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BLANKE DIBA ist die bewährte Abdichtungsbahn für Wand- und Bodenflächen unter Fliesen und Platten in Bädern, Duschen und weiteren Nassräumen. Das geprüfte System gemäß DIN 18534-5 verbindet rissüberbrückende Flächenabdichtung mit abgestimmten Lösungen für Anschlüsse, Durchdringungen und Entwässerung

BLANKE DIBA Abdichtbahn

BLANKE DIBA ist eine flexible Abdichtungsbahn für Verbundabdichtungen unter Fliesen und Platten. Sie schützt Wand- und Bodenflächen in Bädern, Duschen, Sanitär- und Wellnessbereichen sowie weiteren Nassräumen dauerhaft vor Feuchtigkeit. Das bauaufsichtlich geprüfte System erfüllt die Anforderungen der DIN 18534-5, ist rissüberbrückend und für beheizte Konstruktionen geeignet.

Die beidseitig vlieskaschierte Bahn ermöglicht eine definierte Abdichtungsschicht und die zeitnahe Verlegung keramischer Beläge. Für Anschlüsse, Ecken, Rohrdurchdringungen und Stoßbereiche stehen abgestimmte Systemkomponenten zur Verfügung. So lässt sich die Abdichtung von Fläche und Detailpunkten durchgängig planen.

Einsatzbereiche der Abdichtung

BLANKE DIBA eignet sich für die Abdichtung unter keramischen Belägen und Platten in:

Bädern und Duschen im Wohnungsbau

bodengleichen und barrierearmen Duschbereichen

Hotelbädern sowie Sanitär- und Waschräumen

Wellness- und Spa-Bereichen

gewerblich genutzten Nassräumen

beheizten Wand- und Bodenkonstruktionen

bei geeigneter Materialauswahl auch für Außenbereiche, beispielsweise Terrassen.

Sichere Detailabdichtung im System

Für eine dauerhaft funktionssichere Verbundabdichtung sind insbesondere Stöße, Wand-Boden-Anschlüsse, Ecken, Durchdringungen und Abläufe entscheidend. BLANKE DIBA wird deshalb mit aufeinander abgestimmten Komponenten verarbeitet:

BLANKE DIBA-COLL zur Abdichtung von Stoßverbindungen

Dichtbänder für Wand-Boden- und Bauteilanschlüsse

Innen- und Außenecken

Dichtmanschetten für Rohrdurchdringungen

Formteile für kritische Anschlussbereiche

Die DIBA-Bahnen werden im Überlappungsbereich mit BLANKE DIBA-COLL verbunden; die Ausführung erfolgt gemäß Verlegeanleitung mit geeigneten Dünnbettmörteln.

Besonderheiten

Langjährig bewährte Dichtbahn für die Verbundabdichtung mit keramischen Belägen

Verlegung des keramischen Belags erfolgt ohne lange Wartezeiten

Dauerhafte Abdichtung auch bei Stoßverbindungen

Garantierte Schichtstärke und Rissüberbrückung

BLANKE DIBA entspricht den Anforderungen der Abdichtungsnorm DIN 18534-5

Mit bauaufsichtlichem Prüfzeugnis und Prüfbericht der MFPA Leipzig

Inklusive passender Linien- und Punktentwässerungen als Teil des Abdichtungs-Systems

Planung bodengleicher Duschen und Entwässerung

Für bodengleiche Duschen kann BLANKE DIBA mit passenden Entwässerungssystemen aus der BLANKE DIBA-Reihe kombiniert werden. Damit werden Abdichtungsbahn, Ablaufanschluss, Gefälleaufbau und keramischer Belag als abgestimmter Systemaufbau geplant. Eine passende Lösung ist beispielsweise die BLANKE DIBA-LINE 2.0 mit werkseitig aufgebrachtem BLANKE-DIBA-Abdichtungsflansch

Passende Systemlösung wählen

BLANKE DIBA ist die bewährte Abdichtungsbahn für Verbundabdichtungen in gefliesten Nassräumen. Für Projekte mit Fokus auf Recyclinganteil sowie zusätzlichen dampfbremsenden und entkoppelnden Eigenschaften steht BLANKE DIBA NEXT zur Verfügung. Für eine selbstklebende Abdichtung ohne Verklebung der Bahn im Fliesenkleber ist BLANKE DISK die passende Alternative.

Technische Daten

Merkmal

BLANKE DIBA

Rollenbreite

1,0 m

Rollenlängen

5 m / 10 m / 30 m

Materialdicke

200 μm

Verbrauch

ca. 1,05 bis 1,10 m² je m² Abdichtungsfläche

Eigenschaften

wasserdicht, rissüberbrückend, dampfbremsend, alterungsbeständig, unverrottbar

Planungswissen kompakt

Wann ist eine bahnenförmige Abdichtung besser als eine flüssige?

