Verwaltung neu gedacht

nora systems

"Verwaltung neu gedacht" von nora systems

© Schramm & Graf Fotografie

Pilotfläche des Landratsamts Freising setzt auf nora Böden

Wie können Verwaltungsbauten so gestaltet werden, dass sie flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren, digitale Möglichkeiten sinnvoll integrieren und zugleich eine offene, bürgernahe Atmosphäre schaffen? Mit diesen Leitfragen entwickelten das Münchner Architekturbüro INPULS und das Landratsamt Freising eine Pilotfläche in der ehemaligen Stabskaserne – ein Projekt, das mit dem German Design Award Gold 2025 ausgezeichnet wurde.

Die offene, zonierte Arbeitslandschaft dient als realer Experimentierraum für neue Formen der Beratung und Zusammenarbeit. Unterschiedliche Teams nutzen die Flächen in rotierenden Vier- bis Sechsmonatszyklen, testen prozessorientierte Arbeitsweisen und reflektieren ihre Erfahrungen in begleitenden Feedbackformaten. Die hier gewonnenen Erkenntnisse fließen über mehrere Jahre in die Planung des künftigen Neubaus ein. Als durchgängiges Material wurde auf der gesamten Pilotfläche der Kautschukbelag noraplan uni verlegt.

Nutzerorientiertes Design als Leitprinzip

"Verwaltung neu gedacht" von nora systems

© Schramm & Graf Fotografie

Die Pilotfläche folgt einem bedarfsgerechten Gestaltungskonzept, das räumliche Struktur, Materialität und Farbgestaltung eng verzahnt. Für Offenheit, Zugänglichkeit und Bürgernähe steht eine Gestaltung, die sich in Form und Farbwelt an einer Palette menschlicher Hauttöne orientiert. Die räumliche Logik wird durch ein modulares Mäandersystem geprägt, das sich wie eine zweite Haut durch den denkmalgeschützten Bestand zieht und unterschiedliche Nutzungsbereiche gliedert, ohne die Gebäudestruktur zu überformen.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Boden: „Wir setzen nora Kautschukbeläge regelmäßig ein – und auch für dieses Projekt passten sie einfach ideal“, sagt Sabrina Tafelmeier vom Architekturbüro INPULS. „Mit nora-plan uni konnten wir unsere Idee einer Farbwelt stimmig umsetzen. Die homogene Oberfläche und die Nuancen in Beige und Braun transportieren genau die Ruhe und Offenheit, die wir in diesen Räumen schaffen wollten.“

Moderne Funktionalität auf historischem Bestand

"Verwaltung neu gedacht" von nora systems

© Schramm & Graf Fotografie

Ein wesentlicher Grund für die Materialentscheidung lag in den baulichen Rahmenbedingungen. Aufgrund des Denkmalschutzes des historischen Kasernengebäudes war es nicht möglich, den bestehenden Boden zu ent­fer­nen. noraplan uni ließ sich problemlos auf dem Altbelag verlegen. Über die bauliche Lösung hinaus erwies sich der Kautschukbelag auch gestalterisch als ideal.

„noraplan uni schafft mit seinem ruhigen, homogenen Erscheinungsbild eine klare, zeitlose Grundlage, die den Raum strukturiert, ohne visuell zu dominieren“, erklärt Tafelmeier. Die Zurückhaltung lässt Möblierung, Zonie­rung und das modulare Mäandersystem zur Geltung kommen. Gleichzeitig überzeugt er durch seine hohe Strapa­zier­fähigkeit und die einfache Reinigung – Eigenschaften, die gerade in stark frequentierten Ver­wal­tungs­bereichen von zentraler Bedeutung sind. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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