Mehr Gemeinschaft wagen

Solarlux

Die Baugruppen-Mitglieder profitieren von der urbanen Infrastruktur des neuen Stadtviertels und schätzen zugleich den hohen Freizeitwert des angrenzenden Umlands.

Die Baugruppen-Mitglieder profitieren von der urbanen Infrastruktur des neuen Stadtviertels und schätzen zugleich den hohen Freizeitwert des angrenzenden Umlands.

"Mehr Gemeinschaft wagen" von Solarlux

Die Baugruppen-Mitglieder profitieren von der urbanen Infrastruktur des neuen Stadtviertels und schätzen zugleich den hohen Freizeitwert des angrenzenden Umlands. © Jens Weber / connolly weber photography

Wohnprojekt wagnisWEST in München-Freiham

Seit 2006 entsteht an der westlichen Stadtgrenze Münchens der Stadtteil Freiham. Rund ein Drittel der 350 Hektar großen Fläche ist für Wohnbaugenossenschaften vorgesehen. Eines dieser Projekte ist wagnisWEST, eine Kooperation der Genossenschaften wagnis eG und München-West eG (WGMW).

Ziel war ein zukunftsweisendes Modell gemeinschaftlichen Bauens, das soziale Vielfalt, ökologische Ver­ant­wortung und Teilhabe verbindet. Den geladenen Wettbewerb, bei dem die künftigen Mieter selbst entscheiden durften, mit welchem Architekturbüro sie bauen möchten, gewann das Wiener Büro AllesWirdGut. Es über­zeugte mit einem städtebaulichen und architektonischen Konzept, das unterschiedliche Formen des Zusammen­lebens ermöglicht.

Ein Großteil der Wohnungen entstand in enger Abstimmung mit der Baugruppe ohne private Balkone. Dafür öffnen Glas-Faltwände von Solarlux die Wohnräume weit zur Umgebung.

Ein Großteil der Wohnungen entstand in enger Abstimmung mit der Baugruppe ohne private Balkone. Dafür öffnen Glas-Faltwände von Solarlux die Wohnräume weit zur Umgebung.

"Mehr Gemeinschaft wagen" von Solarlux

Ein Großteil der Wohnungen entstand in enger Abstimmung mit der Baugruppe ohne private Balkone. Dafür öffnen Glas-Faltwände von Solarlux die Wohnräume weit zur Umgebung. © Jens Weber / connolly weber photography

Zugunsten gemeinschaftlicher Flächen wurden die privaten Wohnbereiche bewusst kompakt gehalten. Der Verzicht auf eigene Freisitze hatte neben dem gemeinschaftlichen Ansatz auch wirtschaftliche Gründe, da Balkonflächen im geförderten Wohnungsbau nur zu einem Viertel angerechnet werden.

Die Architekten suchten gemeinsam mit den künftigen Bewohnern nach alternativen Lösungen, um dennoch eine möglichst großzügige Verbindung nach außen zu schaffen. Verschiedene Verglasungsvarianten wurden geprüft; am Ende überzeugten Glas-Faltwände, die sich vollständig öffnen lassen und trotz ihrer Größe nur wenig Raum beanspruchen.

Mehr Raum durch faltbares Glas

Dank des Faltmechanismus lassen sich die Glas-Faltwände öffnen, ohne Möbel verrücken zu müssen. Ein Vorteil, gerade bei kleineren Wohneinheiten. © Jens Weber / connolly weber photography

Sind die Glas-Faltwände vollständig aufgefaltet, entsteht die offene Raumatmosphäre eines Balkons. © Jens Weber / connolly weber photography

Die dreiteiligen Glas-Faltwand-Anlagen öffnen die Fassaden auf rund sieben Quadratmetern und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Innen und Außen – ein spürbarer Mehrwert in dicht bebauten Stadtquartieren. Der Faltmechanismus arbeitet wie eine Ziehharmonika: Die Glaselemente werden seitlich aufgefaltet und platz­sparend geparkt.

Optisch fügen sich die Anlagen harmonisch in die Architektur ein. Passend zu den Holzfassaden fiel die Wahl auf das System Woodline von Solarlux mit Profilen aus Kiefernholz. Das Material vermittelt Wärme, sorgt für schlanke Rahmenansichten und ermöglicht Uw-Werte ab 1,0 W/(m²K) (abhängig von Anlagengröße und Ver­glasung). Selbst an kühlen Tagen lassen sich die Elemente weit öffnen – es entsteht das Gefühl, auf einem Balkon zu sitzen.

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