Produktinformation 6 von 7
Lastabtragende Traversensysteme aus Mehrschichtplatten nach DIN EN 636-3. Diese Unterkonstruktionen für den Trockenbau dienen zur Befestigung von Installationsgeräten, Oberschränken, Hängeregalen, Heizkörpern, Bildern, Regalen, Leuchten, Rammschutz u.v.m.

Traversen

Alle Traversensysteme bestehen aus Mehrschichtplatten nach DIN EN 636-3 und verfügen über die Zulassung für BFU 100 nach DIN 68 705-3. Bau-Furniersperrholz 100, wasserbeständig verleimt, für statisch besonders beanspruchte Bauteile.

Die Holztraversen sind ausreichend mit der Beplankung zu verschrauben, Hohlräume sind zu vermeiden. Der Einbau in klassifizierte Wandsysteme, deren Baustoffe der Baustoffklasse A entsprechen müssen, ist nicht zulässig.

FELKO Deckentraverse FDT©

Die FELKO Deckentraverse FDT lässt sich einfach mit einem Klick druckfest ohne Verschraubung in alle gängigen Deckenraster integrieren und gewährleistet eine Traglast-Aufnahme von bis zu 12 kg.

Eigenschaften

Traglast-Aufnahme von bis zu 12,0 kg je Traverse

Einfache und schnelle Einlegemontage ohne Verschraubung

Für Gipskarton-, Akustik-Abhangdecken und Holzwolle-Leichtbauplattendecken geeignet

Modulare Einzel- oder Reihenverlegung

Vollflächige Verlegung in Deckenflächen

Befestigung von zusätzlichen Deckenlasten

Anwendungsbereiche

Für Gipskartondecke, Akustikdecke und Glattdecke sowie HWL-Plattendecke

Lokale Schaffung eines Schraubrechts zur Befestigung von zusätzlichen Deckenlasten für Ein- und Anbauteile.

Einfache und schnelle Integration als Einlegekassette in die Unterkonstruktion bauseitiger Trockenbau-Deckensysteme zur Traglast-Aufnahme von bis zu 12,0 kg für:

Einzellasten, z. B. Pendelleuchten

Strecklasten, z. B. Langfeldleuchten

Einbauteile, z. B. Lautsprecher, Aussparungenoder Löcher zulässig

Einlegemontage

Die Befestigung der Traverse an den CD-Profilen erfolgt formschlüssig mittels Klemmbügeln, die in den Umbug der CD-Profile gehängt werden – Ganz ohne Verschrauben.

Die Klemmbügel sind versetzt angeordnet. „Streckenlasten” können dadurch über mehrere Traversen dicht an dicht verlegt werden.

Die Höhe der Deckentraverse entspricht der Höhe eines CD 60/27-Profils und schließt eben mit der Unterseite der Unterkonstruktion ab.

Je nach Abstand der CD-Profile längs oder quer einbaubar.

Durch Beplankung, Verspachtelung, Grundierung und Farbauftrag innerhalb der Deckenscheibe dicht eingeschlossen.

Deckentraverse FDT© 300 x 333 mm

Bestehend aus einer Holz-Mehrschichtplatte (ThebaultTEBOPIN III, Nutzungsklasse 3) mit über Eck gepressten Haltebügeln aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech.

An den vier Haltebügeln befinden sich je zwei Klemmbügel, die zur Befestigung der Traverse genau in den Umbug der CD-Profile passen.

Für Achsabstand je Drehrichtung

300 oder 333 mm

Aufbauhöhe Holz-Traverse

27 mm (= CD 60/27-Profil)

Format Mehrschichtplatte

240 x 273 x 15 mm

Materialstärke Stahlblech

0,7 mm

Traglast-Aufnahme je Traverse

max. 12,0 kg

Eigengewicht

0,57 kg

Deckentraverse FDT© 400 x 500 mm

Variante 01: Bestehend aus einer Holz-Mehrschichtplatte (Thebault TEBOPIN III, Nutzungsklasse 3) mit über Eck gepressten Haltebügeln aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech.

Variante 02: Bestehend aus einer Siniat Duripanel Holz-Zementplatte A2 mit über Eck gepressten Haltebügeln aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech.

An den vier Haltebügeln befinden sich je zwei Klemmbügel, die zur Befestigung der Traverse genau in den Umbug der CD-Profile passen.

