Die Kindertagesstätte Wilde Wiese in Ahaus-Alstätte zeichnet sich durch ihre kreisförmige Gebäudekonzeption in reinem Holzbau aus – eine ungewöhnliche Antwort auf die Herausforderung, eine der größten Kindertagesstätten im Stadtgebiet in einem kindgerechten Maßstab zu gestalten.
LYGHT ist die Revitalisierung eines 12-geschossigen Bürohochhauses mit erweitertem Sockelbau und Tiefgarage. Nach Green-Building-Kriterien neu konzipiert, bietet es flexible Büroflächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Grüne Terrassen, Skygarden, ein transparente Fassade und modernste Technik fördern Komfort, Nachhaltigkeit und starke urbane Präsenz.
Als Nachverdichtung in zweiter Reihe zur Erfurter Straße entstand in Apolda ein barrierefreies Massivholzhaus als Alterssitz. Der kompakte Grundriss, flexible Raumachsen und der konsequente ökologische Bauansatz verbinden selbstständiges Wohnen, hohe Anpassungsfähigkeit und eine klare Bindung an Ort, Material und Landschaft.
Den finanzbedingten Nutzungseinschränkungen bestehender Räume an der Architekturfakultät (TU Berlin) wird durch die Fertigteilbauweise und das Konzept der „Vertikalität“ begegnet. Vertikal vernetzte Studios lösen Grenzen auf, fördern interdisziplinären Austausch und manifestieren eine zeitgemäße Studiokultur als architektonischen Raum
Das Franck-Areal in Ludwigsburg wird zu einem neuen Eingangstor zwischen Ost- und Weststadt. Ausgehend von der neuen Bahnunterführung entwickelt sich eine räumliche Sequenz von der Fuge über das Band zum Gebäude, die Mobilität, Kultur, Arbeiten und Aufenthalt verbindet und die industrielle Identität des Ortes neu interpretiert.
Der Innovationscampus Cyber Valley übersetzt KI-Spitzenforschung in Architektur. Herzstück ist das Atrium, um das sich Büros und Labore für maximale Interdisziplinarität gruppieren. Die aktive Hülle vereint technologische Innovation, nachhaltige Energieerzeugung und ein dynamisches Erscheinungsbild.
Der neue Unternehmensstandort von Swisslog Austria im Gewerbegebiet von Eberstalzell ist das zentrale neue Technologie- und Assembling-Zentrum in Österreich.
Die großzügige Pfosten-Riegel-Fassade auf der Nordseite der Halle sowie das horizontale Oberlichtband auf der Südseite verleihen dem Innenraum, in Kombination mit der filigranen Dachkonstruktion aus Fischbauchträgern und den sorgfältig gewählten Materialien eine helle, angenehme und harmonische Atmosphäre.
Das Projekt "Urban Machine" am Stuttgarter Hauptbahnhof nutzt demontierte Hallen- und Gleisanlagen von Stuttgart 21 als Ressource. Ein Stützenwald aus wiederverwendeten Bahnschienen strukturiert das Volumen. Modulare Holzboxen, Begrünung und eine flexible Hülle schaffen adaptive Räume – eine offene, zukunftsfähige Bauweise.
Der historisch bedeutende Bestand wird als Obdachlosenheim behutsam weitergeführt. Die Aufstockung in Holz interpretiert die bestehende Struktur zeitgenössisch und schafft einen sensiblen Dialog zwischen Alt und Neu. Die bis ins Detail geplante Flexibilität und Reversibilität in der Struktur ermöglichen zukünftige Nutzungstransformationen
Einen neuen Standort für eine wachsende Organisation zu finden, ist eine echte Herausforderung. Die Frankfurt School of Finance & Management hat einen gründlichen Prozess durchlaufen, um etwas wirklich Neues zu schaffen: ein Gebäude, das die Geschichte der Schule respektiert und neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert eröffnet.
