Remmers Gruppe SE
Bernhard-Remmers-Str. 13
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Werkmörtel Anstrichmittel Beschichtungen Mörtel Abdichtungen Zement-Mörtel Dichtungsschlämmen Lacke Sanierung Wände Imprägniermittel Beton-Instandsetzungen Abdichtmassen Imprägnierung Renovierungen Ausgleichs-Spachtel Grundierung Putzmörtel Mineralische Beschichtungsstoffe Lasuren Mineralische Untergründe Bitumen-Dickbeschichtung Bitumen-Kalt-Spachtelmassen und -Dickbeschichtungen Kunststoffmodifizierte DickbeschichtungenSeit 2000 würdigt der Bernhard Remmers Award herausragende Projekte, die architektonische Qualität, konstruktive Intelligenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhandener Bausubstanz zusammenführen. Ein Ansatz, der angesichts knapper Ressourcen, steigender Baukosten und der wachsenden Bedeutung der Umbaukultur zunehmend an Relevanz gewinnt. Bewertet von der hochkarätig besetzten Fachjury wurden diesmal über 50 Einreichungen aus vier Ländern – unterteilt in die Kategorien Baudenkmalpflege Bauen im Bestand, und Holz-/Hybridbau sowie einen Sonderpreis.
Die Siegerprojekte:
Deutsches Meeresmuseum Stralsund – Kategorie Baudenkmalpflege

Sieger in der Kategorie Baudenkmalpflege: Sanierung und Erweiterung des historischen Katharinenklosters zum Deutschen Meeresmuseum durch Reichel Schlaier Architekten GmbH.
"Erhalten. Weiterdenken. Weiterbauen." von Remmers Gruppe SE
Sieger in der Kategorie Baudenkmalpflege: Sanierung und Erweiterung des historischen Katharinenklosters zum Deutschen Meeresmuseum durch Reichel Schlaier Architekten GmbH. © Brigida González
Mit der Sanierung und Erweiterung des historischen Katharinenklosters entwickelten die Reichel Schlaier Architekten GmbH (Stuttgart) ein komplex gewachsenes Ensemble behutsam weiter. Rückbau, Neuordnung und gezielte Ergänzungen machen die unterschiedlichen Bauphasen des Bestands wieder ablesbar und integrieren zugleich neue Nutzungen wie Großaquarien. Die Jury würdigt hier „eine zeitgenössische Architektur, die die Seele des Bestands respektiert“.
Weitere Informationen: remmers.com/de/meeresmuseum-stralsund
Kolk 17 Figurentheater Lübeck – Kategorie Bauen im Bestand

Sieger in der Kategorie Bauen im Bestand: Neuordnung und Weiterentwicklung des Theaterensembles - geplant durch Konermann Siegmund Architekten BDA.
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Sieger in der Kategorie Bauen im Bestand: Neuordnung und Weiterentwicklung des Theaterensembles - geplant durch Konermann Siegmund Architekten BDA. © Alexander de Cuveland
Mitten im dichten Gefüge der Lübecker Altstadt organisierten Konermann Siegmund Architekten BDA (Hamburg) ein vielschichtiges Ensemble aus Bestandsbauten und Neubauten neu. Durch denkmalgerechte Sanierung, selektiven Ersatz und eine präzise gesetzte Erschließung entstand ein leistungsfähiger Kulturstandort. Historische Substanz und zeitgenössische Eingriffe treten dabei bewusst in Dialog. Laut Urteil der Jury eine „herausragende Leistung“, insbesondere im sensiblen Umgang mit Raum, Material und Kontext.
Weitere Informationen: remmers.com/de/kolk17
Dachaufstockung und Sanierung einer denkmalgeschützten Wohnanlage in Hamburg – Kategorie Holz-/Hybridbau

Sieger in der Kategorie Holz-/Hybridbau: Zweigeschossige Dachaufstockung und denkmalgerechte Sanierung eines Wohngebäudes in Hamburg, geplant von Trutz von Stuckrad Penner Architekten.
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Sieger in der Kategorie Holz-/Hybridbau: Zweigeschossige Dachaufstockung und denkmalgerechte Sanierung eines Wohngebäudes in Hamburg, geplant von Trutz von Stuckrad Penner Architekten. © Andrew Alberts
Die von Trutz von Stuckrad Penner Architekten (Berlin) geplante Weiterentwicklung einer genossenschaftlichen Wohnanlage in Innenstadtlage verbindet Substanzerhalt mit Nachverdichtung: Eine zweigeschossige Dachaufstockung in Holz-Stahl-Hybridbauweise ergänzt das Ensemble um neuen Wohnraum. Parallel wurde die historische Bausubstanz instandgesetzt und gestalterisch präzisiert. Die Jury hebt hier den „souveränen Umgang mit der denkmalgeschützten Bausubstanz“ hervor.
Kirche Canitz – Neue Mitte – Sonderpreis