Variante 01

Für Achsabstand je Drehrichtung

400 oder 500 mm

Aufbauhöhe Holz-Traverse

27 mm (= CD 60/27-Profil)

Format Mehrschichtplatte

340 x 440 x 15 mm

Materialstärke Stahlblech

0,7 mm

Traglast-Aufnahme je Traverse

max. 12,0 kg

Eigengewicht

1,30 kg

Variante 02

Für Achsabstand je Drehrichtung

400 oder 500 mm

Aufbauhöhe Holz-Traverse

27 mm (= CD 60/27-Profil)

Format Mehrschichtplatte

340 x 440 x 16 mm

Materialstärke Stahlblech

0,7 mm

Traglast-Aufnahme je Traverse

max. 10,0 kg

Eigengewicht

3,04 kg

Deckentraverse FDT© 600 x 400 mm

Variante 01: Bestehend aus einer Holz-Mehrschichtplatte(Thebault TEBOPIN III, Nutzungsklasse 3) mit über Eck gepressten Haltebügeln aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech.

Variante 02: Bestehend aus einer Siniat Duripanel Holz-Zementplatte A2 mit über Eck gepressten Haltebügeln aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech.

An den vier Haltebügeln befinden sich je zwei Klemmbügel, die zur Befestigung der Traverse genau in den Umbug der CD-Profile passen.

Variante 01

Für Achsabstand je Drehrichtung

600 mm

Aufbauhöhe Holz-Traverse

27 mm (= CD 60/27-Profil)

Format Mehrschichtplatte

540 x 400 x 15 mm

Materialstärke Stahlblech

0,7 mm

Traglast-Aufnahme je Traverse

max. 10,0 kg

Eigengewicht

1,88 kg

Variante 02

Für Achsabstand je Drehrichtung

600 mm

Aufbauhöhe Holz-Traverse

27 mm (= CD 60/27-Profil)

Format Mehrschichtplatte

540 x 400 x 15 mm

Materialstärke Stahlblech

0,7 mm

Traglast-Aufnahme je Traverse

max. 10,0 kg

Eigengewicht

4,38 kg

FELKO Traverse CW

Einbau in CW-Profile nach DIN 18182-1 und DIN EN 14195.

Abmessungen 623/245/24/27 oder 30 mm und 623/200/21 ohne Belastungsangaben

Einbau in CW-Profile mit UD-Profil 28/27 mm

Einbau in CW-Profile mit Blechwinkel 30/300/0,7 mm

Weitere Längen und Breiten auf Anfrage

Konsollasten ≤ 0,4 KN/m Wandlänge

Einfach-, Doppel- und Installationswände mit beidseitig einfacher Beplankung

Vorsatzschalen mit einfacher / doppelter Beplankung

Konsollasten >0,4 KN/m ≤ 0,7 KN/m Wandlänge

Einfach- und Installationswände mit beidseitig doppelter Beplankung

-Küchenzeilen, Regalwände

-Heizkörper

-Rammschutz und Handlauf in Kliniken

FELKO Traverse UA

Einbau in UA-Profile 2 mm nach DIN 18182-1 Und DIN EN 14195

Abmessungen 623/300/30 mm und 623/495/30 mm

Weitere Längen und Breiten auf Anfrage

Konsollasten >0,7 KN/m ≤ 1,5 KN/m Wandlänge

Einfach- und Installationswände mit beidseitig doppelter Beplankung

UA-Profile als verstärkte Ständerwerksprofile

Kopf- und Fußanschluss mittels Anschlusswinkel

-Küchenzeilen

-Badezimmermöbel

-Monitore in Krankenhäusern

Für abweichende Konsollasten > 1,5 kN/m ist ein gesonderter Nachweis nach DIN 4103-1 zu führen.

FELKO Traverse UA-M

Einbau in UA-Profile 2 mm nach DIN 18182-1 und DIN EN 14195.

Abmessungen 600/495/30 mm

Einbau in UA-Profile 2 mm

Weitere Längen und Breiten auf Anfrage

-Duschklappsitze

-Monitore und Schulwandtafeln

-Einbau in UA-Profil bis 2,5 kN/m

Für abweichende Konsollasten > 1,5 kN/m ist ein gesonderter Nachweis nach DIN 4103-1 zu führen.