Auf schwierigem Grundstück entstand ein vielfältiges Wohnquartier mit Mehrgeschosser, Reihen- und Stadthäusern. Ein öffentlicher Boulevard und eine grüne Achse verbinden die Bebauung, die sich zu einem ruhigen, begrünten Innenbereich öffnet.
Die Brücke stellt das fehlende Bindeglied über die Bundesstraße B426A für eine direkte Verbindung der Rheinstraße in Mühltal und dem Gewerbepark Ruckelshausen dar.
Reduzierte Architektur, perfekte Symmetrie und ein Raumkonzept, das weit über funktionale Gestaltung hinausgeht: Der Neubau von Innenarchitektin Franziska Kanani zeigt, wie klare Linien, präzise Achsen und ein fein abgestimmtes Materialspiel zu einem Wohnhaus verschmelzen, das Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig Charakter beweist.
Eine 880 Meter lange Promenade mit vielen Geschäften und Restaurants, die die Gebäude im Gate Avenue-Viertel miteinander verbindet. Als Wahrzeichen dienen drei überdimensional große gläserne Tore aus Lamberts LINIT®EcoGlass.
Das denkmalgeschützte Ensemble Triesdorf, ergänzt durch neue Gebäude für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf (LLA), mit dem Planungsquartier für das Fachzentrum für Energie- und Landtechnik, bietet neue Lehrräume und Gebäude auf einer Fläche von 22.681 qm für bis zu 3400 Studenten auf historischem Grund.
Der Neubau, in Brandenburg an der Havel, stellt sich direkt neben das alte Krematorium. Dieser versucht ihn aber nicht zu übertreffen, sondern orientiert sich an Giebel und Säulenstellung und entwickelt so eine klare, einfache und führende Struktur, die den Betroffenen an die Hand nehmen soll.
Eine neuartige „Dämmbauweise“ mit Trockenbau-Beton-Verbundständern wird erstmalig als Rohbau-Außenwand an einem Neubau eingesetzt, der als Plusenergie-Passivhaus realisiert wird. Die Großverglasungen mit senkrechter Galerie-Scheibe sind der architekt. Blickfang. Das Bausystem leitet eine neue Ära des kostengünstigen und emissionsarmen Bauens ein.
Die Umnutzung des ehemaligen C&A-Gebäudes verwandelt eine urbane Leerstelle in einen offenen Ort für Bildung, Kultur und Gemeinschaft – als neuer sozialer Anker im Herzen Neuköllns.
A BEAUTY IN THE BEAST Ein Vorschlag zur Revitalisierung eines Kasernenleerstandes durch permakulturelle Prozessarchitektur am Beispiel der Kaserne in Schlanders
Ein leerstehendes Stahlbeton-Hochhaus wird als „Produktives Haus“ zur vertikalen Forschungs- und Produktionsstätte transformiert. Die Ergänzung in nachhaltiger Holzbauweise schafft eine flexible, energieaktive Infrastruktur – ein zukunftsweisendes Modell für urbane Produktion und nachhaltige Stadtentwicklung.
Im Sinne der Ästhetik der Technik ist die Küche als Lowtech-Kachelofen das thermische Zentrum der Wohnung. Aus Lehm gebaut und bauteilaktiviert verbindet sie nachhaltige Heiztechnik mit sozialer und räumlicher Qualität. Einfache, ökologische Systeme werden sichtbar und erfahrbar gemacht.
Das Projekt Campus Terrassen macht ökologisches Bauen sichtbar. In Kassel werden Baulücken durch gemeinschaftliches studentisches Wohnen in kreislauffähiger Bauweise geschlossen. Zentrale Küchen dienen als soziale Treffpunkte. Vertikale Gärten, öffentliche Werkstätten und eine Materialbörse fördern nachhaltiges Denken im städtischen Kontext.
