Welches Holz eignet sich am besten für Terrassendielen?

Accoya

Bei der Materialwahl für Terrassen gilt es, natürliche Holzoptik, Dauer­haftig­keit, Pflege­aufwand, ökologische Anforderungen und Wirtschaft­lichkeit sinn­voll miteinander zu verbinden.

Klassische Weichhölzer sind in der Anschaffung oft attraktiv, benötigen im Außen­bereich jedoch regel­mäßige Pflege und erreichen – abhängig von Konstruk­tion und Bean­spruchung – eine begrenzte Nutzungs­dauer. Tropische Hart­hölzer gelten als robust, werden jedoch aufgrund von Herkunft, Verfüg­bar­keit und Nach­haltig­keits­anforde­rungen zunehmend kritisch bewertet. Auch WPC, PVC oder Aluminium können projekt­spezifisch geeignete Lösungen sein, unter­scheiden sich jedoch deutlich in Haptik, Gestaltungs­spiel­raum und Material­charakter.

Es gibt jedoch eine weitere Option: Accoya.

Accoya beginnt als schnell wachsende Radiata-Kiefer und wird durch Acetylierung, einen Prozess, der die molekulare Struktur verändert, veredelt. Das Ergebnis ist ein Holz, das härter ist als viele Harthölzer, dimen­sions­stabil, fäulnis­beständig ist und eine Garantie von 50 Jahren für den Einsatz über der Erde bietet. Es schrumpft, quillt oder verzieht sich nicht und ist völlig ungiftig – ideal für anspruchsvolle Bereiche wie Terrassen rund um Pools.

Da es sich um echtes Holz handelt, besitzt Accoya eine schöne natürliche Maserung und eine glatte, angenehme Haptik. Die Pflege ist minimal: Ein einfaches Abwaschen mit mildem Seifenwasser genügt. Kein Schleifen, Schaben, Versiegeln oder wiederholtes Nachbehandeln.

Accoya behält auch sein Erscheinungsbild. Natürliches Accoya entwickelt eine attraktive Patina, während die graue Variante durchgefärbt ist. Ob gesägt, gehobelt oder geformt – es bleibt über Jahrzehnte gleichmäßig grau. Es kann außerdem gebeizt oder strukturiert werden, und Oberflächen­behandlungen halten deutlich länger als bei herkömmlichem Holz. Wenn Bauherren später eine Veränderung wünschen, lässt es sich einfach abschleifen und neu behandeln.

Materialwahl mit Verantwortung

In puncto Umweltfreundlichkeit sticht Accoya hervor. Anders als Kunststoff oder PVC basiert es nicht auf fossilen Rohstoffen und landet nicht für Jahrhunderte auf der Deponie. Und im Gegensatz zu tropischen Harthölzern stammt es aus schnell wachsenden, FSC®-zertifizierten Wäldern. Accsys nutzt erneuerbare Energie, minimiert den Wasserverbrauch und verfügt über führende Zertifizierungen wie Declare und Cradle to Cradle Certified® Gold, die Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleisten.

Accoya-Holz ist in der Anschaffung eine Investition in die langfristige Nutzung.

Durch seine hohe Dauerhaftigkeit und den geringen Instandhaltungsaufwand können sich die Kosten über den Lebenszyklus gegenüber Materialien mit kürzeren Austausch- oder Wartungsintervallen relativieren. Für Anwendungen über der Erde gilt – gemäß den jeweiligen Garantiebedingungen – eine übertragbare Garantie von bis zu 50 Jahren. Das schafft Planungssicherheit und reduziert Aufwand durch Pflege, Sanierung und mögliche Ersatzmaßnahmen.

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