Die Komfortlüftung von Meltem kann sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Abhängig von Planung, Gebäudezustand und Ausführung kann sie dazu beitragen, Lüftungswärmeverluste zu reduzieren und den Energiebedarf für die Raumheizung zu senken.

Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für Bauen und Sanieren

Viele Möglichkeiten in der Sanierung

Flexible Einbauvarianten - auch für den Bestand.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Komfortlüftung von Meltem einzubauen.

Vom unauffälligen Einbau in die Wand bis zur leicht zu montierenden Aufputzausführung ist alles möglich.

Mit den verfügbaren Adaptern ist die Kanalführung sehr flexibel.

Projektspezifische Lösungen

Wenn eine klassische Außenwandmontage nicht möglich ist, liefert Meltem das passende System für die Dach-, Keller- und Innenwandmontage.

Welche Lüftungslösung die optimale ist, erarbeiten die Lüftungsexperten bei Meltem projektspezifisch. Dafür steht Kunden und Interessenten ein Planungsteam zur Seite.

Der Planungsservice erstellt einen kostenfreien, individuellen Lüftungsentwurf einschließlich einer Kostenübersicht. Er unterstützt bei der Auswahl einer Lösung, die die baulichen Anforderungen, den voraussichtlichen Energiebedarf und die Kosten berücksichtigt.

Dieser Service kann hier in Anspruch genommen werden: Planungsservice

Planungsfragen kompakt

Wann reicht eine Lüftungsmaßnahme zur Schimmelvermeidung nicht aus?

Eine Lüftungsmaßnahme reicht nicht aus, wenn Schimmel durch Wärmebrücken, kalte Außenbauteile oder andere bauphysikalische Ursachen entsteht. Vor der Planung sind Schadensursache und vorhandener Befall fachgerecht zu untersuchen; gegebenenfalls müssen zusätzlich Dämm- oder Heizungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Welche Randbedingungen sprechen im Bestand für eine dezentrale Lüftung?

Eine dezentrale Lüftung eignet sich besonders, wenn im Bestand kein ausreichender Platz für zentrale Geräte, Kanäle und Durchbrüche vorhanden ist. Zu prüfen sind Außenwand, Wandaufbau, Elektroanschluss, Luftverbund und mögliche alternative Montageorte; die Eignung ist immer systembezogen nachzuweisen.

Wann ist bei einer Sanierung ein Lüftungskonzept zu erstellen?

Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6:2019-12 ist bei Neubauten und lüftungstechnisch relevanten Änderungen erforderlich, etwa beim Austausch von mehr als einem Drittel der Fenster einer Nutzungseinheit oder bei der Abdichtung von mehr als einem Drittel der Dachfläche. Es weist den nutzerunabhängigen Feuchteschutz nach, schreibt aber nicht zwingend eine Lüftungsanlage vor.

Wie werden Räume ohne Außenwand in das Lüftungskonzept eingebunden?

Innenliegende Bäder, WCs und Flure werden über einen Luftverbund mit Überströmöffnungen oder entsprechend ausgeführten Türen eingebunden. Türspalte sind hinsichtlich Luftmenge, Schallschutz und Zugerscheinungen zu prüfen; Querschnitte und Schalldämmung der Überströmelemente legt das Lüftungskonzept fest.

Was ist bei Feuerstätten und dezentralen Lüftungsgeräten zu beachten?

Lüftungsgeräte können im Aufstellraum Unterdruck erzeugen und dadurch Abgase raumluftabhängiger Feuerstätten in den Raum ziehen. Der gemeinsame Betrieb ist nachzuweisen oder durch eine zugelassene Sicherheitseinrichtung abzusichern; der Bezirksschornsteinfeger ist frühzeitig einzubinden. Maßgeblich sind die Feuerungsverordnung des Landes und DIN 1946-6.

Wie wird eine Außenwanddurchführung im WDVS wärmebrückenarm ausgeführt?

Außenwanddurchführungen im WDVS sind mit thermisch entkoppelten oder systemgeprüften Einbaulösungen auszuführen und luft- sowie schlagregendicht an Fassade und Dämmung anzuschließen. Position, Einbauhöhe, Bohrdurchmesser, Gefälle und Hülsenlänge sind vorab anhand der Systemdokumentation festzulegen; Leitungen und Bewehrung müssen vor dem Bohren geortet werden.

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