BMI Deutschland GmbH VEDAG
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Dächer Flachdach Bahnen Warm-Flachdach Abdichtungen Warmdach Bitumen-Bahnen Dachabdichtungssysteme Dachabdichtungen Abdichtungsbahnen Flachdachbahnen Polymerbitumen-Bahnen Schweißbahnen Dachbahnen Polymerbitumen-Schweißbahnen Dach-Dichtungsbahnen Bitumen-Dichtungsbahnen Dämmstoffe Glasvlies-Bitumen-Bahnen Kalt-Selbstklebebahnen Selbstklebebahnen Polymerbitumen-Dach-Dichtungsbahnen gebundene Dämmstoffe Dampfsperren Polymerbitumen-SelbstklebebahnenBauwerksabdichtung
Aus der Serie Flachdachsysteme der Marke VEDAG von BMI Deutschland VEDAG
Bauwerksabdichtung
VEDAG Systemlösungen | Normgerechte und dauerhafte Bauwerksabdichtung
Erdberührte Bauteile wie Fundamente, Kellerwände, Sockelbereiche oder Bodenplatten müssen starken Belastungen durch Wasser und Feuchtigkeit standhalten. Je nach Bauteil und Wassereinwirkung braucht das Gebäude einen angepassten Schutz, damit keine Feuchtigkeit ins Innerste dringt.
Die VEDAG Abdichtungssysteme erfüllen alle Vorgaben der seit 2017 gültigen Normenreihen und richten sich bei Planung sowie Ausführung nach den strengen Bestimmungen für die Abdichtung von befahrbaren Verkehrsflächen (DIN 18532), erdberührten Bauteilen (DIN 18533), Innenräumen (DIN 18534) sowie Behältern und Becken (DIN 18535). VEDAG bietet aufeinander abgestimmte Systemaufbauten aus Bitumen Voranstrichen, kaltselbstklebenden Elastomerbitumenbahnen und Schweißbahnen.
Bauwerksabdichtung | Anwendungsbeispiel
Zweilagiger Abdichtungsaufbau, bei oher Einwirkung von drückendem Wasser W2.2-E
Erdreich
Schutzschicht
schweißbare Elastomerbitumenbahn in Top-Qualität und BlueSpeed-Technologie
thermisch aktivierbare Elastomerbitumenbahnen in Top-Qualität, mit BlueSpeed und Turbo-Technologie
lösemittelfreier Bitumen-Voranstrich (Emulsion)
Unterkonstruktion: Kellerwand mit Ausgleichsputz
Schichtaufbau im Einzelnen
Erdreich
Schutzschicht
Vedatop S5
Vedatop MS 4 mm
Vedasin EV-A
Fachwissen und weiterführende Informationen
Geprüfter Radonschutz
Radon ist ein radioaktives Gas, das aus dem Erdreich austritt und sich in Gebäuden ansammeln kann. Es ist geruchlos und für den Menschen nicht wahrnehmbar. Radium und Uran sind in allen Gesteinen und Böden enthalten. Mal in höherer, mal in geringerer Konzentration. Die Gefahr besteht darin, dass Radon beim Zerfall von Radium entsteht und als Edelgas in die Luft gelangt oder über die Bodenplatte ins Haus.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um bedenkliche Radonkonzentrationen in Gebäuden zu reduzieren und sich vor der Belastung durch Radon zu schützen:
Regelmäßiges Lüften
Absaugen radonhaltiger Bodenluft
Abdichtung von Rissen, Fugen oder Rohrdurchführungen (Eintrittsstellen für Radon) bzw. des Gebäudes zum Erdreich mit Polymerbitumenbahnen von Vedag
Als wirksamen Schutz vor Radon haben sich verschiedene Bahnen von VEDAG bewährt – nachgewiesen durch ein unabhängiges Prüfungsinstitut, das IAF Dresden.
Schutz vor Radon
Sichere Barrierewirkung: Nachgewiesener Schutz gegen konvektiven und diffusiven Radontransport.
Amtlich nachgewiesene Dichtheit: Prüfzeugnisse der IAF Dresden bestätigen den Kennwert R > 3. Sie gelten somit als „radondicht“.
Normkonforme Bauwerksabdichtung und Radonsperre in einem Arbeitsgang.
Weitere Informationen:BRO Radondichte Bahnen
Radondichte Bahnen im Überblick
Vedatop SU
Hochwertige, kaltselbstklebende Unterlagsbahn für mehrlagige Dach- und Bauwerksabdichtungen. Sie eignet sich besonders für eine sichere Verarbeitung ohne offene Flamme, kann direkt auf bestimmten EPS- und PIR-Dämmstoffen verlegt werden und besitzt einen abziehbaren Randstreifen für dichte Nähte.
Vedagard AL-E
Elastomerbitumen-Dampfsperrbahn zum Verschweißen. Sie kombiniert den Radonschutz mit einer sehr hohen Dampfsperrwirkung und ist flexibel, universell einsetzbar sowie ganzjährig verarbeitbar – auch wenn Bauarbeiten unterbrochen werden.
Vedag Twin Estrichbahn
Selbstklebende Bauwerksabdichtung unter Estrich gegen aufsteigende Bodenfeuchte und Radon. Ihre zwei selbstklebenden Randstreifen sorgen für sichere Überlappungen; zudem ist sie mechanisch widerstandsfähig und ohne Flamme verlegbar.