Das Vorhaben „Generation Zeitz“ präsentiert eine visionäre Umgestaltung des ehemaligen Nebengebäudes 42 der „ZeKiWa“ zu einer vitalen Jugend- und Kulturbegegnungsstätte in der Stadt Zeitz Sachsen-Anhalt.
Der bestehende Schulcampus wurde in 2 Bauabschnitten grundlegend zu einem authentischen und modernen Lern- und Lehrort für SchülerInnen und LehrerInnen umstrukturiert. Der Neubau und die Sanierung erfolgten im laufenden Schulbetrieb.
Das Zierporzellanwerk Lichte wird zum Lernraum für Kunst und Handwerkstradition: Ein schrittweises Nachnutzungskonzept skizziert die Revitalisierung der Manufaktur als Porzellanmuseum, Herberge, Kunstwerkstatt und Veranstaltungsort vor dem Leitmotiv der Museumspädagogik, kommunalem Wohnen und der Ruralisierung durch Kunst und Kultur.
Als Kopfbau des Robotron-Gebäudes formuliert die Kulturmarkthalle Dresden ein neues städtebauliches Entrée: Ein hybrider Holzbau mit Markthalle, Kultur-, Gewerbe- und Wohngeschossen, der durch seine gestaffelte Setzung einen offenen Platzraum schafft und die städtische Achse neu inszeniert.
Das neue Betriebsrestaurant EAT der apetito AG in Rheine dient als zentraler Treffpunkt für das Familienunternehmen. In seiner räumlichen Klarheit und Einfachheit zeigt sich der Neubau zurückhaltend und findet einen eigenständigen architektonischen Ausdruck, um der Besonderheit der öffentlichen Funktion gerecht zu werden.
Das einstige Firmengelände und die Stadt Warendorf sind historisch eng miteinander verwoben. Der geplante großteilige Abriss der Industrieanlage sollte kritisch hinterfragt werden. Die architektonischen Qualitäten ermöglichen eine Transformation, die den industriellen Charakter und die Historie erhalten. Gleichzeitig werden die Ressourcen bewahrt.
Im historischen Bau der Staatsbibliothek zu Berlin zeigt das Bibliotheksmuseum lichtempfindliche Schriften, Inkunabeln und Autographen. Mit Gespür für Raum, Materialität und Licht präsentiert die Architektin Astrid Bornheim in begehbaren Vitrinen die wertvolle Sammlung und erzählt die Sammlungsgeschichte der über Jahrzehnte geteilten Bibliothek.
Umbau eines landwirtschaftlichen und denkmalgeschützten Gebäudes mit Wohn- und Ökonomieteil in ein Gemeindehaus mit folgenden Nutzungen: Cafe, Mediathek, Marktscheune, Bürgersaal und Co-Working Arbeitsplätzen.
Holz Ziegel Lehm ist ein Pilotprojekt der Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft zum nachhaltigen Geschosswohnungsbau, das durch die ARGE ZRS Architekten und Bruno Fioretti Marquez realisiert wird. Unter wissenschaftlicher Begleitung werden zwei Wohnhäuser, eines in Holz-Lehm- und das zweite in Ziegel-Bauweise, gebaut.
Die Aufgabe war anspruchsvoll und reizvoll. Die Architekten entschieden sich für die Balance zwischen zeitgenössischen Architekturelementen und dem Erhalt historischer Bausubstanz.
AUNE Architekten demonstrieren dies eindrucksvoll mit der Seniorenresidenz Les Tilleuls, gestaltet mit hochwertigen PREFA Dach- und Wandrauten 44 × 44 aus Aluminium in Nussbraun.
Das Heimeran Büroensemble in Münchner Top-Lage ist von einer markanten Architektur geprägt, ein gestapelter 14-stöckiger Turm zieht die Blicke auf sich. Für die aufregende Fassade wurden 3.800 m² concrete skin Platten von Rieder auf raffinierte Art und Weise montiert, sodass eine dreidimensionale Optik sowie ein rhythmisches Muster entstehen.