Sonderpreis: Revitalisierung und Wiederaufbau zur neuen Ortsmitte nach den Plänen von Peter Zirkel GvA mbH.
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Sonderpreis: Revitalisierung und Wiederaufbau zur neuen Ortsmitte nach den Plänen von Peter Zirkel GvA mbH. © Till Schuster
Aus einer stark geschädigten Dorfkirche entstand durch Wiederaufbau und gezielte Eingriffe ein neuer sozialer Mittelpunkt. Der Entwurf von Peter Zirkel GvA mbH (Dresden) verbindet behutsame Sicherung der historischen Substanz mit klar formulierten, zeitgenössischen Ergänzungen und schafft so einen offenen Raum für Begegnung und Nutzung. Die Jury spricht dabei von der „Verbindung von Historischem und Modernem par excellence“.
Die Jury

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Alle eingereichten Bewerbungen und Projektvorschläge wurden einer unabhängigen Fachjury zur Bewertung vorgelegt. Mit großer Sorgfalt und einem geschulten Blick für Qualität, Innovation und Authentizität prüfte sie sämtliche Beiträge und wählte die Preisträger in den jeweiligen Kategorien aus.
Das Preisgericht bestand aus anerkannten Experten, die über fundierte Fachkenntnisse, langjährige Erfahrung und eine ausgeprägte Leidenschaft für Baukultur verfügten. Durch ihre Expertise stellten sie sicher, dass zukunftsweisende und herausragende Projekte die verdiente Anerkennung erhielten.
Axel-Heinrich Mutert | Architekturbüro Mutert - VFA Vizepräsident
Axel H. Mutert ist freischaffender Architekt und Stadtplaner mit eigenem Büro in Bramsche. Sein Schaffen ist geprägt von internationaler Architektur, interdisziplinärer Zusammenarbeit und langjährigem Engagement in der Berufspolitik – unter anderem als Vizepräsident der VFA Deutschland und Vertreter im Architects’ Council of Europe (ACE).
Michael Schuster | DBZ Chefredakteur
Michael Schuster ist seit Juli 2022 Chefredakteur der DBZ und gehört zur Geschäftsleitung des Bauverlags. Vor seinem Einstieg war er über 20 Jahre lang in Führungsrollen im Bereich Vertrieb und Marketing bei Herstellern von Bauprodukten tätig.
Claudia Kruschel-Bücker | Partnerin bei Schlotter und Kruschel Architekten GbR
Claudia Kruschel-Bücker ist Dipl.-Architektin ETH und Mitglied im BDA sowie der Architektenkammer Berlin. Nach dem Architekturstudium an der ETH Zürich verfügt sie über mehr als 25 Jahre Erfahrung in allen Leistungsphasen, mit Schwerpunkt auf Bauen im Bestand und Denkmalpflege. Seit 2020 ist sie Partnerin im Berliner Architekturbüro BASD. Zu ihren aktuellen Projekten zählen die Sanierung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom und die Umnutzung der denkmalgeschützten Trabrennbahn Karlshorst. Ihre Arbeit zeichnet sich durch kontextbewusste Transformation und gestalterische Sorgfalt im Umgang mit historischer Bausubstanz aus.
David Cook | Gründungspartner des Architekturbüros haascookzemmrich STUDIO2050
David Cook war von 1995 bis 2012 Projektpartner und später Partner bei einem international tätigen Architekturbüro und verantwortete komplexe Kultur‑, Bildungs‑, Forschungs‑ und Verwaltungsbauten sowie internationale Masterplanungen. 2012 gründete er gemeinsam mit Partnern ein eigenes Architekturstudio mit Projekten im In‑ und Ausland. Neben seiner praktischen Tätigkeit engagiert sich Cook in Lehre und Diskurs, unter anderem als Gastprofessor für Architektur in den USA. Zudem war er als Kurator an einer erfolgreichen Wanderausstellung zu nachhaltiger Architektur beteiligt.
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