Vedatect PYE PV 200 S5
Robuste Elastomerbitumen-Schweißbahn für mehrlagige Dach- und Bauwerksabdichtungen. Sie zeichnet sich insbesondere durch hohe Rissüberbrückung, Perforationsfestigkeit, dauerhafte Flexibilität und Alterungsbeständigkeit aus.
Vedatect PYE G 200 S4
Flächenstabile, verschweißbare Elastomerbitumenbahn für mehrlagige Abdichtungen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der schnellen, energie- und zeitsparenden Verarbeitung durch BlueSpeed-Technologie sowie auf hoher Nagelausreißfestigkeit und Alterungsbeständigkeit.
Planungsfragen kompakt
Wie wird die Wassereinwirkungsklasse nach DIN 18533 korrekt bestimmt?
Die Wassereinwirkungsklasse wird anhand von Baugrund, Durchlässigkeit, Grundwasserstand, Geländeform und möglicher Wasserstauung bestimmt. Grundlage ist das Baugrundgutachten; eine Dränage darf die Einstufung nur herabsetzen, wenn ihre dauerhafte Funktionsfähigkeit und Wartung gesichert sind. Im Zweifelsfall ist die höhere Beanspruchungsklasse anzusetzen.
Wann sind Bitumenbahnen gegenüber KMB bei erdberührten Bauteilen die geeignetere Wahl?
Bitumenbahnen sind besonders bei höherer Wasserbeanspruchung und einfachen Geometrien geeignet, da sie eine definierte Schichtdicke und bei zweilagiger Ausführung eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten. KMB eignet sich dagegen gut für verwinkelte Bauteile und viele Durchdringungen, erfordert jedoch eine sorgfältige Kontrolle der Trockenschichtdicke auf der Baustelle.
Wann ist ein zweilagiger Abdichtungsaufbau mit Bitumenbahnen erforderlich?
Bei drückendem Wasser der Wassereinwirkungsklasse W2-E ist in der Regel ein zweilagiger Aufbau mit Bitumenbahnen erforderlich; maßgeblich sind die Vorgaben der DIN 18533 und des gewählten Systems. Bei W1-E kann unter den normgerechten Voraussetzungen eine Lage ausreichen, während bei hochwertiger Nutzung auch dort eine zweilagige Ausführung sinnvoll sein kann.
Welche Anforderungen gelten an Untergrund und Voranstrich vor dem Verlegen von Bitumenbahnen?
Der Untergrund muss tragfähig, eben, trocken, frostfrei und frei von losen Teilen, Graten und Kiesnestern sein; Unebenheiten sind auszugleichen. Ein geeigneter Voranstrich verbessert die Haftung und muss vor der Verlegung vollständig getrocknet sein. Zusätzlich sind die Verarbeitungsrichtlinien des Abdichtungssystems zu beachten.
Welche Witterungsbedingungen sind bei der Verarbeitung von Bitumenbahnen einzuhalten?
Bitumenbahnen dürfen nur auf trockenem, frostfreiem und sauberem Untergrund verarbeitet werden; Tau, Reif, stehendes Wasser und Niederschlag sind auszuschließen. Häufig gilt eine Mindesttemperatur von +5 °C, bei kaltselbstklebenden Bahnen abhängig vom Produkt. Verbindlich sind die Verarbeitungsvorgaben des jeweiligen Herstellers.
Ab wann ist ein Radonschutz bei Neubauten erforderlich und wie wird die Dichtheit nachgewiesen?
Bei Neubauten sind nach § 123 StrlSchG Maßnahmen vorzusehen, die den Radonzutritt wirksam verhindern oder erheblich erschweren; in ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten gelten erhöhte Anforderungen. Geprüfte Bitumenbahnen können zugleich als Radonbarriere dienen, sofern Radondichtheit nachgewiesen und Nähte, Anschlüsse sowie Durchdringungen sorgfältig ausgeführt werden.
Wie wird der Übergang von der erdberührten Abdichtung zum Sockelbereich fachgerecht geplant?
Die Abdichtung ist nach DIN 18533 grundsätzlich mindestens 150 mm über die Geländeoberkante zu führen; bei angrenzenden Belägen kann eine größere Höhe erforderlich sein. Der Anschluss an die Bodenplattenabdichtung, eine geeignete Hohlkehle, der mechanische Schutz und die Anbindung an die Fassade sind lückenlos zu planen.
Wie wird eine Abdichtung unter dem Estrich gegen aufsteigende Bodenfeuchte normkonform hergestellt?
Eine Abdichtung unter dem Estrich muss die gesamte Bodenfläche überdecken und an die Wandabdichtung angeschlossen werden. Die verwendete Bahn muss für die mechanischen Beanspruchungen beim Estricheinbau geeignet sein. Sie kann bei nachgewiesener Eignung zugleich als Radonsperre dienen, ersetzt jedoch keine Außenabdichtung gegen drückendes Wasser.
Welche Schutzschicht ist für eine Bitumenbahnen-Abdichtung im Erdreich erforderlich?
Die Schutzschicht muss die Abdichtung beim Verfüllen und während der Nutzung vor Steinen, Setzungen und weiteren mechanischen Einwirkungen schützen. Geeignet sind je nach System beispielsweise Schutz- oder Dränbahnen, Perimeterdämmplatten sowie Vlies- oder Gewebelagen; Auswahl, Aufbau und Orientierung sind auf Abdichtung und Baugrund abzustimmen.
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