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Als städtebauliches Bindeglied im Westfield Hamburg‑Überseequartier zeigt Eleven Decks, wie anspruchsvoller Wohnungsbau in verdichteten Innenstadträumen gelingen kann.
"Eleven Decks: Ein neues Stück Stadt" von Solarlux
Als städtebauliches Bindeglied im Westfield Hamburg‑Überseequartier zeigt Eleven Decks, wie anspruchsvoller Wohnungsbau in verdichteten Innenstadträumen gelingen kann. © Daniel Sumesgutner für Solarlux GmbH
Hochwertiger urbaner Wohnungsbau in der Hamburger HafenCity
Auf einem Teilareal des Westfield Hamburg‑Überseequartiers entstand mit Eleven Decks ein neues Stück Stadt. Der insgesamt rund 31.600 Quadratmeter umfassende Gebäudekomplex umfasst 306 Wohneinheiten. Eine besondere Herausforderung war die lärmbelastete Lage im Hafenquartier sowie die hohen Brandschutzanforderungen – teilweise bis zum Hochhausbereich. „Die hochkomplexe Fertigteilfassade löste diese Themen“, erläutert Architekt Carsten Roth, „sie ist gebauter Brandschutz und schützt vor Lärmimmissionen durch bewegliche Prallscheiben.“
Verglaste Loggien

Als filigrane Prallscheiben in die Loggien integriert, dienen die Systeme Proline T und Proline T Mega von Solarlux dem Schallschutz und verbessern zugleich als Windschutz die Aufenthaltsqualität.
"Eleven Decks: Ein neues Stück Stadt" von Solarlux
Als filigrane Prallscheiben in die Loggien integriert, dienen die Systeme Proline T und Proline T Mega von Solarlux dem Schallschutz und verbessern zugleich als Windschutz die Aufenthaltsqualität. © Daniel Sumesgutner für Solarlux GmbH

Entscheidend für die Wahl des Schiebe‑Dreh‑Systems Proline T war der durchdachte Öffnungsmechanismus, der auch die sichere Reinigung von außen ermöglicht.
"Eleven Decks: Ein neues Stück Stadt" von Solarlux
Entscheidend für die Wahl des Schiebe‑Dreh‑Systems Proline T war der durchdachte Öffnungsmechanismus, der auch die sichere Reinigung von außen ermöglicht. © Daniel Sumesgutner für Solarlux GmbH
Als raumhohe oder auf Stahlbetonbrüstungen montierte Prallscheiben kamen die Schiebe‑Dreh‑Systeme Proline T und – für höhere statische Anforderungen – Proline T Mega von Solarlux zum Einsatz. Je nach Ausführung erreichen sie ein bewertetes Schalldämmmaß Rw von bis zu 30 dB.
Dank schmaler Rahmenprofile und senkrecht rahmenloser Verglasungen ermöglichen sie eine hohe Transparenz und eröffnen insbesondere aus den oberen Geschossen ungehinderte Ausblicke.
Für die Architekten war vor allem der durchdachte Öffnungsmechanismus ausschlaggebend: Oben eingehängt und unten in einer barrierefreien Bodenschiene geführt, lassen sich die Glaselemente leicht zur Seite schieben und um 90 Grad herausdrehen. So können sie auf ihrer Außenseite gefahrlos gereinigt und platzsparend als schmales Glaspaket geparkt werden.
Systemwahl nach Windlastzonen
Ein wesentlicher technischer Aspekt war die projektspezifische Anpassung der Verglasungen an die unterschiedlichen Windlastzonen der Fassade. Dies wurde durch das modulare Baukastenprinzip ermöglicht, auf dem die Produktlinie basiert. Bei Eleven Decks sind die Windlasten in den Randbereichen und in den oberen Geschossen deutlich höher als im sogenannten Regelbereich der Fassadenmitte. Diese Unterschiede wurden konstruktiv berücksichtigt: Im Regelbereich kam das System Proline T mit 12 mm starker ESG‑Verglasung zum Einsatz, während in den exponierten Zonen sowie ab dem 7. Obergeschoss die verstärkte Systemvariante Proline T Mega verwendet wurde. Deren statisch optimierte Rahmenprofile und die 15 mm starke ESG‑Verglasung – gewählt unter Berücksichtigung der maximal zulässigen Spannung – gewährleisten die erforderliche Stabilität bei einem maximalen Windsog von –1,9 kN/m².
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