Altbauwände: hohlraumfrei dämmen, entfeuchten, Salze binden

HAGA

Unebenes Mauerwerk erschwert die vollflächige, hohlraumfreie Verklebung starrer Dämm­platten. Der kapillar­aktive, mineralische Dämm- und Entfeuch­tungs­putz HAGA Biotherm löst dieses Problem durch seine Anschmieg­samkeit. Er vereint vier wichtige Funktionen in einem Arbeits­gang: hohlraum­freier Unter­grund­ausgleich, Wärme­schutz, aktive Mauer­entfeuchtung und Ein­lagern schäd­licher Salze. Der Spezial­putz eignet sich für Fassaden und Innen­räume und ist in Baustoff­klasse A1 eingestuft. Mit seinem pH-Wert von 12 wirkt er stark schimmel­hemmend.

Die mineralische Trocken­mischung besteht aus Weißkalk und Weiß­zement als Binde­mittel sowie faserfreien Leichtzu­schlag­stoffen (auf Wunsch auch zementfrei).

Aktive Mauerentfeuchtung und Schutz vor Salzen

Ab einer Schichtstärke von 6 cm kann der diffusionsoffene Putz für die Feuchteregulierung (Wasser­dampf­diffusion ca. 8 µ) und zur Beseitigung von Salz­aus­blühungen einge­setzt werden. Punktuell auftretende Feuchtig­keit verteilt sich über die ganze Mauer­fläche und wird sukzessive an die Luft abgegeben.

Starke Dämmleistung schon ab 3 cm Schichtstärke

Mit einer Wärmeleitzahl von nur 0,06 W/mK weist HAGA Biotherm hervor­ragende Dämm­eigen­schaften auf. Eine 3 cm starke Schicht kann den Wärme­verlust auf altem Mauer­werk nach Hersteller­angaben um circa 40 % reduzieren; der Wert ist abhängig vom Ausgangs­zustand des Bauteils und der jeweiligen Konstruktion. Möglich sind Schicht­stärken bis 20 cm.

Schwachstelle Elektroleitungen

Dank seiner niedrigen Wärmeleitzahl lassen sich mit dem anpassungs­fähigen Mörtel auch in wärme­brücken­empfindlichen Bereichen – wie zu verputzenden Elektro­leitungen – Undichtig­keiten und damit einhergehende Energie­verluste vermeiden.

Verarbeitung manuell oder maschinell

HAGA Biotherm kann per Hand und maschinell in Schichten von bis zu 5 cm pro Arbeits­gang aufgetragen werden. Für eine gute Haftung muss vorher ein mineralischer Grund­putz angeworfen werden. Alle Unter­gründe müssen dauerhaft tragfähig, stabil, sauber, trocken und fettfrei sein. Speziell geeignet sind Bruch­steine, Stampf­beton, Riegel- und Fachwerk­bauten sowie gängige Mauer­werke. Auch alte mineralische, tragfähige Putz­unter­gründe sind möglich.

Für die Oberflächen­gestaltung mit HAGASIT Edelputz oder CALKOSIT Sumpf­kalkputz steht eine Vielzahl an Farben und Strukturen bereit. Die HAGA-Kalkputze sind nach Hersteller­angaben sorten­rein rück­baubar und können bei entsprechender Trennung und verfügbaren Verwertungs­wegen recycelt werden.

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