Das Unsichtbare entscheidet: 5 technische Details hinter rahmenloser Architektur

burckhardt's glide - das rahmenlose Fenster

Großzügige Glasflächen, fließende Übergänge und möglichst wenig sichtbare Rahmen prägen die moderne Architektur. Was auf den ersten Blick leicht und selbstverständlich wirkt, ist technisch jedoch anspruchsvoll: Je reduzierter die sichtbare Konstruktion, desto wichtiger werden die Details dahinter.

Rahmenlose Verglasungen zeigen besonders deutlich, wie eng Architektur, Funktion und Technik miteinander verbunden sind. Worauf kommt es bei der Planung an?

1. Schlanke Ansichten brauchen durchdachte Konstruktionen

Wenn möglichst viel Glas und möglichst wenig Rahmen sichtbar sein sollen, kommt es auf jedes Detail an. Beim rahmenlosen Schiebefenstersystem burckhardt’s glide sind die Mittelprofile beispielsweise mit Ansichts­breiten von 38 Millimetern erhältlich. Gleichzeitig übernehmen die Profile wichtige Funktionen für Dich­tig­keit und Bedienbarkeit.

2. Entwässerung darf unsichtbar sein – aber nicht nebensächlich

Bei bodentiefen Verglasungen ist die kontrollierte Wasserführung ein entscheidendes Detail. Das Ent­wässe­rungs­system von burckhardt’s glide ist direkt auf den Rahmen abgestimmt. Wasser kann aus den verschiedenen Laufschienen und Kammern kontrolliert abgeführt werden. Je nach baulicher Situation lassen sich zusätzlich Vorsatzrinnen integrieren.

3. Barrierefreie Übergänge verändern das Detail

Wenn Innen- und Außenraum optisch miteinander verschmelzen sollen, wird die Schwelle zur wichtigen Schnittstelle. burckhardt’s glide bietet dafür unterschiedliche Schwellenausführungen, z. B. die Ausführung „free“: Hier ist die Laufmechanik trotz geringer Bautiefe im Blendrahmen untergebracht, sodass ein schwellen­loser, bodengleicher Übergang möglich ist.

4. Die Ecke wird zur architektonischen Chance

Eine Verglasung muss nicht zwangsläufig an einem sichtbaren Eckpfosten enden. Pfostenfreie Ecklösungen ermöglichen offene Ecken und schaffen einen nahezu ununterbrochenen Blick nach außen. Dabei sollte die gewünschte Öffnungs- und Bewegungsfolge bereits in der Planung berücksichtigt werden.

5. Materialwahl beeinflusst mehr als die Optik

Bei burckhardt’s glide bestehen die für die Wärmedämmung relevanten Profile durchgehend aus glas­faser­ver­stärk­tem Kunststoff (GFK). Der Werkstoff verbindet hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und einer hohen thermischen Isolierfähigkeit. Gleichzeitig weist GFK eine deutlich geringere Wärmeausdehnung als Aluminium auf.

Minimalismus entsteht nicht dadurch, dass man Details weglässt – sondern dadurch, dass man sie durchdacht löst.

Genau hier liegt die Herausforderung moderner rahmenloser Verglasungen: Die Technik soll zuverlässig funktionieren, während sie sich architektonisch möglichst zurücknimmt. So wird aus einem Fenster mehr als eine Öffnung in der Fassade – es wird ein verbindendes Element zwischen Architektur, Raum und Umgebung.

burckhardt’s glide – rahmenlose Verglasung für anspruchsvolle Architektur.

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burckhardt's glide verbindet auf einzigartige Weise Funktion, Komfort und Design. Es ist das erste rahmenlose Schiebefenstersystem, das mit dem MINERGIE-P Zertifikat ausgezeichnet wurde. Mit einem U-Wert von 0,80 W/(m²K) entspricht es dem Passivhaus-Standard. Fließende Übergänge, klare Linien und lichtdurchflutete Räume stehen für moderne und zeitlose Raumkonzepte.

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