Dennert Baustoffwelt
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Dennert Baustoffwelt
Nachbarunabhängige Wartung erstmals direkt von unten
Mit einem technischen Kniff beim Neubau eines Seniorenwohnzentrums in Zirndorf (Bayern) macht Dennert den Einsatz thermoaktiver Deckensysteme im mehrgeschossigen Wohnungsbau noch attraktiver:
Anstatt wie üblich über die Fußböden der darüberliegenden Wohnungen, erfolgt hier der Zugriff auf die Raumklimadecke direkt von unten. Damit setzte der Betonfertigteilspezialist bei seinen DX-Therm-Decken erstmals auf eine Kopplungsstrategie, die Wartungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten enorm vereinfacht und rechtliche Hürden sowie erheblichen Abstimmungsaufwand elegant umgeht.
Im Geschossbau werden die Rohrleitungen für Heiz-Kühl-Deckensysteme normalerweise im Fußbodenaufbau der darüberliegenden Wohnung gekoppelt – der dann für eventuelle Reparaturarbeiten geöffnet werden müsste. Daher legten die Auftraggeber der Zirndorfer Eigentumswohnanlage großen Wert darauf, dass die DX-Therm-Anschlüsse direkt über die jeweilige Wohnung erreichbar sind.
Auslässe an der Deckenunterseite dank spezieller Formteile

Alu-Verbundrohr des DX-Therm-Deckensystems mit Auslass an der Deckenunterseite, an der auch Anschluss und die Kopplung mit dem bauseitigen Heizsystem erfolgen.
"Klimadecken im Geschosswohnbau: innovative Kopplung für direkten Systemzugriff" von Dennert Baustoffwelt
Alu-Verbundrohr des DX-Therm-Deckensystems mit Auslass an der Deckenunterseite, an der auch Anschluss und die Kopplung mit dem bauseitigen Heizsystem erfolgen.
Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Kopplung vor und nach dem Ringankerbereich dar. Um der Vorgabe von Anschlüssen an der Deckenunterseite zu entsprechen, entwickelte Dennert eigens einen neuen Aussparungskörper für die Werksschalung. So konnten an den insgesamt 345 verbauten DX-Therm-Elementen je zwei Auslässe präzise an der Unterseite platziert werden.
Die Anbindung erfolgte über eine schlanke Vorwandinstallation an den Innenseiten der tragenden Wände, in der Alu-Verbundrohre vertikal verlaufen. Im Bedarfsfall heißt das: Maximale Rechtssicherheit und Wartungsfreundlichkeit ohne Beeinträchtigung von Eigentum bzw. Privatsphäre anderer Bewohner.
Beschleunigter Bauablauf
Die „Systemumkehr“ bewirkte zudem einen signifikanten Zeitvorteil auf der Baustelle. Da keine Leitungen mehr auf den Rohfußböden der Obergeschosse liegen, entfiel der aufwendige Schutz vor Trittschäden während der Ausbauphase und Fenster- oder Elektroinstallation. Der Innenausbau ging deutlich zügiger und ohne gegenseitige Behinderung vonstatten.
Decken-Leichtgewicht entlastet die Statik
Diese Technik ist in ein nachhaltiges Gesamtkonzept eingebunden: Der dreigeschossige, L-förmige Neubau mit einer Grundfläche von 870 m² (580 m² lange Seite, 290 m² kurze Seite) und 37 Wohneinheiten (12 im EG, 15 im OG, 10 im DG) wurde in Holz-Beton-Hybridbauweise mit schlanken, massiven Holzwänden errichtet – für die sich die DX-Therm-Decke als besonders vorteilhaft erweist:
Sie ist mit einem Gewicht von nur 325 kg/m² im Vergleich zu Standard-Massivdecken (ca. 500 kg/m²) ein echtes Leichtgewicht und entlastet so die Statik der Hybrid-Konstruktion.
Ganzjähriges Wohlfühl-Raumklima
In Kombination mit einer reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaik sorgt das System auf über 2.600 m² Gesamtdeckenfläche für eine hocheffiziente Energieversorgung bei hohem Wohnkomfort. Die künftigen Bewohner des Seniorenwohnzentrums, das Ende 2026 fertiggestellt wird, profitieren im Winter von sanfter Strahlungswärme und im Sommer von einer zugluftfreien, sanften Kühlung.
Weitere Informationen unter www.dennert-hybridbau.de und via Kontaktformular.
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