Oberflächenschäden am Berliner Postbahnhof: Reparaturen am eingebauten Bauteil

axis project

Je näher ein Bauprojekt der Fertigstellung kommt, desto größer wird der Druck auf alle Beteiligten. Gerade in der Schlussphase treten häufig kleinere Oberflächenschäden auf – Kratzer an Aluminiumprofilen, Glaskratzer oder Beschädigungen an Tür- und Fensterelementen. Technisch sind die Bauteile meist einwandfrei, optisch jedoch nicht mehr abnahmefähig. Ein Austausch scheint oft die einzige Lösung zu sein, verursacht jedoch hohe Kosten, lange Lieferzeiten und kann den Bauablauf erheblich verzögern.

Am Postbahnhof Berlin wurden während der Bauphase Oberflächenschäden an ausgewählten Bauteilen instandgesetzt.

Drei Jahre Begleitung bis zur Bauabnahme

Seit rund drei Jahren begleitet axis project die Arbeiten am Postbahnhof Berlin. Gemeinsam mit den Projekt­partnern Medicke Fassadentechnik, Jaeger Glas- und Metallbau sowie Plickert Glaserei-Betriebe wurden Oberflächenschäden während verschiedener Bauphasen instandgesetzt, um den Austausch hoch­wer­ti­ger Bauteile möglichst zu vermeiden.

Je nach Baufortschritt waren die Teams von axis project mit einem bis fünf Technikern über mehrere Wochen auf der Baustelle im Einsatz. Die Arbeiten wurden flexibel in den Bauablauf integriert und eng mit den aus­füh­ren­den Gewerken abgestimmt.

Von der Pfosten-Riegel-Fassade bis zum Glaskratzer

Das Leistungsspektrum umfasste nahezu alle sichtbaren Bauteile der Gebäudehülle. Bearbeitet wurden kom­plette Pfosten-Riegel-Fassaden über mehrere Geschosse – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich –, Aluminium-Tür- und Fensterelemente sowie zahlreiche Glasflächen mit Kratzern.

Eine Gesamtzahl der bearbeiteten Schäden liegt für den Beitrag nicht vor. Im Mittelpunkt standen kleinere Ober­flächen­beschädigungen, wie sie auf Großbaustellen trotz sorgfältiger Arbeitsweise kaum vollständig zu ver­mei­den sind. Sämtliche Reparaturen erfolgten direkt am eingebauten Bauteil. Nach Angaben von axis project war bei einem Teil der instandgesetzten Bauteile kein Ausbau mit anschließender Neubeschaffung und Wiedermontage erforderlich.

Reparatur als mögliche Alternative zum Bauteilaustausch

Gerade in der Endphase eines Bauprojekts greifen viele Gewerke ineinander. Muss ein Fassaden- oder Fenster­element kurzfristig ersetzt werden, sind Terminverschiebungen und zusätzlicher Koordinationsaufwand häufig die Folge.

Die professionelle Oberflächeninstandsetzung bietet hier eine wirtschaftliche Alternative. Eine Instandsetzung vor Ort kann zusätzliche Schritte wie Ausbau, Neubeschaffung und Wiedermontage vermeiden. Ob sie im Einzelfall Kosten oder Zeit spart, hängt unter anderem vom Schaden, dem Bauteil und dem erforderlichen Reparaturaufwand ab. Bei Bauteilen, die vor Ort instandgesetzt werden konnten, war kein Ersatz des jeweiligen Bauteils erforderlich.

Das Projekt Postbahnhof Berlin zeigt, welchen Stellenwert moderne Oberflächeninstandsetzung heute auf an­spruchs­vollen Bauvorhaben einnimmt. Wo hochwertige Bauteile lediglich optische Mängel aufweisen, kann bei optischen Schäden vor einem Austausch geprüft werden, ob eine fachgerechte Instandsetzung technisch möglich und für das betreffende Bauteil geeignet ist.

Fotos: © axis project

Reparieren statt ersetzen – axis project zeigt wie.

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Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Oberflächeninstandsetzung und weiteren Referenzprojekten finden Sie unter www.axis-project.de.

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