Wann ist eine bahnenförmige Abdichtung besser als eine


Beide Systeme können – abhängig von Produkt und Einsatzbereich – für Abdichtungen in Innenräumen eingesetzt werden. Bahnenförmige Abdichtungen bieten eine definierte Schichtdicke und benötigen keine Trocknungszeit. Sie eignen sich besonders für größere, ebene Flächen und einen zügigen Bauablauf. Flüssige Abdichtungen spielen ihre Vorteile bei komplizierten Geometrien, vielen Durchdringungen oder unregelmäßigen Untergründen aus. In der Praxis ist oft eine Kombination sinnvoll: Bahnen auf der Fläche, flüssige Abdichtung oder systemgerechte Formteile an Details. Entscheidend sind Wassereinwirkung, Untergrund, Zahl der Anschlüsse und Bauablauf.


Wie werden Nassräume den Wassereinwirkungsklassen zugeordnet?

Die Zuordnung richtet sich nach Intensität und Dauer der Wassereinwirkung auf die jeweilige Fläche – nicht allein nach dem Raumtyp.

geringe, kurzzeitige Einwirkung, etwa WC- oder Hauswirtschaftsbereiche

mäßige Einwirkung, etwa übliche Bäder im Wohnungsbau

hohe Einwirkung, etwa stark frequentierte Duschen oder bodengleiche Duschen mit hohem Spritzwasseranteil

sehr hohe Einwirkung, etwa gewerblich genutzte Nassbereiche

Gerade bei bodengleichen Duschen ist die konkrete Nutzung und Flächenbeanspruchung sorgfältig zu bewerten. Die Wassereinwirkungsklasse bestimmt die Anforderungen an Abdichtung und Details.


Warum sind Anschlüsse und Durchdringungen besonders kritisch?

Undichtigkeiten entstehen häufig nicht auf der Fläche, sondern an Wand-Boden-Anschlüssen, Ecken, Rohrdurchdringungen sowie Abläufen und Duschrinnen. Diese Bereiche müssen mit passenden Systemkomponenten wie Dichtbändern, Manschetten und Formteilen dauerhaft in die Flächenabdichtung eingebunden werden. Typische Fehler sind fehlende oder ungeeignete Komponenten, geknickte Dichtbänder, unvollständige Verklebungen oder nicht abgestimmte Produkte. Eine durchgängige Systemplanung für Fläche und Details ist daher wichtiger als die Betrachtung der Abdichtungsbahn allein.


Wie wird eine Abdichtungsbahn an Dusche, Rinne oder Ablauf angeschlossen?

Bei bodengleichen Duschen muss die Abdichtung lückenlos bis an das Entwässerungselement geführt werden. Der Anschluss erfolgt in der Regel über einen dafür vorgesehenen Abdichtungsflansch.

Besonders sicher und einfach zu verarbeiten sind aufeinander abgestimmte Systeme, bei denen Ablauf, Flansch und Abdichtungsbahn kompatibel sind. Mischsysteme verschiedener Hersteller können technisch und hinsichtlich der Gewährleistung problematisch sein.

Wichtig sind außerdem eine frühzeitige Planung des Gefälles, der Ablaufhöhe und der Anschlusssituation.


Welche Anforderungen gelten für Untergrund und Fußbodenheizung?

Geeignete Untergründe sind beispielsweise Beton, Zement- und Calciumsulfatestriche, zementgebundene Bauplatten sowie geeignete Putz- und Trockenbauflächen.

Der Untergrund muss:

tragfähig, eben und sauber sein,

frei von haftungsmindernden Stoffen sein,

die erforderliche Belegreife erreicht haben,

entsprechend den Herstellervorgaben vorbereitet bzw. grundiert werden.

Bei Fußbodenheizung muss der Estrich vor der Verlegung ausreichend getrocknet und nach Vorgabe funktionsgeheizt sein. Restfeuchte unter einer geschlossenen Abdichtungsbahn kann später nicht mehr zuverlässig austrocknen.


Ersetzt eine Abdichtungsbahn eine Entkopplungsmatte?

Nein, nicht grundsätzlich. Eine bahnenförmige Abdichtung schützt die Konstruktion vor Feuchtigkeit und kann je nach System rissüberbrückende Eigenschaften besitzen. Eine Entkopplungsmatte dient dagegen dazu, Spannungen zwischen Untergrund und Fliesenbelag zu reduzieren. Sie schützt damit vor Rissen oder Hohllagen im Belag.

Wenn Abdichtung und Entkopplung erforderlich sind – etwa bei kritischen Estrichen, Fußbodenheizung oder großformatigen Fliesen –, sollte der gesamte Aufbau gezielt geplant werden. Teilweise gibt es Systemlösungen, die beide Funktionen kombinieren.

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