Netzwerk Boden GmbH
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30539 Hannover
Deutschland
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Die Auszeichnung zum Bodenprojekt des Jahres 2026 und zum Sonderpreis Technische Herausforderung fand am 20. Januar 2026 auf der Bühne des Retailerʼs Park auf der Messe DOMOTEX in Hannover statt.
"Netzwerk Boden prämiert herausragende Projekte 2026" von Netzwerk-Boden
Die Auszeichnung zum Bodenprojekt des Jahres 2026 und zum Sonderpreis Technische Herausforderung fand am 20. Januar 2026 auf der Bühne des Retailerʼs Park auf der Messe DOMOTEX in Hannover statt.
Sanierung einer Münchner Jugendstilvilla und spektakulärer Bunkerumbau in St. Pauli
Netzwerk Boden zeichnet in diesem Jahr gleich zwei herausragende Projekte aus. Den Titel Bodenprojekt des Jahres 2026 sicherte sich die Kooperation der Netzwerk Boden Mitgliedsfirmen Bauer und Zehetmair bei der Sanierung einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla in München. Erstmals vergab das Netzwerk außerdem den Sonderpreis Technische Herausforderung an die Emsteker Firma Wessendorf Systembeschichtungen für die Umsetzung der Bodenarbeiten im Rahmen des Bunkerumbaus Hamburg St. Pauli. Beide Auszeichnungen wurden am 20. Januar 2026 auf der Bühne des Retailer’s Park der DOMOTEX in Hannover verliehen.
„Die Wahl der Gewinner zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend das professionelle Zusammenspiel der Partner im Netzwerk ist“, betont Beat Ludin, Geschäftsführung Netzwerk Boden. Insbesondere bei der anspruchsvollen Parkettverlegung in der von Theodor Mayr 1925 im Neo-Louis-XVI-Stil erbauten Münchner Villa hat die enge Kooperation überzeugt. „Die Firma Bauer hat sich in Zusammenarbeit mit der Firma Zehetmair aufgrund des Netzwerkgedankens im Handwerk und der anspruchsvollen handwerklichen Aufgabenstellung durchgesetzt“, so die Jury.
Hochwertige Parkettverlegung in kernsanierter Münchner Jugendstilvilla

Bodenprojekt des Jahres 2026 ist eine kernsanierte Jugendstilvilla in München. Das Projekt überzeugte die Jury aufgrund des Netzwerkgedankens im Handwerk und der anspruchsvollen handwerklichen Aufgabenstellung. © Bauer GmbH & Co.
"Netzwerk Boden prämiert herausragende Projekte 2026" von Netzwerk-Boden
Bodenprojekt des Jahres 2026 ist eine kernsanierte Jugendstilvilla in München. Das Projekt überzeugte die Jury aufgrund des Netzwerkgedankens im Handwerk und der anspruchsvollen handwerklichen Aufgabenstellung. © Bauer GmbH & Co.
Das historische Gebäude wurde kernsaniert und zu sieben hochwertigen Wohneinheiten ausgebaut. Die Bodenarbeiten stellten höchste Anforderungen: Eichenstabparkett im Fischgrätmuster mit Wandfries, teils um historische Rundöfen und geschwungene Wandabschnitte geführt, Verbandverlegung sowie massive Landhausdielen – insgesamt rund 700 m² auf fünf Etagen. Fußboden Bauer aus Motten in der Rhön und Fußboden Zehetmair aus Miesbach realisierten das Projekt in enger Abstimmung. „Bei vielen kleinteiligen Bauabschnitten war uns klar, dass ein verlässlicher, ortsnaher Partner entscheidend ist“, erklärt Klaus Bauer. Das Ergebnis: ein Projektabschluss zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers.
Technische Unterstützung kam vom Netzwerk Boden Partner Uzin, der Aufbauempfehlung, Grundierung, Parkettklebstoff sowie die Entkoppelungs- und Dämmplatten UZIN Multimoll Softsonic lieferte. Sie vereinen niedrige Aufbauhöhe, Entkopplung, Trittschall- und Raumschalldämmung in einem Produkt für hohen Geh- und Wohnkomfort. Ein besonderer Blickfang ist der Stabparkettboden der französischen Manufaktur Chêne de l’est. Auf Wunsch des Auftraggebers wurde ein rund 21 mm starkes, geöltes Parkett gewählt – stilecht wie zur Erbauungszeit. Ein 190 mm breiter Wandfries fasst die Flächen ein und folgt elegant allen Rundungen.
Logistische Meisterleistung in luftiger Höhe: neuer Boden für den Bunker St. Pauli

Den Sonderpreis Technische Herausforderung erhielt die Firma Wessendorf aus Emstek für die Ausführung der Bodenarbeiten im spektakulären Bunkerumbau in St. Pauli. © Wessendorf Fassaden- und Bodensysteme GmbH
"Netzwerk Boden prämiert herausragende Projekte 2026" von Netzwerk-Boden
Den Sonderpreis Technische Herausforderung erhielt die Firma Wessendorf aus Emstek für die Ausführung der Bodenarbeiten im spektakulären Bunkerumbau in St. Pauli. © Wessendorf Fassaden- und Bodensysteme GmbH
Den Sonderpreis Technische Herausforderungen erhielt die Firma Wessendorf Systembeschichtungen aus Emstek für sämtliche Bodenarbeiten im 58 m hohen ehemaligen Flakbunker in St. Pauli. Stylische Sichtestriche, Beschichtungen, Teppichböden und Parkettverlegungen im urbanen Stil sind das Ergebnis der Fa. Wessendorf. Der zuständige Beirat Norbert Rennert zum Projekt: „Der Preis wird aufgrund der hohen Anforderungen an einen Sichtestrich in Kombination mit der außergewöhnlichen Logistik, wie Pumphöhe, Transportwege, Platzverhältnisse vergeben.“
Auf 8.500 m2 Fläche und fünf Etagen mussten Unterboden und Oberbelag in bis zu 60 Metern Höhe verlegt werden. „Das Projekt stellte große Herausforderungen an Logistik und Material“, erklärt Franz Wessendorf, der den Auftrag von der Beratung über die Materialfindung bis zur Ausführung erhielt. „Wir haben mit dem Netzwerk Boden Industriepartner Thermoplan zusammengearbeitet, der sämtliche Estriche lieferte.“ Produziert wurde in Mix-Mobilen in absolut gleichmäßiger Qualität direkt vor Ort. Gefördert wurde bis zur 60 m höher gelegenen Einbaustelle über eine temporär gelegte Stahlleitung an der äußeren Fassade des Bunkers. Von dort ging es weiter zur 100 m entfernten Etage. Auf diese Weise wurden täglich bis zu 45 m3 Estrichmörtel am Fuß des Bunkers gemischt, nach oben gepumpt und im Gebäude verbaut. Im Anschluss erfolgten alle Bodenbelagsarbeiten ebenfalls durch die Firma Wessendorf.
Erfolgsrezept Netzwerkarbeit
Die Jury, bestehend aus Uwe Viebrock (Marketingexperte), Ralf Wiebusch (Architekt), Torsten Grotjohan (öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter) und Samuel Braun (Parkettlegemeister und Fachlehrer Berufsschule Ehingen), lobte den erfolgreichen Verlauf der beiden Sanierungsprojekte im gelebten Netzwerk von Handwerk, Industrie und Planern. „Der fachübergreifende Austausch im Netzwerk ermöglicht es, anspruchsvolle Projekte umzusetzen, selbst bei einigen Widrigkeiten und auch über große Distanzen“, freut sich Beat Ludin.
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