Böen im Griff: Wie LET Sonnensegel dem Wind die Stirn bieten

LET Sonnensegel

Wind ist der größte Gegner jeder textilen Beschattung. Lose Tücher flattern, schlagen gegen die Konstruktion und müssen bei aufziehendem Wetter oft händisch eingefahren werden – ein Risiko, das viele Planer von textilem Sonnenschutz abschreckt. Gerade auf Dachterrassen, an der Küste oder in exponierter Lage kann Wind schnell vom Komfortfaktor zum Ausschlusskriterium werden. LET Sonnensegel begegnet genau diesem Problem mit einer Mechanik, die Windlast nicht bekämpft, sondern kontrolliert abfedert.

Die Feder, die Böen abfängt

Im Zentrum jeder LET-Konstruktion sitzt eine integrierte Feder in der Tuchwelle. Trifft eine Böe auf das gespannte Segel, nimmt die Feder die Kraft auf und gibt das Zugseil kontrolliert frei. Nach der Böe spannt sich das Tuch von selbst wieder straff. Die Federmechanik nimmt Lastspitzen aus Böen auf, statt sie unmittelbar an die Befestigungspunkte weiterzugeben.

Automatisch sicher: der Windsensor

Reicht die Federmechanik nicht mehr aus, übernimmt der Wind­sensor. Der Auslösewert ist ab Werk auf Windstärke 7 (50–61 km/h) eingestellt und lässt sich objektbezogen anpassen. Das manuelle Einfahren bei aufziehendem Wind entfällt damit im Regelbetrieb. Die projektbezogene Auslegung nach Windzone und Einbausituation bleibt Sache der Planung.

Praxisbeispiel: Of Eden an der Spree

Wie sich das bewährt, zeigt das Restaurant Of Eden in Berlin: Die Terrasse liegt in einer Häuserschneise direkt am Spreeufer, wo ständig Wind zieht – Sonnenschirme kamen für die Architektin aus gestalterischen Gründen ohnehin nicht infrage. Das maßgefertigte Sonnensegel beschattet die Terrasse zuverlässig, ordnet sich der Architektur unter. Es fährt bei Wind automatisch über den Windwächter ein, ohne den Blick auf Spree und Oberbaumbrücke zu verstellen.

Technik vollständig in der Welle verborgen

Motor, Federpaket und Elektronik sitzen vollständig verborgen in der Welle, es gibt also keine frei liegenden Bau­teile, die dem Wind Angriffsfläche bieten. Die Federmechanik spannt das Tuch nach jeder Böe selbsttätig nach. Zum Einsatz kommen imprägnierte Gewebe; LET fertigt Sonnensegel seit 1999.

Wer Wind bislang als Ausschlusskriterium für textile Beschattung gesehen hat, sollte sich die Technik hinter LET Sonnensegel ansehen: Sie macht aus einem strukturellen Risiko ein automatisiertes System mit geringer Be­las­tung für das Gebäude.

Entdecken Sie weitere Details unter let-sonnensegel.com und im LET-Katalog. Oder lassen Sie sich von den LET-Referenzen inspirieren.

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