Mehrere Gebäude, ein System: Zutritt frühzeitig mitplanen

Aug. Winkhaus

Moderne Bauprojekte bestehen selten nur aus einem Gebäude. Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Unternehmensstandorte oder kommunale Liegenschaften werden zunehmend als vernetzte Ensembles geplant, der Zutritt meist sogar liegenschaftsübergreifend. Werden Zutrittsmöglichkeiten erst im Betrieb umgesetzt, entstehen Insellösungen, hoher Verwaltungsaufwand und eingeschränkte Flexibilität. Elektronische Schließsysteme ermöglichen, den Zutritt bereits in der Planungsphase effizient als Bestandteil des Gebäudes zu planen.

Drei Planungsprinzipien für Architekten

Ein modernes Zutrittskonzept basiert auf drei zentralen Prinzipien, die bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden sollten:

1.

Trennung von Benutzerrollen und Zutrittsberechtigungen

In der Software elektronischer Schließsysteme werden Benutzerrollen definiert, die festlegen, welche administrativen Aufgaben erlaubt sind, z. B. das Anlegen von Nutzern, Türkomponenten und Identmedien oder – in Verwalterrollen – das Importieren und Synchronisieren von Personenstammdaten sowie die Vergabe von Zutrittsrechten.

Der Zugriff auf Schließereignisse erfolgt meist über ein mehrstufiges Datenschutzkonzept. Zutrittsberechtigungen werden in Gruppen organisiert, etwa nach Abteilungen, Mietparteien oder Funktionsbereichen, sodass organisatorische oder nutzungsbedingte Änderungen automatisiert abgebildet werden können, ohne manuellen Programmieraufwand oder Austausch von Komponenten oder Schlüsseln.

2.

Zentrale Verwaltung statt Insellösungen

Eine zentrale Verwaltung bündelt Benutzerrollen und Zutrittsgruppen standortübergreifend. Diese zentrale Steuerung reduziert Schnittstellen, vereinfacht die Organisation und verhindert widersprüchliche Regelungen. So erhalten Bauherren ein transparentes, nachvollziehbares System.

3.

Flexible Nutzung über den gesamten Lebenszyklus

Zeitlich begrenzte Zutrittsberechtigungen lassen sich gezielt Gruppen zuweisen, z. B. für Bauphasen, Wartungen oder wechselnde Nutzer. So bleiben Zutrittskonzepte flexibel anpassbar und die Sicherheit dauerhaft gewahrt.

Elektronische Schließsysteme von Winkhaus unterstützen diese Prinzipien: Klare Benutzerrollen für die Anwendersoftware, gruppenbasierte Zutrittsberechtigungen für flexible Zutrittssteuerung während Bau- und Nutzungsphasen, die eine frühe architektonische Integration ermöglichen. So wird auch bereits in der Bauphase ein flexibler Zutritt steuerbar und die Anlage kann in der Nutzungsphase im Objekt verbleiben.

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Weiterführende Informationen zu den Schließsystemen von Winkhaus erhalten Sie hier.

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