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Rund 1.000 Jahre Geschichte stecken in diesen Mauern: Die Ursprünge der Hochburg bei Emmendingen reichen zurück bis ins Mittelalter. Der Großteil der Burgmauern ist nur noch teilweise erhalten.
"Stiebel Eltron-Wärmepumpe sorgt für Komfort in 1.000 Jahre alter Burg" von STIEBEL ELTRON
Rund 1.000 Jahre Geschichte stecken in diesen Mauern: Die Ursprünge der Hochburg bei Emmendingen reichen zurück bis ins Mittelalter. Der Großteil der Burgmauern ist nur noch teilweise erhalten. © Julius Gnoth
Moderne Heiztechnik im Denkmal
Die Hochburg bei Emmendingen zählt zu den größten Burganlagen in Südbaden. Ihre Ursprünge reichen zurück bis ins Mittelalter – und trotzdem wird hier seit Kurzem auf moderne Heiztechnik gesetzt: Eine innenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe vom Typ WPL 24 I von Stiebel Eltron sorgt für angenehme Temperaturen im Kaminzimmer, der Küche, der Werkstatt und den Sanitäranlagen der Burgruine.
Der Einbau der Wärmepumpe ist Teil einer umfassenden Heizungsmodernisierung, die der Verein zur Erhaltung der Hochburg im Jahr 2024 initiiert hat. Bis dahin wurde die bereits vorhandene Fußbodenheizung direkt elektrisch über einen 200-Liter-Wasserspeicher mit entsprechendem Elektro-Heizstab versorgt – ein System aus den 1970er-Jahren. Für den Verein war klar: Eine zukunftsfähige Lösung muss her.
„Wir wollten eine Anlage, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch wartungsarm und die vor allem den strengen Anforderungen des Denkmalschutzes entspricht“, erklärt Axel Brinkmann, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Hochburg.
Eine unsichtbare Lösung für ein sensibles Gebäude

Auffallend unauffällig: Die Luftansaugung wurde dem Denkmalschutz entsprechend über ein vorhandenes Fenster realisiert.
"Stiebel Eltron-Wärmepumpe sorgt für Komfort in 1.000 Jahre alter Burg" von STIEBEL ELTRON
Auffallend unauffällig: Die Luftansaugung wurde dem Denkmalschutz entsprechend über ein vorhandenes Fenster realisiert. © Julius Gnoth
Öl, Gas oder Pellets kamen nicht infrage: zu aufwendig in der Installation oder im Betrieb, zu feuchte Umgebung oder schlicht nicht vereinbar mit dem historischen Gemäuer. Auch ein sichtbares Außengerät war aus Denkmalschutzgründen keine Option.
Erbo Vetter, Heizungsbaumeister bei der Welte Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in Herbolzheim, hat den Verein zur Erhaltung der Hochburg schließlich bei dem Vorhaben beraten.
„Eine innenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe ist hier technisch die beste Lösung, weil so keine äußeren Eingriffe an der Burgruine nötig sind, die Antriebsenergie Strom in der Burg bereits verfügbar ist und die Wärmepumpe Zukunftssicherheit bietet.“
Die Entscheidung für das passende Modell fiel Erbo Vetter leicht: Seit 28 Jahren plant, installiert und betreut er bereits Anlagen der Marke Stiebel Eltron.
„Als einer der wenigen Anbieter hat Stiebel Eltron mit der WPL 24 I eine entsprechend leistungsstarke innenaufgestellt Luft-Wasser-Wärmepumpe im Programm.“

Die WPL 24 I mit einer Heizleistung von 12 kW passt perfekt in den unteren Chorraum der ehemaligen Burgkapelle. Luftansaugung und -auslass werden unauffällig über bestehende Öffnungen sichergestellt: ein vergittertes Fenster und einen alten Abortschacht.
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Die WPL 24 I mit einer Heizleistung von 12 kW passt perfekt in den unteren Chorraum der ehemaligen Burgkapelle. Luftansaugung und -auslass werden unauffällig über bestehende Öffnungen sichergestellt: ein vergittertes Fenster und einen alten Abortschacht. © Julius Gnoth
Das Konzept hat den Verein zur Erhaltung der Hochburg überzeugt. Der Einbau der neuen Wärmepumpe erfolgte im unteren Chorraum der ehemaligen Burgkapelle. Luftansaugung und -auslass werden unauffällig über bestehende Öffnungen sichergestellt: ein vergittertes Fenster und einen alten Abortschacht. Von außen ist die Technik nicht zu sehen – und auch kaum zu hören. Die Heizleistung der Anlage liegt bei ordentlichen 12 KW.
„Eine für Einfamilienhaus-Altbauten übliche Heizlast, die die WPL 24 I locker deckt“, weiß Vetter aus Erfahrung.

Durchweg zufrieden mit der neuen Heizungsanlage: Axel Brinkmann vom Verein zur Erhaltung der Hochburg und Erbo Vetter von der Firma Welte.
"Stiebel Eltron-Wärmepumpe sorgt für Komfort in 1.000 Jahre alter Burg" von STIEBEL ELTRON
Durchweg zufrieden mit der neuen Heizungsanlage: Axel Brinkmann vom Verein zur Erhaltung der Hochburg und Erbo Vetter von der Firma Welte. © Julius Gnoth
Neben der Wärmepumpe wurden Niedertemperaturheizkörper und Gebläse-Konvektoren ergänzt. Die gesamte Anlage ist modular erweiterbar – beispielsweise für den benachbarten Archivturm.
Bei der Warmwasserbereitung setzt der Verein zur Erhaltung der Hochburg bereits seit Jahren auf Produkte aus dem Hause Stiebel Eltron: Durchlauferhitzer beziehungsweise Kleinspeicher sorgen in Küche und Waschräumen für warmes Wasser.
Und auch die Digitalisierung hält Einzug in der Burg: „Die Hochburg ist nicht dauerhaft besetzt“, erklärt Matthias Brecht von Stiebel Eltron. „Doch dank des Internet Service Gateways und den Gebläsekonvektoren ist die Steuerung der Heizungsanlage remote möglich: Per Smartphone oder PC kann die Wärmepumpe aus der Ferne in kurzer Zeit ein- und ausgeschaltet, eingestellt und optimiert werden oder es kann auch auf Störmeldungen eingegangen werden.“
Ein Wärmepumpenprojekt, das seinesgleichen sucht

Eine Herausforderung für die Installation der Heizungsanlage – die geografische Lage auf dem Berg.
"Stiebel Eltron-Wärmepumpe sorgt für Komfort in 1.000 Jahre alter Burg" von STIEBEL ELTRON
Eine Herausforderung für die Installation der Heizungsanlage – die geografische Lage auf dem Berg.
Erbo Vetter beschreibt das Projekt als „einmalig in unserer langjährigen Praxis“. Denn nicht nur die Planung, auch der Arbeitsort stellte Herausforderungen: „Wir mussten die Anlage teilweise per Traktor auf die Hochburg bringen. Außerdem haben wir es hier mit einem Mauerwerk von über einem Meter Dicke zu tun, was die Rohrleitungsführung natürlich erschwert.“
Mit der neuen Anlage ist Axel Brinkmann durchweg zufrieden: „Wir wollten eine Lösung, die in die Burg passt und technisch überzeugt – und das ist uns gelungen. Die Anlage liefert uns Wärme genau dann, wenn wir sie benötigen und wo wir sie benötigen und ist zudem einfach in der Handhabung.“
„Die Hochburg ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie moderne Wärmepumpentechnik selbst unter anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt werden kann – im Einklang mit Geschichte und Architektur“, resümiert Brecht.
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