FELKO Traverse UA-M-SG

Einbau in UA-Profile 2 mm nach DIN 18182-1 Und DIN EN 14195

Abmessungen 300/600/30 mm

Weitere Längen und Breiten auf Anfrage

Konsollasten > 1,5 KN/m als Stützgriff

Einfach- und Installationswände mit beidseitig doppelter Beplankung

Vorsatzschalen mit einseitig doppelter Beplankung

UA-Profile als verstärkte Ständerwerksprofile

Kopf- und Fußanschluss mittels Anschlusswinkel

FELKO Blechtraversen

Blechtraverse in CW-Profile nach DIN 18182–1 und DIN EU 14195

Einbau in CW-Profile nach DIN 18182-1 und DIN EN 14195

Weitere Längen und Breiten auf Anfrage

Konsollasten >0,4 KN/m ≤ 0,7 KN/m Wandlänge

FELKO Blechtraverse ohne/mit 18 mm Gipsfaserplatte für den Einbau in Metallständerwände und Vorsatzschalen. Einbau in Wände deren Baustoffe ausschließlich der Baustoffklasse A entsprechen müssen.

Für abweichende Konsollasten > 0,7 kN/m ≤ 1,5 kN/m ist ein gesonderter Nachweis nach DIN 4103-1 zu führen.

Planungsfragen kompakt

Welche Konsollastklassen sind für die Auswahl von Traversen im Trockenbau maßgebend?

Für die Auswahl sind Lastgröße und Hebelarm maßgebend. Leichte Konsollasten bis 0,4 kN/m, mittlere bis 0,7 kN/m und schwere bis 1,5 kN/m können je nach Beplankung und Unterkonstruktion unterschiedlich befestigt werden; höhere oder dynamische Lasten sind gesondert nachzuweisen.

Wann genügt eine Dübelbefestigung ohne Traverse?

Eine Dübelbefestigung ohne Traverse kommt nur für leichte bis mittlere, ruhende Lasten infrage, wenn Beplankung, Dübel und Schrauben dafür geeignet und nachgewiesen sind. Bei punktuellen Lasten mit großem Hebelarm, etwa Heizkörpern oder Hängeschränken, ist eine Traverse oder eine andere Verstärkung vorzusehen.

Wie ist die Lage von Traversen im Trockenbau dauerhaft zu dokumentieren?

Lage, Höhe und zulässige Last der Traversen sind in der Ausführungsplanung festzulegen und vor dem Beplanken maßlich sowie fotografisch zu dokumentieren. Die Unterkonstruktion sollte vor dem Verschließen der Wand geprüft werden; dabei ist auch die vollflächige Auflage der Beplankung an der Traverse zu kontrollieren.

Wie sind Stützklappgriffe im Trockenbau lastgerecht zu befestigen?

Stützklappgriffe benötigen wegen ihrer Ausladung eine nachgewiesene Tragkonstruktion, meist aus raumhohen UA-Profilen, gegebenenfalls ergänzt durch eine Traverse. Anzahl und Querschnitt der Profile richten sich nach der Auskragung; in barrierefreien Sanitärräumen sind zusätzlich die Anforderungen der DIN 18040 und die Herstellerangaben des Systems zu beachten.

Wann sind Holztraversen in Brandschutzwänden zulässig?

Holzwerkstoff-Traversen sind in klassifizierten Wänden nur zulässig, wenn der Verwendbarkeitsnachweis des konkreten Wandaufbaus sie einschließt. Bei Anforderungen an nichtbrennbare Baustoffe sind geeignete Stahltraversen oder andere zugelassene Lösungen vorzusehen; maßgeblich sind das Brandschutzkonzept und die bauaufsichtlichen Nachweise.

Wie ist eine Traverse an die Ständerkonstruktion im Trockenbau anzubinden?

Die Traverse muss die Last über die Ständer in den Baukörper ableiten; die Beplankung allein ist dafür nicht ausreichend. Je nach Last sind CW- oder verstärkte UA-Profile einzusetzen und UA-Profile über geeignete Anschlusswinkel kraftschlüssig an Rohdecke und Rohfußboden anzuschließen.

Welche Befestigungsmittel sind in Traversen vorzusehen?

Befestigungsmittel, Schraubenanzahl, Schraubenlänge und Randabstände sind auf Traversenwerkstoff, Beplankung und Last abzustimmen. Bei Holzwerkstoff-Traversen kommen in der Regel Holzschrauben zum Einsatz; die zulässige Last je Befestigungspunkt ist den Herstellerunterlagen des jeweiligen Systems zu entnehmen.

Welche Zusatzlasten sind an Unterdecken ohne zusätzliche Abhängung zulässig?

Unterdecken dürfen nur die im jeweiligen Systemnachweis festgelegten Zusatzlasten aufnehmen. Leuchten, Lautsprecher und andere schwerere Einzellasten sind in der Regel direkt an der Rohdecke zu befestigen, zusätzlich abzuhängen oder über eine nachgewiesene Deckentraverse in die Unterkonstruktion einzuleiten.

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