachform zusätzliche Raumhöhe im Innenbereich.
Das Dach ist weit mehr als eine Hülle
Es vereint Klimaschutz, Technik und Gestaltung. Auf 4.800 m² wurden rund 1.100 m³ Holz verbaut – präzise, ohne sichtbare Verbindungsmittel. Der Systemaufbau erfolgte vollständig aus einer Hand mit BauderGREEN, was eine langlebige und optimal abgestimmte Lösung ermöglicht.
Auch die Materialwahl folgt diesem Prinzip: Dampfsperre, Dämmung und Abdichtung greifen nahtlos ineinander, sämtliche Schichten wurden ohne mechanische Fixierung realisiert. Unterschiedliche Dachbereiche erhielten individuell angepasste Lösungen – von extensiver Begrünung bis zu speziellen Abdichtungen für unbegrünte Flächen.
Besondere Herausforderungen brachte das alpine Klima mit sich. „Von Hitze bis Schneelast mussten alle Faktoren berücksichtigt werden“, so Seitl. Die speziell abgestimmte Vegetation hat sich hervorragend entwickelt und macht das Dach heute zu einem lebendigen Teil der Landschaft.
Bereits bei seiner Umsetzung setzte das Projekt Maßstäbe. Die Auszeichnung zum „Gründach des Jahres 2025“ würdigt diese Pionierleistung. „Das Dach ist bis heute in hervorragendem Zustand“, resümiert Seitl. „Es zeigt, was möglich ist, wenn Planung und Ausführung perfekt ineinandergreifen.“
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