Argelith Bodenkeramik
H. Bitter GmbH
Schledehauser Str. 133
49152 Bad Essen
Deutschland
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Bodenbeläge Bodenfliesen Keramikböden Mineralische Bodenbeläge Fliesenböden Fliesen-Bodenbeläge Keramik-Bodenbeläge Fliesen Böden Verlegung Großküche Küche Feinsteinzeug-Fliesen Dekorplatten Fliesen-Formteile Fliesen-Verlegeprodukte Fliesen-Verlegung antibakterielle Fliesen Keramik-BelägeEine Frage von Nutzungsdauer, Instandhaltung und Lebenszykluskosten
Bei der Planung von Industrieböden stehen Architekten und Fachplaner häufig vor der Entscheidung zwischen keramischem Feinsteinzeug und einer Epoxid- oder PU-Beschichtung. Die Nutzungsdauer und die erforderlichen Instandhaltungsintervalle von Beschichtungen und keramischen Bodensystemen hängen unter anderem von Beanspruchung, Untergrund, Systemaufbau, Verlegequalität, Reinigung und Wartung ab. Für langfristig genutzte Industrieflächen kann eine projektspezifische Lebenszyklusbetrachtung sinnvoll sein.
Der entscheidende Unterschied: Werkstoff statt Verschleißschicht
Bodenbeschichtungen schützen den Untergrund über eine wenige Millimeter starke Nutzschicht. Ihre Leistungsfähigkeit hängt daher wesentlich von der Qualität dieser Schicht und deren dauerhaftem Verbund mit dem Untergrund ab. Keramische Industriebodensysteme aus Argelith Feinsteinzeug basieren dagegen auf einem hochverdichteten Werkstoff mit Materialstärken von bis zu 18 mm. Eigenschaften wie Verschleißfestigkeit, chemische Beständigkeit und Rutschhemmung sind dabei dauerhaft im Material verankert.
Beschichtungen können je nach Beanspruchung im Laufe der Jahre Verschleißerscheinungen, Risse oder Haftungsprobleme entwickeln. Keramische Industrieböden setzen dem einen robusten, hochbelastbaren Werkstoff gegenüber, dessen Funktionsmerkmale über lange Nutzungszeiträume erhalten bleiben. Gleichzeitig ermöglicht das modulare System bei Bedarf eine lokale und planbare Instandsetzung einzelner Bereiche, ohne die gesamte Fläche sanieren zu müssen.
Die Argelith mvtec®-Technologie: Unterstützung hygienischer Anforderungen in Produktionsbereichen
Nicht jede keramische Fliese ist für industrielle Anwendungen geeignet. Entscheidend sind spezifische Materialeigenschaften, die auf die besonderen Belastungen in Produktionsumgebungen abgestimmt sind. Die microverdichtete mvtec®-Technologie von Argelith Feinsteinzeug reduziert u. a. die Schmutzanhaftung und erleichtert die Reinigung erheblich. Argelith Feinsteinzeug ist quasi porenfrei und hat eine sehr geringe Wasseraufnahme. Dies ermöglicht eine wirtschaftliche Unterhaltsreinigung auch bei hohen Anforderungen an die Trittsicherheit (R11 bis R13). Die dichte Oberfläche kann – abhängig von Verschmutzung, Reinigungsverfahren und Betriebsbedingungen – die Unterhaltsreinigung erleichtern.
Hohe mechanische Belastbarkeit und Säurebeständigkeit
Industrieböden müssen täglich hohen Roll-, Stoß- und Punktlasten standhalten und gleichzeitig einfach, sicher und chemikalienbeständig zu reinigen sein. Staplerverkehr, Palettenhandling und schwere Produktionsanlagen stellen hohe Anforderungen an Boden und Oberfläche.
Hochwertiges Feinsteinzeug von Argelith mit der eingebrannten mvtec®-Technologie bietet:
Hohe Biegefestigkeit und Bruchlast: Geringe Beschädigungen, geringere Reparatur- und Instandhaltungskosten, seltene Produktionsstillstände
Abriebfestigkeit: Sichere Aufnahme von Rollverkehr, wenig Verschleiß
Dauerhaft ansprechende Optik: Farbstabilität und keine „Flicken“
Langfristige Werterhaltung der Bodenfläche
In Verbindung mit einer hochwertigen Epoxidharzfuge entsteht ein dichtes und chemisch resistentes Bodensystem, das sich insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bewährt hat.
Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus
Für Investoren und Betreiber ist nicht allein die Erstinvestition entscheidend, sondern die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer des Bodens. Während Beschichtungssysteme häufig nach wenigen Jahren Sanierungsmaßnahmen erfordern, erreichen keramische Industrieböden regelmäßig Nutzungszeiten von mehr als 30 Jahren. Bei Sanierung oder Erneuerung von Beschichtungen kommen dabei weitere Kostenfaktoren hinzu: Produktionsstillstände und Betriebsunterbrechungen, erhöhter Koordinationsaufwand sowie wiederkehrende Sanierungszyklen belasten das Budget zusätzlich und werden bei der Erstinvestition oft unterschätzt. Eine Lebenszyklusbetrachtung zeigt daher häufig deutliche wirtschaftliche Vorteile für keramische Bodensysteme.
Nutzungsdauer, Instandhaltung und Materialeinsatz
Für die Bewertung eines Bodens über seinen Lebenszyklus sind unter anderem Nutzungsdauer, Beanspruchung, Instandhaltungsbedarf, Reparaturmöglichkeiten sowie Herstellung und Rückbau relevant. Bei geeigneter Auslegung und fachgerechter Verlegung können keramische Industrieböden für langfristig genutzte Industrieflächen eine Option sein. Produktbezogene Umweltinformationen sind in den verfügbaren Umweltproduktdeklarationen dokumentiert.
Fazit
Beschichtungssysteme können in bestimmten Anwendungsfällen eine geeignete Lösung darstellen, insbesondere bei kurzen Nutzungszeiträumen oder speziellen Sanierungsaufgaben. Für langfristig ausgelegte Industriegebäude, bei denen Belastbarkeit, Hygiene, Betriebssicherheit und Lebenszykluskosten im Vordergrund stehen, bieten keramische Industrieböden jedoch erhebliche Vorteile. Die Leistungsfähigkeit basiert nicht auf einer aufgetragenen Verschleißschicht, sondern auf den Eigenschaften des Werkstoffs selbst.
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Zertifizierungen und Nachweise
DIN EN 14411, Anhang G – Keramische Fliesen und Platten
Rutschhemmung nach DIN 16165, Anhang B (R10 – R13 V10)
HACCP-konforme Lösungen für hygienisch sensible Bereiche
Umweltproduktdeklarationen (EPD) verfügbar
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